Hi,
gewöhnliches WLAN arbeitet im 13cm-Band auf Frequenzen oberhalb 2400MHz. Das ist schon richtige Hochfrequenz.
Deshalb ist es mit "eben mal schnell anschließen und geht" selten möglich, einen Erfolg zu erzielen.
Bereits sehr kurze freiliegende Leitungsstücke im mm-Bereich stellen nennenswerte Induktivitäten dar und verursachen ebenso wie schlechte HF-Masseführung schwere Fehlanpassungen.
Dadurch entstehen Stoßstellen im System, an denen Signalreflexionen auftreten welche die Nutzsignalübertragung beeinträchtigen.
Daher ist es keine Seltenheit, daß eine Antenne mit x dB Gewinn im Zusammenspiel mit einem selbst hergestellten Anschluß keine Verbesserung bringt, sondern das Gegenteil.
Also keine fliegenden Drähte von der Platine zur Buchse, sondern ein geeignetes Koaxialkabel (Innenleiter) direkt am Anschlußpunkt der Platine anschließen und den Schirm direkt und so kurz wie möglich an der Massefläche direkt neben dem heißen Ende anschließen.
Als HF-Buchse geeignete Buchsen verwenden (nicht die billigen SMA-Dinger o.ä. von Conrad, Reichelt,....), auch keine Bananenstecker mit Überwurfmutter (PL-Norm), sondern wirklich für >2,4 GHz geeignete Steckverbinder, und auch diese so kurz und knapp anschließen wie es irgendwie möglich ist.
Dann besteht der Hauch einer Chance, das halbwegs stoßstellenarm hinzubekommen.
Aber ohne etwas HF-Erfahrung ist das Glücksache.
Davon mal abgesehen... Du weiß sicherlich, daß wenn die Fritzbox mit voller Sendeleistung läuft Du mit einer sauber angekoppelten 9dB-Antenne weit über der zulässigen Strahlungsleistung liegst??
Gruß
Wilfried, D J 1 W F