9V Weidezaungerät - Trockenbatterie gegen Netzteil tauschen

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9V Weidezaungerät - Trockenbatterie gegen Netzteil tauschen
Suche nach: netzteil (25248)

    










BID = 997605

Snaggle99

Gerade angekommen


Beiträge: 5
 

  


Hallo,

mal eine kleine Frage an die Experten, ob ich da als Laie einen Denkfehler habe.

- Akotronic T8 Weidezaungerät, Stromaufnahme 15mA, Betrieb mit 9V Trockenbatterie

- Weide direkt am Haus ist, bin ich auf die Mobilität des Gerätes also nicht angewiesen.

Kann ich das Teil auch in der Scheune stellen und an die Anschlüsse im Gerät statt der 9V Trockenbatterie einfach ein 9V Netzteil anschließen? Habe noch zwei Netzteile rumfliegen, mit 400mA und 1A.
Wenn das Gerät 15mA aufnimmt und ich ein Netzteil mit der x-fachen Leistung anschließe, sollte das für mch als Laie zumindest ausprobierbar sein oder ist die Idee dumm? Dann muss man nicht ständig die Batterie nachkaufen und die Umwelt würde es auch schonen....

Danke vorab.

LG

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Snaggle99 am  7 Aug 2016 10:40 ]

BID = 997606

der mit den kurzen Armen

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Beiträge: 17197

 

  

Das Teil wird nicht ohne Grund mit Batterien betrieben. Ob es dafür ein Netzteil gibt kann ich nicht sagen. Aber eins gewiss bei Betrieb über ein Steckernetzteil kann es dir passieren das du die Hochspannung des Weidezaungerätes ins Netz einkoppelst. Besser wäre es du besorgst dir Batteriehalter für NC-Akkus und ein externes Ladegerät. Mit dem Batteriehalter und den Akkus ersetzt du die Trockenbatterie!
Edit: aber da wirst du wohl kaum auf 55Ah kommen. zum Vergleich http://www.pearl.de/a-PX1609-1411.s.....64273 diese hat ca 10Ah Bei Reihenschaltung von 6 Stück kommst du auf 9 V und 10Ah.

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Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: der mit den kurzen Armen am  7 Aug 2016 10:51 ]








BID = 997608

Snaggle99

Gerade angekommen


Beiträge: 5

Dank dir.

Also Idee erst einmal Unsinnn.

Die Kapazität der 9V Trockenbatterie ist ja entscheidend, wenn man es mobil verwendet für die Laufzeit.

Dann wäre es ja egal, wenn in dem Akku nur 1Ah, wenn man es immer wieder auflädt?

Habe noch ein altes, normales Batterieladegerät rumfliegen. Könnte ich es dann so machen:

Zeitschaltuhr <=> Batterieladegerät <=> Kabel zum Akku <=> ins Weidezaungerät

Zeitschaltuhr dann x Stunden pro Tag das Ladegerät anschalten, dann wird der Akku immer nachgeladen. Einfachste Lösung wäre, wenn ich den Akku einfach einlege und an die Ladepole die Kabel abgehen zum Weidezaungerät? Oder muss das Weidezaungerät während des Ladens dann wegen möglicher Rückkopplung ausgeschaltet sein?
Dann könnte man ja das Weidezaungerät mit einer zweiten Zeitschaltuhr synchronisieren und entkoppeln?

Falls Entkoppelung des Weidezaungerätes vom Netz notwendig, weil sonst HOchspannungsrückkoppelung möglich.....könnte man dann nciht auch zwischen Akku und Weidezaungerät eine Hochspannungsdiode setzen? Dann könnte der Strom ja nicht zurückschlagen?

https://www.amazon.de/HVM12-Einphas.....33VDC

Davon wollte ich mir ev. eh ein paar holen, um die 3 Litzen voneinander zu trennen. Wenn dann auf der einen Litze der Strom ausfällt (Bewuchs etc.), dann sind nicht auch gleich die zwei anderen betroffen, das sollte sich mit so etwas realisieren lassen, oder?

