Also, hab jetzt noch ein paar Versuche gemacht:
Ihr habt mir ja vorgeschlagen ein Netzteil mit konventionellen Trafo zu nehmen. Das muss ja kein neues sein, und ich hab mal in die große Restekiste geschaut und siehe da: 2 kleine Steckernetzteile. Die haben zwar laut Aufkleber nur 6 V, die Leerlaufspannung des kleineren (200 mA) beträgt aber 10 V und das bisschen Strom was ich ziehe ist ja fast wie Leerlauf.
Innendrin wird der Nummernanzeiger übrigens komplett über einen 3,6 V - Festspannungsregler versorgt, also macht das 1 V mehr auch nichts aus. Meiner eigenen Schaltung eigentlich auch nicht, im schlimmsten Fall zieht die LED dann eben ein paar mA mehr.
Einigermaßen sparsam ist das Netzteil auch. Mit angeschlossenem Nummernanzeiger, zieht das Netzteil 12,8 mA aus der 230 V Leitung. Ich weiß, das ist nicht komplett Wirkstrom, aber die errechneten 2,9 VA Scheinleistung können ja nicht von der Wirkleistung überschritten werden. So ein kleines Leistungsmessgerät zeigt mir übrigens 1 Watt an (nicht alleine gemessen: 15 Watt Glühlampe parallel ergibt dann Messwert 15,9 Watt, nur Glühlampe 14,9 Watt => also Netzteil 1 W; Netzteil alleine im Energiemonitor => 0,0 Watt

)
Das zweite (größere, 500mA) Netzteil kommt übrigens besser an die 9V ran, braucht aber primärseitig auch ca. den doppelten Strom und laut Energiemonitor 1,8 Watt. Und durch den internen Spannungsregler ist das ja nicht nötig.
Damit bin ich jetzt eigentlich zufrieden, brummen oder summen tut auch nichts.
Folgendes hab ich interesseweise noch ausprobiert: An meinem ursprünglichen Schaltnetzteil hab ich den Minus-Pol über einen 0,22 µF - Keramikkondensator mit den PE verbunden. Das Brummen war dann auch weg. Die Lösung gefällt mir aber eigentlich nicht so sehr. Ich will da nichts am PE hinbasteln (obwohl, so ein Schukostecker wo dann nur eine Grün/Gelbe Ader hinten rauskommt - hat auch nicht jeder).
Ferritkern habe ich leider keinen wirklich passenden gefunden um mal was auszuprobieren. Was ich da nur nicht ganz verstehe: ich müsste ja nach Perl's Vorschlag beide Adern vom Netzteilausgang parallel herumwickeln. Aber heben sich die Magnetfelder dann nicht sofort wieder auf. In einem Trafo wird ja auch nicht doppelt gewickelt. Besser wäre dann doch für jeweils eine Ader ein eigener Ferritkern.
Was ich aber noch probiert habe: ich hab hier ein paar alte Schützspulen rumliegen (das waren kleine Siemens-Schütze, so 3 kW, mit 230VAC Ansteuerung). Von denen hab ich jeweils eine in Reihe zur Plus- und Minus-Leitung geschaltet. Hat erstmal garnichts gebracht. Nachdem ich noch die Eisenkerne geschlossen hab ist das Brummen ein kleines bisschen leiser geworden, aber nicht verschwunden.
War auch nur eine Idee. Ich denke aber, dass ein Ferritkern das gleiche negative Ergebnis gebracht hätte, warscheinlich noch weniger Dämpfung da ja nur 20 Windungen im Gegensatz zu den vielen in der Schützspule (Fragt mich jetzt nicht wie viele das sind).
Ich danke euch auf jedenfall für die vielen Vorschläge.
Wäre aber noch schön, wenn mir einer noch kurz das mit dem Ferritkern erklären würde, also ob doppelt gewickelt, oder auf zwei Kerne.