Kleine Frage zum LM317

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Autor
Kleine Frage zum LM317

    







BID = 106795

Steppenwolf

Schreibmaschine



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Hallo zusammen und guten Tag!

Hab ne Frage zum LM317.
Da hats ja zwischen Adjust und Output den Widerstand R mit 240Ohm.
Darunter kommt dan an GND das Poti.
Frage: Wie funktioniert jetzt das genau mit der Regelung? Was bedeutet "Die Spannung bleibt dran hängen/Spannungsabfall"? Dafür brauchts doch den 240er nicht?

Greets, Mario

BID = 106893

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

 

  


Zitat :
Was bedeutet "Die Spannung bleibt dran hängen/Spannungsabfall"?

Ich weiß nicht wer solche Ausdrücke benutzt, und ohne Plan kann ich nur raten was du meinst.

Das einzige was der LM317 tut ist, daß er versucht die Spannung zwischen Output und Adjust auf 1,2V zu halten.

Wenn es weniger wird, dann wird der npn-Längstransistor der sich zwischen Input (Kollektor) und Output (Emitter)befindet, zunehmend leitend bis die 1,2V wieder erreicht sind.

Der eingebaute Regelverstärker und die Referenzspannung versorgen sich aus Input und Adjust.
Deshalb fließt aus dem Adjust Pin ein geringer Strom, höchstens 0,1mA, heraus.

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Haftungsausschluß:

Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.

Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.

Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 26 Sep 2004 21:07 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 26 Sep 2004 21:12 ]

BID = 106901

Steppenwolf

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Ahaa, wenn man die Spannung zwischen Adjust und Output mittels Poti verringert, (also kleiner 1.2V), dann schraubt er wieder hoch, um die 1.2V wieder zu haben, oder?


BID = 106906

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
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Exakt.
Kannst du zur Not auch mit nem 7805 oder 7905 (negativ!) machen, nur ist da die Spannungsdifferenz dann 5V, so daß du nicht tiefer einstellen kannst.
Außerdem ist bei diesen Reglern, der Strom der aus dem GND-Pin herausfließt etwas größer, etwa 1..2mA.


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BID = 106911

Steppenwolf

Schreibmaschine



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Hmmm, ein Beispiel:
Ich speise den Regler mit 12V
An meinem Poti fallen 5V ab, also meint der Regler, er bekomme nur 7V, oder?
Also schraubt er hoch, bis ähhh, ich kapiers glaub doch noch net... wie gehts jetzt weiter?
???


BID = 106968

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
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Indem du einen Schaltplan postest, damit die Diskussion nicht im luftleeren Raum verläuft.

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BID = 107194

Steppenwolf

Schreibmaschine



Beiträge: 1757
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http://pi1.physi.uni-heidelberg.de/.....r.htm

So, jetzt gehts du runter, bis der Artikel über die LM317er kommt. Da hats links das Bild.

Kann man auch den Strom regeln? nicht nur die Spannung?

Was bedeutet, der Ausgang ist galvanisch vom Netz getrennt?(Steht manchmal bei Netzteilen)

Mario

BID = 107513

tuxman

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Hallo, wie schon gesagt wurde regelt sich der LM317 immer auf 1,2 V zwischen Vout und Adjust ein. R1 dient dazu die (Wärme-)Verluste durch die Widerstände gering zu halten.

Die Ausgangsspannung ergibt sich durch den Spannungsabfall über R1 (1,2V) und dem Spannungsteiler R1 - Poti. (wenn Poti auf 2400 OHM eingestellt wird, ist der Spannungsabfall über ihm 10 mal größer, also 12V). In der Summe also 13,2V.

MfG tux


BID = 107633

Steppenwolf

Schreibmaschine



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Häääää????
Ich kapiers immer noch nicht...
Wie geht das mit diesen 1.2V?

Hàääääääää?

BID = 107642

tixiv

Schreibmaschine



Beiträge: 1492
Wohnort: Gelsenkirchen

Ist eigentlich ganz einfach: Der LM317 ist bestrebt, möglichst gut zwischen Eingang und Ausgang zu leiten, bis zwischen Ausgang und dem Regel Eingang 1,2V anliegen. Sowie das passiert leitet er quasie garnicht mehr zwischen Eingang und Ausgang. Wenn man den Regel Eingang offen liesse, dann würden die 1,2V nie erreicht, und der LM317 würde einfach nur "durchschalten", wenn man ihn direkt auf Masse legt, dann leitet der LM317 eben so gut, das grade 1,2V am Ausgang erreicht werden. Wenn man den regeleingang mit einem Spannungsteiler beschaltet, dann leitet er eben so gut, dass an dem Widerstand, der zwischen Ausgang und Regeleingang liegt die 1,2V abfallen. In den Regeleingang selbst fliesst dabei immer (fast) kein Strom. Desswegen kann man davon ausgehen, dass der Strom, der über den oberen Widerstand des SPannungsteilers fliesst auch über den gesammten Spannungsteiler fliesst, und somit ergibt sich dann die Ausgangsspannung als (1,2V/240Ohm)*(240Ohm+Runten) .
1,2V/240 Ohm ergibt den Strom durch den oberen Widerstand, also gleichzeitig auch den Strom durch den Spannungsteiler, und das mUltipliziert mit dem Gesammten Widerstand des Spannungsteilers gibt dann die Ausgangsspannung, auf die der LM317 bestrebt ist, zu regeln.
Dabei ist die Last am Ausgang für die Spannung egal, weil wenn die Last mehr Strom braucht, der LM317 eben entsprechend besser leitet, bis er seine 1,2V wieder erreicht hat.