Danke.
LG

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Snaggle99 am  7 Aug 2016 11:13 ]

BID = 997610

der mit den kurzen Armen

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Beiträge: 17197

Gerade weil das Weidezaungerät Hochspannung abgibt ca 10 000V wird es mit Batterien betrieben. Bei Geräten mit Netzspannungsversorgung werden vom Hersteller Maßnahmen getroffen damit eben diese Hochspannung nicht ins Netz geraden kann. Sicherer für dich ist es auf jedenfalls die Akkus außerhalb des Weidezaungerätes zu laden. Dazu besorgst du dir dann eben 2 Batteriehalter und 2 Akkusätze. Einer im Gerät der andere wird extern geladen. Noch etwas der Kontaktabstand der Schalter stellt für 10 000 V kein ernsthaftes Hindernis dar.

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BID = 997611

Snaggle99

Gerade angekommen


Beiträge: 5

Wobei ich mich gerade frage....

Wenn die Diode ihren Zweck bis 12kV erfüllt, sollte ich es doch auch direkt mit:
Netzteil <=> Diode <=> Weidezaungerät

aufbauen können? Dann kann es ja eigentlich nicht zurück ins Netz?

Danke.

LG

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Snaggle99 am  7 Aug 2016 11:20 ]

BID = 997612

der mit den kurzen Armen

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Beiträge: 17197

Derartige Basteleien lass mal lieber sein.

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BID = 997613

Snaggle99

Gerade angekommen


Beiträge: 5

Ja, ich kann die Bastelei so lassen.

Die Frage bleibt dennoch, ob es so von einer Fachkraft aufgebaut wird, um das Vorhandensein der Teile und/oder den notwendigen finanziellen Besorgungsaufwnad abschätzen zu können, damit es mir dann jemand, dem man dann nicht raten würde, das Basteln lieber sein zu lassen, basteln kann.

Die Frage bleibt daher eben, wie es dann am einfachsten aufgebaut wird, um es eben ständig am Netz zu lassen zu können.


BID = 997614

Primus von Quack

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Kauf dir ein Weidezaungerät das vom Hersteller für 230V Anschluss gebaut wurde und lass das Netzteil von dem Batteriegerät, das wird mit Batterien betrieben

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...geguckt wird mit den Augen, nicht mit den Fingern!

BID = 997626

Otiffany

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Ich frage mich oft, warum Jemand hier um Hilfe bittet, die dann nicht nur nicht angenommen, sondern auch noch kritisiert wird. Zum Schluß meint der "Hilfesuchende" auch noch es besser zu wissen.
Warum fragt er dann erst?

Gruß
Peter

BID = 997627

rasender roland

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Zitat :
der mit den kurzen Armen hat am  7 Aug 2016 10:45 geschrieben :

Besser wäre es du besorgst dir Batteriehalter für NC-Akkus und ein externes Ladegerät. Mit dem Batteriehalter und den Akkus ersetzt du die Trockenbatterie!
Edit: aber da wirst du wohl kaum auf 55Ah kommen. zum Vergleich http://www.pearl.de/a-PX1609-1411.s.....64273 diese hat ca 10Ah Bei Reihenschaltung von 6 Stück kommst du auf 9 V und 10Ah.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: der mit den kurzen Armen am  7 Aug 2016 10:51 ]

Und warum nicht gleich eine passende Batterie kaufen ?
Trockenbatterie


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mfg
Rasender Roland

BID = 997628

der mit den kurzen Armen

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Spassvogel genau diese will er ja durch ein Netzteil ersetzen und das ist nicht ohne Risiko möglich. Deshalb der Hinweis auf Akkus die extern geladen werden können.

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BID = 997650

Lightyear

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Generell sei bitte auch beachtet, dass die Unterbringung eiens Weidezaungerätes innerhalb der Gebäudehülle sehr kritisch sein kann.
Stichwort "Blitzableiter" bzw. Überspannungsschutz.

Bei der Einführung des Weidezaundrahts in das Gebäude sind ein paar "Kleinigkeiten" zu beachten, nicht dass die Versicherung ein Argument findet, im Falle eines Brandes nicht leisten zu müssen...

Der Hersteller kann hier weiterhelfen, sofern die bestimmungsgemäße Verwendung und Installation des Gerätes nicht aus der Bedeinungsanleitung hervorgeht.

