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| Wie prüft man eigentlich den Piezowandler? |
Hat er denn nur einen?
Sonst könnte man die Resonanzeigenschaften vergleichen.
Vorsicht mit dem Scope, in der Schaltung könnten über 1000V vorhanden sein. Ohne HV-Tastkopf solltest du da nicht drangehen.
Wenn der Wandler ein großer Piezoring mit einer dicken Schraube in der Mitte ist, solltest du der Versuchung widerstehen diese Schraube zu lösen um den Ring anzusehen. Diese Schraube ist nämlich mit definiertem Drehmoment angezogen und setzt das Piezomaterial unter eine bestimmte Druckspannung, damit es nicht beim Auseinanderschwingen zerreisst.
Evtl. kannst du auch schon Risse sehen und die Brösel finden...
Sonst kann das Piezomaterial auch noch durch zu hohe Temperatur oder zu hohe Wechselspannung depolarisiert werden. Um das zu vermeiden gibt es gewöhnlich noch einen Schwimmerschalter und evtl einen Temperatursensor.
Als erstes würde ich insbesondere mal die beiden großen Folienkondensatoren prüfen, die vermutlich den Schwinger an den Oszillator anpassen.
Ich habe diese Art von Leistungsoszillator in US-Bädern noch nicht gesehen, aber das Erscheinungsbild erinnert mich an die Gegentaktwandler, wie sie z.B. auch in Energiesparlampen vorkamen.
Hier muss aber noch etwas für die richtige Frequenz sorgen. Evtl ist das R8, wenn es sich dabei um eine Kreuzwickelspule handelt.
Dass da R statt L dransteht, ist etwas seltsam, aber eine entsprechende Diskrepanz findet sich auch bei L2, was ja offensichtlich ein Widerstand ist, und überdies doppelt vorkommt (der Ringkern.)
Die Schaltung rausmalen ist immer hilfreich
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 28 Nov 2024 22:26 ]