Kurzes Update von mir:
Ich habe heute die Umwälzpumpe weiter zerlegt, d.h. ich habe den Magnetsensor demontiert und danach den Stator und den Rotor getrennt. Die eigentliche Pumpe ließ sich leicht drehen, Flügelrad war auch nicht beschädigt. Also alles wieder vorsichtig zusammengebaut. Die Pumpe läßt sich jetzt auch etwas leichter drehen. Sollte das der Fehler sein? Als Tipp: Macht mit einem wasserfesten Stift Markierungen auf den verschiedenen Teilen, damit diese wieder so zusammengebaut werden können, wie sie vorher waren. Und nicht um 90 oder 180 Grad gedreht ...
Der Einbau verlief etwas problematisch, da ich eine Original-"Schelle" nicht an die richtige Position bringen konnte. Ich habe hierfür keine passende "Schellen-Zange", sondern nur eine Kombizange verwendet. Habt ihr da einen Tipp, wo ich für diese "Drahtschellen" eine Zange kaufen kann?
Ich habe mich letztlich mit einer Schlauchschelle zum Schrauben beholfen. Stört mich zwar ein bisschen, da ich die Maschine so weit wie möglich im Original lassen wollte, die neue Schelle tut es aber jedenfalls auch. Kann man (wenn die Maschine auf dem Rücken liegt) eigentlich die Bodenplatte abnehmen?
Nebenbei Kapazität vom Kondensator gemessen: Exakt 4.00 µF, alles ok.
Als denn alles soweit wieder angeschlossen und fest war, ging es zum Probelauf:
Hhhmmm. Laugenpumpe surrt nur. Naja, ist ja kein Wasser mehr drin...
Freude! Die Umwälzpumpe macht keine Geräusche mehr!
Fluchen! Die Laugenpumpe surrt nur und pumpt nicht ab!
Also auch nochmal die Laugenpumpe ausgebaut, was bei stehender Maschine recht schnell ging. Danach auch diese Pumpe zerlegt. Spule abgezogen, Pumpengehäuse geöffnet. Absolut nichts gefunden. Alles wieder zusammengebaut. Pumpe wieder eingebaut.
Zweiter Test:
Erstmal von Hand etwas Wasser in die Maschine gefüllt.
Freude! Die Laugenpumpe pumpt das Wasser ab.
Und die Umwälzpumpe ist immer noch ruhig!
Inzwischen hat die Maschine auseinandergebaut einen kompletten Testlauf mit Geschirr bestanden, so dass morgen die Wände und Bleche wieder rankommen und sie wieder eingebaut werden kann.
Fazit:
1) Ich habe keine Ahnung, warum die Umwälzpumpe Geräusche gemacht hat.
2) Ich habe keine Ahnung, warum die Laugenpumpe plötzlich ihren Dienst verweigert hat.
3) Man sollte soviel Wasser wie nur möglich von Hand aus dem Spüler entfernen, bevor man ihn kippt. Und ihn auf die Seite zu legen, wo die Wassertasche sitzt (mit Seitenwand drauf) ist auch keine gute Idee, da hier noch eine Menge Wasser austritt und direkt in die Küche läuft. Ich denke, das lässt sich vermeiden, wenn man beide Wände abnimmt und vorsichtig das Wasser entfernt.
Abschließende Fragen:
1) Gibt es Zangen für die Original-Schlauchschellen?
2) Kann man die Bodenplatte lösen, um mehr Platz für den Ausbau der Umwälzpumpe zu bekommen. Und auch, damit man die Schellen besser lösen und wieder einsetzen kann? Bringt es was die vier senkrechten "Hauptträger" in den vier Ecken von der Bodenplatte auszuhaken und die Bodenplatte dann etwas vom Spüler wegzudrücken?
Liebe Grüße,
TTB