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Gruß aus Nürnberg,


Lightyear


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BID = 997664

Elektro Freak

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- Ausführlich Post folgt -

Bitte löschen.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Elektro Freak am  7 Aug 2016 22:56 ]

BID = 997674

Elektro Freak

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Beiträge: 3259
Wohnort: Mainfranken

Moin,

wie bereits geschrieben wurde, wären 2 aufladbare Batterien der einfachste und sicherste Weg. Ich gehe nun trotzdem erst einmal auf die Lösung mit dem Netzteil ein. So ein Weidezauntrafo ist auch nichts anderes, als z. B. ein Zeilentrafo in einem Fernsehgerät... Bloß die Betriebsspannung ist höher und nicht dauerhaft sondern gepulst und der Betriebsstrom ist kleiner.

Von der reinen Funktion ist sowas prinzipiell möglich und wird auch funktionieren. Probleme könnten Blitzschutz, Hochspannung auf dem Netz und evtl. abgegebene Störungen ans Netz geben.

Bei Verwendung eines ordentlich isolierten und entsprechend geschütztem Trafo im Netzgerät, mit Varistoren zwischen den 2 Polen und Erde, damit keine Spannungen größer der 9V / 230 Volt Betriebsspannung auftreten kann, sehe ich keine Probleme darin, dass die Hochspannung "aufs Netz gehen könnte".

Bei einem ordentlich entstörten Netzteil mit X- sowie Y-Kondensatoren auf der Primärseite, sehe ich kein Problem von Störungen im Netz. Jedes Schaltnetzteil ist heutzutage eine größere HF-Schleuder.

Das Thema Blitzschutz ist etwas komplexer! Liegt die Weide im freien, ohne Bäume oder ähnliches Aussenherum? Oder sind ringsrum Bäume und Sträucher? Beim Nichtvorhandensein von Bäumen würde ich eine hohe Eisenstange in der Mitte der Weide einschlagen. Somit wird der Blitz vom Zaun ferngehalten. Andernfalls würden die Bäume den "Blitzableiter" übernehmen.

Die Versorgungsspannung ist unbedingt Erdfrei zu halten! Auch hochohmiger Erdbezug der Versorgungsspannung ist zu vermeiden. Ansonsten holt man sich den Blitz ins Haus. Ist die Versorgungsspannung Erdfrei, so interessiert den Blitz diese gar nicht, da er "nur" zur Erde möchte und dies nur durch den Eisenstab oder die Betriebserde des Zaunes kann.

Zur allgemeinen Ausführung:

Weidezaungerät bleibt draußen. Hintergrund: Betriebserde könnte den Blitz ins Haus holen. Spannungsversorgung kommt ins Haus. Die 9Volt werden mit einem geeigneten 2-Adrigen Kabel herausgeführt. Das Kabel darf keinen Erdbezug aufweisen! Das Weidezaungerät wird wie bisher angeschlossen, anstatt der Batterie wird nun das Kabel aus dem Haus angeschlossen.

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BID = 997685

rasender roland

Schreibmaschine



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Wohnort: Liessow b SN


Zitat :
Elektro Freak hat am  8 Aug 2016 00:27 geschrieben :

Zur allgemeinen Ausführung:

Weidezaungerät bleibt draußen. Hintergrund: Betriebserde könnte den Blitz ins Haus holen. Spannungsversorgung kommt ins Haus. Die 9Volt werden mit einem geeigneten 2-Adrigen Kabel herausgeführt. Das Kabel darf keinen Erdbezug aufweisen! Das Weidezaungerät wird wie bisher angeschlossen, anstatt der Batterie wird nun das Kabel aus dem Haus angeschlossen.

Und beim Blitzeinschlag hast Du die Überspannung auch im Haus.
Die bleibt nicht bei der Sekundärseite vom 9V Netzteil stehen.

Für knapp 20 Euro habe ich eine 130 Ah Batterie mit der das Teil fast 1
Jahr im 24h Betrieb läuft. Ohne irgendwelche Blitzschutz / Versicherungs-
probleme.

Die Bastelei mit Wechselakkus und Ladegerät kostet zusammen um einiges mehr.
Verbunden mit einer deutlich geringeren Kapazität. Das heisst der Zeit und Arbeitsaufwand zum Betrieb ist um einiges höher.
Ein zugelassenes Gerät für 230 V Betrieb kostet ab 60-70 Euro.

Da baue ich mir für 5 Euro ein Netzteil und fertig, oder benutze ein vorhandenes. Ohne dann über irgendwelche Risiken zu kommunizieren.
Darüber bin ich mir dann bewusst.
Oder, gerade weil ich mir dessen bewusst bin, kaufe ich mir ein fertiges
und zugelassenes Teil.


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mfg
Rasender Roland


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