Gefunden für steckdosen glasplatten einsetzen - Zum Elektronik Forum





1 - Eigenartige Steckdose -- Eigenartige Steckdose




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  Abgesehen von der großen Öffnung für die Zentralscheibe aus Preßstoff ist dieser Rahmen genauso simpel. Manche Steckdosen, die gleich 2 Bohrungen für Senkkopfschrauben besaßen waren da deutlich aufwendiger. Luxus waren diese Glasteile vermutlich trotzdem, unabhängig von der Ausführung. Interessanterweise hat mir jemand (Jahrgang 1929) erzählt, daß er in einem damals keine 10 Jahre alten Wohnbau der Gemeinde Wien aufgewachsen ist und es dort überall in der Wohnung Lichtschalter mit Glasplatten gab. Gar so extremer Luxus können sie also wohl nicht gewesen sein, wenn man sie zeitgenössisch sogar in Arbeiterwohnbauten finden konnte.

Heute gibt es zwar noch Nachbauten, diese sind allerdings meiner Meinung nach ein müder Abklatsch. Berker verbaut eine völlig neu erfundene Schaltermechanik die sich beim Betätigen völlig anders anfühlt, und vor allem gibt es bei keiner Art mehr die Möglichkeit dahinter zu tapezieren, da ist immer eine weiße Thermoplastplatte - ein ausgesprochener Stilbruch.

Im Anhang mal eine kleine Auswahl dessen, was ich da so gefunden habe... das mit dem gelben Muster auf grünem Grund ist schwerer Damast, keine Tapete, das Braune teils echtes, teils gut imitiertes Eichenfurnier. An der einen hellen Tapete sieht man aber schon die allgegenwärtigen mas...
2 - In Deutschland nicht möglich -- In Deutschland nicht möglich

Die Manufactum-Drehschalter waren mal kurzzeitig von IIRC 21 auf 6 Euro runtergesetzt, da hab ich mir zwei gekauft. Sind mechanisch den Originalen absolut ebenbürtig! Die Berker-Luxusserien (1930, Glas und Palazzo) hingegen sind gefühlsmäßig von der Mechanik der reinste Schrott! So wie die fühlten sich originale Drehschalter nach einigen Jahrzehnten in vielbegangenen Vorzimmern an! Würde ich nicht einmal verbauen wenn ich das Geld dazu hätte! Mal abgesehen davon... Schukosteckdosen dieser Machart sehen ausnahmslos ziemlich bescheiden aus. Die originalen Glassteckdosen hier hatten nur je einen elfenbeinfarbenen Isolierstoffring mit 1 cm Durchmesser um jedes Loch, rundherum eine flächige Glasplatte. Habe noch ein paar Originale mit geschliffenen Glasplatten in der Wand (inklusive der in leuchtenden Naturfarben gestrichenenen Gründerzeitwand dazu), wenn ich dazukomme poste ich mal ein paar Bilder.
Und selbstverständlich sind auch die stilechten 4A-Kartonsicherungen drin... bis 6A könnten die Steckdosen laut Aufschrift, aber die Sicherungen gabs fast nie. 1A, 2A und 4A (hab sogar 10A in einer Kramkiste liegen, mehr als die Steckdosen durften... und vermutlich auch mehr als seinerzeit die Sicherung im Verteiler hergab)
Ich hab noch genug Reste der originalen Elektroinstall...

Nicht gefunden ? Eventuell gibt es im Elektroforum Transistornet.de für Steckdosen Glasplatten Einsetzen eine Antwort
Im transitornet gefunden: Steckdosen Glasplatten Einsetzen


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