Eberle Thermostate für Thermoval Fußbodenheizung

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Autor
Eberle Thermostate für Thermoval Fußbodenheizung

    










BID = 569879

Lehrbua

Gerade angekommen


Beiträge: 4
Wohnort: München
 

  


Griaß Eich,

ich habe ein 20 Jahre altes Objekt mit Thermoval Fußbodenheizung. Die Stellmotoren Thermoval X7.533.62, 220 Volt AC, 5 Watt, werden über Raumthermostate Eberle 15015.3521 angesteuert.
Offensichtlich verfügen diese Thermostate über eine Thermische Rückführung, welche allerdings nicht verkabelt ist, wieso auch immer.

Mehrere dieser Thermostate sind defekt; Temperaturwählrad lässt sich nicht mehr drehen oder Thermostat schaltet nicht. Leider sind diese Thermostate nicht mehr im Handel erhältlich.

Fragen:
Kann ich als Ersatz für die defekten Thermostate den Typ EBERLE RTR-E 3521 verwenden? Wenn nicht, welcher Eberle Thermostat kommt dann in Frage?
Sehe ich es richtig, dass ich die thermische Rückführung einfach nur mit dem Nullleiter verbinden müsste, oder gibt es da noch etwas zu beachten?

Ich habe leider keine Ahnung, was die Rückführung genau macht, außer den Bimetallkontakt aufheizen. Ein Gutachter hat angeblich vor 20 Jahren bemängelt, dass die Rückführung im Objekt nicht funktioniert. Mich wundert nun, dass das einfach nur eine billige Verbindung innerhalb des Thermostaten sein soll, die gar nichts mit den Stellmotoren zu tun hat.


Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe, ein Fachhändler konnte mir beid er Thermostatenwahl leider nicht weiterhelfen.





BID = 569882

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

 

  

Hallo Lehrbua,

erstmal willkommen im Forum (Du Besatzerkind )!

Wo steht denn das Objekt? In einer erst 20 Jahren alten Anlage darf es zumindest in den gebrauchten Bundesländern gar keinen Nulleiter in Endstromkreisen geben! Und in den neuen dürfte solche Westware höchstens in Wandlitz verbaut worden sein...

Also:
Ja, eine thermische Rückführung ist nichts anderes als ein kleiner Heizwiderstand, der den Temperaturfühler des Raumthermostaten jeweils dann aufheizt, wenn jener die eigentliche Heizung angefordert hat.
Er dient der Verringerung der Überschwinger des Regelkreises (die aufgrund der Totzeit = thermischer Trägheit auftreten).

Der von Dir genannte Thermostat ist als Ersatztyp geeignet.
Allerdings ist er nun SK II statt der SK I des alten. Aber das ist ja kein Problem.
War der PE bisher überhaupt angeschlossen? Das wurde nämlich gerne mal "übersehen"...

Welche Aderzahl (mit welcher Farbcodierung) haben die Leitungen zu den Thermostaten?

Welche Netzform die Anlage? Welche Schutzmaßnahme?
Dann sehen wir weiter.


Gruß,
sam2



_________________
"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"

[ Diese Nachricht wurde geändert von: sam2 am  5 Dez 2008 14:34 ]

BID = 569915

Lehrbua

Gerade angekommen


Beiträge: 4
Wohnort: München

Danke schonmal!

Steht in Bayern, Nullleiter war wohl einfach nicht die korrekte Wortwahl denk ich.

SK II bedeutet ohne PE. der würde also einfach in der Wand vergammeln...
Bisher war PE angeschlossen.

4 Stellmotoren und Thermostate haben einen 10 A Sicherungsautomaten, das ganze Stockwerk nochmal einen FI-Schutzschalter, 230V AC, ganz normales Wohnhaus.

Zum Thermostaten gehen 3 Adern: PE vom Netz, Schwarz vom Netz, Blau/braun zum Stellmotor, anbei eine kleine Skizze (hab leider grad kein Programm zum Schaltpläne malen zur Hand).
Jrtzt müsste ich also nur die Rückführung noch auf blau legen?
Und die neuen Thermostate analog verkabeln, abgesehen von PE?

Bin ja sehr gespannt, wie sich die Rückführung dann auswirkt. Bisher kommts mir so vor als gäbe es einfach nur Ventil immer auf und Ventil immer zu, abhängig davon ob man überhalb oder unterhalb der kritischen Temperatur ist...
(Könnte aber auch daran liegen, dass die Heizung generell nicht mehr als 23°C hergibt)



BID = 570089

ego

Inventar



Beiträge: 3093
Wohnort: Köln

Dann wird das aber mit dem anschluss der Rückführung nichts. Der Neutralleiter steht dir am Thermostat leider nicht zur verfügung.


BID = 571723

Lehrbua

Gerade angekommen


Beiträge: 4
Wohnort: München

Vielen Dank für den Hinweis! Wie dumm von mir...
Eine letzte Frage noch:
Ich werde jetzt die Thermostate durch neue ersetzen,da sollte es ja kein Problem mehr geben. Zwecks der Rückführung:
Ich würde vom Heizungsverteiler, wo die Stellmotoren sind, von der Stromleitung den Neutralleiter (blau) einfach anzapfen (da wo halt auch die Leitungen zu den Stellmotoren abgehen), und dann zu jeder Leitung, die zum Thermostat geht, einfach noch ein zusätzliches Kabel (aus dem Baumarkt mit ausreichend Querschnitt) für die Rückführung ziehen. Das klemme ich dann an den Anschluß, welcher für Rückführung gedacht ist, zusätzlich.
Dann müsste doch alles funktionieren, oder?

Was meint ihr und dazu?
Die bisherigen Leitungen vom Verteiler zu den Thermostaten sind Standard-Dreiadrig mit Ummantelung, jede dieser Leitungen liegt in einem fexiblen Rohr, durch das ansonsten keine weiteren Kabel laufen. Ich würde nun in dieses Rohr einfach einen zusätzlichen isolierten Draht ohne extra-Ummantelung ziehen.

Der (nicht mehr benötigte) PE vom Verteiler zum Thermostat wird natürlich nicht für sowas mißbraucht, ist klar

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Lehrbua am 12 Dez 2008 21:53 ]

BID = 571731

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Doch, der PE wird noch benötigt. Nämlich im Verlauf der Leitung, als Isolations-Überwachungsleiter.
Einen separaten N einzuziehen, wie beschrieben, wäre in Ordnung.
Wenn das klemmt, die Mantelleitung rausziehen und stattdessen vier Einzeladern einziehen.

BID = 571745

Lehrbua

Gerade angekommen


Beiträge: 4
Wohnort: München

Ok, alles klar!
Vielen Dank nochmals!


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