Moin !
Mich treibt seit einigen Tagen eine Frage um: wie sind die Kondensatoren zu dimensionieren, um einen Drehstrom - Käfigläufermotor bei überynchronem Antrieb als Generator laufen zu lassen ? weder die Suche in diversen Foren als auch Suchmaschinen waren da sonderlich hilfreich !
Zur Vorgeschichte :
Vor vielen Jahren hab ich mal mehr nach der Methode "trial & error" eine Stromerzeugemimik aus einem alten 22 kW - Käfigläufermotor ( 1450 1/min )und einem Dieselmotor gebaut.
Jeweils ein Wicklungsende war über Hochvolt - Elko´s mit ca 150 Mikrofarad miteinander verbunden - im Dreieck - ; die anderen Wicklungsenden führten zum Verbraucher - in diesem Falle alte Bremswiderstände aus der Kranschrott - Abteilung.
Ein Brachialschütz (100 Ampere/660 Volt o. Ä. ) schaltete die Widerstände nach dem schlagartigen Einsetzen der Erregung ( Achtung : das wurden glatt einige Kilovolt !! ) auf die Wicklungen auf, diese erzeugten dann bei etwa 400 Volt Phase / Phase eine Art symmetrische Grundlast - Strom pro Strang etwa 9 Ampere. Solange der Regler des Diesels das ganze ausregelte - bis "in die Knie", wenn die Drehzahl der ganzen Geschichte untersynchrin wurde, war es schlagartig "duster" - konnte man noch ca 6 kW ohmsche Last - Lichtgeschichten - dranhängen.
Ich würde diese Geschichte gern nochmal aufgreifen ich hatte irgendwo mal eine Formel gefunden, in der der Blindleistungsfaktor, der angenommene Schlupf und der Gleichstrom - Innenwiderstand im Stand eine Rolle gespielt hatte....dummerweise irgendwann vermüllt, schade !
Fällt hier im Forum jemand etwas dazu ein ?
Im Vorweg vielen Dank für eventuelle "Denkmarathons"
