Gefunden für kathodenspannung hoch metz - Zum Elektronik Forum |
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| Hallo Gerrit,
in Erinnerung an meine Röhrenzeiten ist bei Gegentaktendstufen ein Ruhestrom- und ein Symmetrieabgleich erforderlich. Bei der EL84 lag der Ruherstrom, je nach Schaltungsart, zwischen 10 und 50 mA. Bei guten Verstärkern wurde die negative Gittervorspannung in einem separaten Netzteil (Extrawicklung des Netztrafos)erzeugt. Jetzt kann hier ein bestimmter Anodenstrom, der an der Kathode (Pin 3) als Spannungsabfall zu messen ist, eingestellt werden. Dann werden mit dem Symmetrieabgleich beide Endstufenseiten auf gleich großen Strom (gleicher Spannungsabfall an den Kathodenwiderständen) abgeglichen und dann mit dem Vorspannungsregler der Strom für beide Seiten nachgeregelt bis zum Sollwert.
Ermittle mal im ausgeschalteten Betrieb die Kathodenwiderstände nach Masse, meist wenige Ohm, vielleicht 10 Ohm. Die müssen an beiden Kathoden gleich groß sein, sofern eine A-, B-, AB- oder C-Schaltung vorliegt. Bei anderen Schaltungsarten kann dies ganz anders sein, dass solltest Du herausfinden. Endstufe nie ohne Last , sprich Lautsprecher, betreiben und Einstellungen im betriebswarmen Zustand vornehmen, etwa nach 10 bis 20 Minuten nach dem Einschalten. Wie groß sind da... | |||
3 - TV Universum FT 7103 -- TV Universum FT 7103 | |||
| RZ28 bei PW300 ist 1.5 Ohm.
Prüfe auch mal Cz16 und CZ14. Außerdem den Elko Cz8 in der Versorgung des H-Treibers. Hast du alle Elkos im NT geprüft? das ist ein TDA4601-D SMPS mit der typischen Neigung zu Überspannung bei hoher Last, wenn neben anderen auch der Cu16 1u/63V trocken ist. Am besten alles Raus da - besonders der Cu8 100u in der Basisleitung des BU908. @Bildröhre Mich würde nur mal brennend interessieren, welches Geheimnis eine Messung an Pin2 des DST so enthüllen soll. Das ist die Heizwicklung für die CRT mit Return auf Pin1. Das einzig interessante an Pin 2 und der Heizwicklung ist, dass das Gleichspannungspotential dieser Heizwicklung über RU33,32,31 (von 138V ausgehend) auf ca 60V DC gegen Masse 'gebiast' wird, damit die Spannung zwischen Heizer und Kathode der Bildröhre nicht zu hoch wird. - In 98% aller Fälle hat der Heizer ja einen Gleichspannungsoffset von 0V (es sei denn er wird potentialfrei betrieben wenn ein HK Schluss vorlag) und die Kathode einen Schwarzwert von ca 140V - also muss die Röhre eine Heizer- Kathodenspannung von max 140V aushalten, hier aber wird diese Differenz auf etwa 80V reduziert. Man mag darüber streiten, ob dies einem Heizer-Kathodenschluss vorbeugen soll, oder nur einer qualitativ schlech... |
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