Braun Rasierer Bartschneider 7520 Reparaturtipps zum Fehler: Im Unterforum Haushaltsgeräte sonstige - Beschreibung: Geräte wie z.B. Microwelle, Mixer, Kaffeemaschine, Rasierer, Kaffeautomat
Autor |
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BID = 565846
sigma Gerade angekommen
Beiträge: 2 Wohnort: Zentralschweiz
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Geräteart : Rasierer
Hersteller : Braun
Gerätetyp : 7520
Kenntnis : Artverwandter Beruf
Messgeräte : Multimeter, Gerätetester (VDE 0701/0702), Phasenprüfer
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Ich möchte bei meinem Braun 7520 den (die) Akkus auswechseln. Ich habe das schon einige Male bei älteren Modellen gemacht. Meine Frage ist nicht unbedingt elektronischer Art, mehr mechanisch
Wie kriegt man das Ding auf ohne es zu zerdeppern. Beim Scherkopf sind einzig 2 Schrauben sichtbar. Diese zu lösen brachte noch kein Ergebnis. Vielleicht muss man irgendwo drücken oder ziehen, aber ich lass das mal sein, sonst geht noch etwas hin.
Messgeräte brauche ich, wenn überhaupt, höchstens ein Multimeter für diese Arbeit.
Da ich neu bin: ich bin Hobby Elektroniker, früher habe ich das mal studiert, bin jetzt aber in einer "Artverwandten" Branche tätig. Mein Hobby Labor ist vor allem für Hochfrequenz ausgerüstet (Counter, Oszilloskope, Spektrum Analyzer, Communication Service Monitor, Powermeter, HF Generator usw). Ich baue und repariere vor allem Geräte für die Hochfrequenztechnik von Kurzwelle bis 1 GHz. Drüber geht nicht, da die Messgeräte irgendwann preislich die Hobby Kasse sprengen. Je nachdem arbeite ich mit Hochspannung (Röhren) (darf man hier ja gemäss Forenregeln nicht erwähnen) oder mit hohen Strömen (Transistoren), wenns um den Bau eines Verstärkers geht. Ein aktuelles Projekt ist eine Transistor Endstufe 1kW transistorisiert. Es lässt sich daraus ableiten, dass ich lizensierter Funkamateur bin. Dies eine kurze Vorstellung.
Umso peinlicher ist es natürlich, dass ich vor dem Gehäuse eines Braun Rassierers kapitulieren muss. Bis jetzt kriegte ich eigentlich alles auf, manchmal brach irgendwas ab und die Erkenntnis wie mans richtig gemacht hätte kam dann meistens zu spät. Da ich gedenke, das Ding noch eine Weile zu brauchen, wäre ich froh um einen Tipp. Bei dieser Gelegenheit wäre ich froh zu wissen, welcher Akku Typ) da drin steckt und ob eine oder zwei Zellen. Bis jetzt warens in den älteren Modellen immer eine Zelle, solche hätte ich noch, aber wenn ich so im Forum lese, könnte es sehr wohl möglich sein, dass es mehrere und andere Zellen sind.
Es würde mich freuen eine Antwort zu bekommen.
Es grüsst
Sigma |
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BID = 569989
PR1 Gerade angekommen
Beiträge: 12 Wohnort: Heidelberg
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Hallo Sigma,
leider sind die Moderatoren so überlastet, dass diese nicht immer antworten.
Aber bei mechanischen Sachen bin ich ziemlich fit.
Ich glaube Dein Rasierer müsste wie der 7570 aufgehen.
Es gibt hier im Forum irgendwo eine genaue Anleitung.
Bei meinem 7570 geht es so:
1. Plastikkappe um den Stromanschluss mit feinem Schraubenzieher oder Messer heraushebel (Ist nur eingesteckt).
2. Seitenteile wegklappen und aushängen.
3. Innensechskantschrauben öffnen.
Achtung, die Akkus sollten möglichst die gleichen sein. Bei höherer Kapazität sowie anderer Innenwiderstand geht was kaputt.