BID = 107676

Steppenwolf

Schreibmaschine



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Mensch, ich bin zu blöde!
Kannst du mal ein Beispiel machen, was sich ändert, wenn ich am Poti rumschraub, dann kapier ichs vielleicht..
Was passiert, wenn dort der Widerstand grösser wirdt etc.?


BID = 107732

hannoban

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Beiträge: 1722
Wohnort: Hinter Düsseldorf die 4. Mülltonne links
ICQ Status  

Bei solchen Verständnisproblemen ziehe ich mir gerne die Funktionsweise (z.B. pneumatischer Elemente) rein. Natürlich gibt es auch immer wieder kleine Differenzen, aber das Grundprinzip solcher Teile ist meist nahezu identisch.

Also schau dir doch z.B. mal den mechanischen Aufbau eines Druckminderers an:
http://www.rmg.de/pdf_regeltechnik/einfuehrung2001_d.pdf

Da musst du dir dann noch überlegen, welche Einheiten sich dazu vergleichen lassen. z.B. Druck = Spannung, Durchflussmenge = Ampere, Kapazitäten = Sammelbehälter, Widerstand = Leitungsverengung, Referenzspannungen = Gegendruck, usw.

z.B. Stellt die Feder beim Druckminderer die Referenzspannung eines Längsreglers dar. Die Federspannung ist natürlich variabel (durch die Einstellung der Regelschraube), und die Referenzspannung nicht wirklich. Aber wenn du einen Spannungsteiler erstnmal richtig kapiert hast, dann wirst du auch hier deine Vergleiche stellen können.

Der Längsregler braucht, um nicht ins Schwingen zu kommen, eine Kapazität (eigentlich sogar zwei). Der Druckminderer braucht das auch, allerdings beim Betrieb an einer Gasflasche normalerweise nur am Ausgang, da der Eingang dann schon durch die enorme Gasflaschenkapazität weitgehend
konstant bleibtm (Wie bei einer Batterie in der Elektronik).
Diese Kapazität ist z.B. bei einer Autogen-Schweißeinrichtung (Acetylen-Sauerstoff) der Verbindungsschlauch zwischen Druckminderer und Brennerdüse.

Das nur mal als ein Denkanstoß. So mach ich das meistens, wenn alle anderen Wege scheitern. Kannst ja einfach mal antesten!

MfG hanno...

BID = 107811

tuxman

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Beiträge: 23
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Mensch, ich bin zu blöde!
Kannst du mal ein Beispiel machen, was sich ändert, wenn ich am Poti rumschraub, dann kapier ichs vielleicht..
Was passiert, wenn dort der Widerstand grösser wirdt etc.?
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Hallo,
der Spannungsregler liefert einen konstanten Strom durch den Widerstand R1 und das Poti (abgesehen von den uA des Adjust)! Und da in einen Widerstand der gleiche Strom raus wie reinfließt ergibt sich ein Spannungsteiler.
Ist beispielsweise R1=240 Ohm (1,2V durch innere Berschaltung, das musst du jetzt so hinnehmen), dann ist bei einem eingestellten Poti von 2400 Ohm der Spannungsabfall über dem Poti = 12V (Teilerfaktor 10 weil R1=240 Ohm und Poti=2400 Ohm).
Wenn du das Poti "vergrößerst", dann wird der Spannungsabfall immer größer und die Ausgangsspannung steigt. Bei einem Potentiometerwiderstand von Null Ohm beträgt die Ausgangsspannung 1,2V, wegen der Masche (Kirschhoff) Ua= 1,2V + Uspannungsteiler

BID = 107880

Steppenwolf

Schreibmaschine



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Boah, das is mir noch zu hohe Elektronik...

Is ja wurscht, ich denk noch drüber nach.

Was für einen Widerstand bräuchte das Poti?

Frage: kann ich 2 LM317er parallel schalten, damit ich 3A aus ihnen ziehen kann?
Kann ich dabei 1 Poti am regeleingang Verwenden? Für beide Regler das gleiche Poti? Sollte gehen, oder?

BID = 107885

Steppenwolf

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Zitat :

Wenn du das Poti "vergrößerst", dann wird der Spannungsabfall immer größer und die Ausgangsspannung steigt. Bei einem Potentiometerwiderstand von Null Ohm beträgt die Ausgangsspannung 1,2V, wegen der Masche (Kirschhoff) Ua= 1,2V + Uspannungsteiler


Wieso??
Wieso steigt die Ausgangsspannung?


Hab mir mal den Spannungsteiler etwas genauer angeschaut, aber ich kapier net, wieso es da einen braucht...
Reichte da nicht nur das Poti, das die Eingangsspannung regelt?
Wieso brauchts einen Spannungsteiler?


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Steppenwolf am 29 Sep 2004 10:33 ]


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