Geräteart : Sonstige
Hersteller : Sonnenschein
Gerätetyp : Netzteil/Ladegerät
Chassis : GS 60/12/120
Messgeräte : Multimeter, Gerätetester (VDE 0701/0702), Oszilloskop
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Habe hier ein älteres Schaltnetzteil der Firma Sonnenschein.
Besser gesagt sind da jeweils 2 von denen parallel geschaltet.
Soll ingesamt 13,8V und 20A liefern nach Datenblatt.
Also ein Block allein 10A.
Eingebaut ist der Block an einem Funkschrank mit Stromaufnahme von ca. 3 - 8 A, zusätzlich hängt ein 120Ah-Blei-Gel-Akku parallel.
Das Problem ist nur wenn ich einen Block mit 5A belaste hat der Kühlkörper nach einer halben Stunde eine Temperatur von 70°C, am Transistor messe ich da 135°C. So nach einer Stunde zerfliegt dann der Leistungstransistor.
WARUM wird das Teil so warm? Dürfte doch theoretisch bei der halben Ausgangsleistung gar nicht passieren.
Mal kurz zum Schaltungsaufbau: ein großer Ringkerntrafo mit 2 Sekundärwicklungen, die gehen über 2 Brückengleichrichter zu den Schaltnetzteilblöcken.
Habe mal ein Bild zu den Schaltvorgängen direkt über dem Transistor angehängt im Betriebsfall mit der ca. 5A-Last.
Die Sättigungsspannung des Transistors beträgt 1,2V. Der Kühlkörper müßte ein RthK von ca. 0,7K/W haben
Betriebsspannung 50V.
Speisestrom 3,2A.
Wo entstehen eigentlich die größten Verluste, im durchgesteuerten Zustand oder wärend der Abschaltflanke?