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| diese Uralt-Info im Anhang (Funkschau von 1943) mit einer Batterie erklärt wieso es jedes Element tut. |
Die Erklärung ist aber falsch.
Zur Demodulation benötigt man eine nichtlineare Stromspannungskennlinie, mit deren Hilfe man eine Gleichrichterwirkung erzielt.
Das beschriebene verbrauchte Leclanche-Element dürfte auf ähnliche Weise funktionieren wie andere Nassgleichrichter der Frühzeit, die oft beachtliche Leistungen aufwiesen.
Dass Rundfunkempfang damit überhaupt klappte, mag daran liegen, dass sich Funkverkehr früher auf recht niederigen Frequenzen um 100kHz abspielte.
Für "richtige" Hochfrequenz sind aber wegen ihrer geringen Kapazität die Festkörperdioden besser geeignet.
Der Rost auf der Rasierklinge stellt einen Verbindungshalbleiter dar, denn ausser den bekannten Elementen wie Ge, Si oder Se zeigen auch etliche kristalline Verbindungen Halbleitereigenschaften.
Als Detektormaterialen wurden damals meist sulfidische Erze wie Bleiglanz oder Pyrit werwendet, aber auch Oxide wie Cu
2O und ZnO sind gut geeignet.
Die letzten beiden hatten sogar später noch erhebliche technische Bedeutung.
ZnO zeigt Photoleitung und wurde deshalb bis weit in die 1970 Jahre als Beschichtung für Photokopierpapiere verwendet, während Cu
2O bis etwa zum 2.Weltkrieg für Gleichrichter aller Leistungsklassen verwendet wurde. Dann erst wurden diese Kupferoxydul-Gleichrichter durch die besseren Selengleichrichter abgelöst, die es vereinzelt immer noch zu kaufen gibt.
Beim Selengleichrichter ist es wiederum ein Verbindungshalbleiter, CdSe, der für die Ausbildung der Sperrschicht verantwortlich ist.
Ebenfalls CdSe und CdS sowie Cadmium-Verbindungen, die sowohl Schwefel wie Selen enthalten CdS
xSe
1-x bilden übrigens die aktive Schicht in Photowiderständen (LDR). Über das Verhältnis von Schwefel zu Selen kann man da die spektrale Empfindlichkeit beeinflussen.