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Autor
Röhrenradios
Suche nach: röhrenradios (150)

    

BID = 809094

Otiffany

Urgestein

Beiträge: 13117
Wohnort: 37081 Göttingen
 

  


Die Kondensatoren, die Du meinst, sind in Glasröhrchen mit Teer vergossen und auch sehr Feuchtigkeitsempfindlich.

Gruß Peter










BID = 809186

stego

Schreibmaschine



Beiträge: 2081
Wohnort: Furth i. Wald/Bayern
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Servus!

Ich hab mir mal das Foto angeschaut (das ist das mit der rot markierten Spule???).

Wenn Du die beiden Kondis links und unterhalb der Markierung meinst: Das sieht mir wie Styroflex-Kondensatoren aus. Die wären auch heute, nach über 50 Jahren, noch erste Sahne, nahezu unkaputtbar.

Sind jedoch die Enden schwarz vergossen, so sind das Rollkondensatoren in Glas-Hülle (wie Otiffany schon richtig schrieb), diese sind meist ein Fall für die Tonne.


Offtopic :
Klärende Sicherheit würde ein Isolationstester bringen, der die Kondis mit Nennspannung prüfen könnte. Ein solches habe ich, z.T. werden bei der Prüfung abenteuerliche Isolationswerte bei den alten Kondis angezeigt. Nicht selten ist der Isolationswiderstand deutlich weniger als 1 Megaohm! Der Kondensator wird also zum Widerstand.
Mit einem herkömmlichen Multimeter kann man sowas nicht testen, die Prüfspannung ist dafür viel zu niedrig.

Ich tausche ALLE als schlecht geprüften Kondis aus, wenn das Gerät uneingeschränkt vorführbereit sein soll, wird das Gerät nur selten eingeschaltet, tausche ich nur die Koppel-Kondis und solche, die mit hohen Spannungen belastet sind, sowie natürlich komplett defekte (z.B. Kurzschluß).


Gruß
stego

_________________
Für die Umsetzung meiner Tipps übernehme ich keinerlei Verantwortung! Ich sitze ja schließlich nicht vor dem Gerät. Jeder der an einem elektronischen Gerät arbeitet, muß sich dessen bewußt sein, was er/sie tut!

 

  






BID = 809190

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Wenn Du die beiden Kondis links und unterhalb der Markierung meinst: Das sieht mir wie Styroflex-Kondensatoren aus. Die wären auch heute, nach über 50 Jahren, noch erste Sahne, nahezu unkaputtbar.
Nicht nur das.
Die müssen sogar drin bleiben, weil diese Bauart wegen der hohen Güte fast ausschliesslich im Hochfrequenzteil verwendet wird und ihr Temperaturverhalten genau mit dem der Spulen abgestimmt ist.
Als ebenfalls verlustarmer Ersatz kämen heute u.U. FKP-Kondensatoren in Frage, aber die haben einen anderen Temperaturgang, was zur "rätselhaften" Frequenzinstabilität beim Warmwerden führen kann.

BID = 811201

dl2jas

Moderator



Beiträge: 9914
Wohnort: Kreis Siegburg
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Kurz was zum Gleichrichtertausch Selen gegen Silizium.

Selengleichrichter haben gegenüber Siliziumgleichrichtern eine relativ hohe Flußspannung. Das hat dann zur Folge, daß die Anodenspannung unzulässig hoch wird. Mit etwas Glück stimmt sie wieder halbwegs, wenn man den häufig vorhandenen Spannungswähler auf 240 Volt setzt.
Ansonsten setzt man einen Vorwiderstand vor den Gleichrichter. Da bieten sich viereckige Zementwiderstände 5 Watt oder ähnlich an, die man schön mit einer einfachen Schelle am Metallchassis befestigen kann. Den richtigen Widerstandswert wird man meist experimentell ermitteln müssen. Als grobe Hausnummer nenne ich mal 100 Ω, womit man anfangen sollte, passt häufig bei Röhrenradios mittlerer Größe.

DL2JAS

_________________
mir haben lehrer den unterschied zwischen groß und kleinschreibung und die bedeutung der interpunktion zb punkt und komma beigebracht die das lesen eines textes gerade wenn er komplizierter ist und mehrere verschachtelungen enthält wesentlich erleichtert


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