Am besten Du liest die anderen Beiträge durch, die verstehen mehr als ich Hobbybastler.
Viele Grüße
Peter |
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BID = 569994
PR1 Gerade angekommen
Beiträge: 12 Wohnort: Heidelberg
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Hallo Sigma,
hier habe ich den Link zum Öffnen gefunden:
Öffnen des Rasierer 7... oder 8...
Gruss
Peter
[ Diese Nachricht wurde geändert von: PR1 am 5 Dez 2008 21:39 ]
[ Diese Nachricht wurde geändert von: PR1 am 5 Dez 2008 21:40 ]
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BID = 570023
sigma Gerade angekommen
Beiträge: 2 Wohnort: Zentralschweiz
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Hallo Pr1,
Besten Dank für die Antwort. Ich habs kurz nach dem Schreiben meines Beitrages auch herausgefunden, aus der Überlegung, dass die angebotenen Ersatzteile ja irgenwie eingebaut werden üssen. Somit muss das Ding ja auch zerlegbar sein. Auf alle Fälle ging das dann problemlos und das Korpus Delicti kam zum Vorschein. 2 Akkus, in der Grösse AA mit Lötfahnen. Da Nikel Cadmium Typen schon länger nicht mehr eingesetzt werden ging ich davon aus, dass es sich um Nikel Metallhydrid Akkus handelt. Die Kapazität war nicht herauszufinden, da auf den Akkus ausser den 3 Buchstanden DKH nichts zu finden war. Die eingesetzten Akkus haben eine Kapazität von 2300 mAh. Sicher mehr als das Doppelte (Vermutung) was die original Akkus hatten.
Die Ladeelektronik ist intelligent. D.h. es wird ein Ladecontroller verwendet, der in der Lage ist, zu erkennen, wann ein Akku voll ist, egal welche Kapazität er hat. Bei Schnellladern ist das wichtig, da ein Überladen möglich ist, d.h. der Akku sehr heiss wird und sich selber zerstört und ev. das ganze Gerät in Mitleidenschaft zieht. Doch wenn Akkus mit höherer Kapazität eingebaut werden, dann sollte in der Regel nichts passieren, auch bei einer "dummen" Ladeschaltung, welche in der Regel mit 1/10C oder sogar 1/20C arbeitet passiert nichts, denn wenn der Akku voll ist, dann führt kann er die Ladung nicht mehr aufnehmen, also gibt er die Ladeleistung in Form von Wärme ab. Hat ein Akku 1 Ah, dann wäre der Ladestrom bei 1/10C 100mA und bei 1/20C sogar nur noch 50mA. Da passiert gar nichts.
Ist der Ladevorgang zeitlich begrenzt passiert auch nichts, allerhöchstens, dass der höher Kapazitive Akku nicht voll geladen wird, das ist sicher auch nicht gut, aber kapput geht dabei nichts.
Bei Schnellladeschaltungen muss eine andere Überwachung her. Man nennt das unter anderem Delta-Peak Schaltung. Da wird die Spannung des Akkus überwacht. Der Akku wird mit hohem Strom 1C oder mehr geladen. Da würde es unweigerlich zu einer "Havarie" führen, wenn hier nicht überwacht würde. Das Ende des Ladevorgangs kündigt sich damit an, dass die Spannung einen Maximalwert (Zellenschlussspannung) erreicht. Die Spannung erreicht ein Maximum und wird auch trotz weiterer Ladung nicht höher sondern kleiner. Das wertet die Ladeschaltung aus und beendet den Ladevorgang. In dieser Phase erhitzt sich der Akku auch leicht, weil er die Ladung in Wärme umwandelt. bei extremen Schnelladern kann die Temperatur auch sehr hoch sein, was dem Akku sicher nicht besonders gut tut, aber es gibt Anwendungen wo das in Kauf genommen wird. Einige Akku Packs haben deswegen auch Temperatursensoren die die Ladeschaltung ebenfalls auswertet und entweder den Strom begrenzt oder die Ladung abbricht.
Im Modellbau werden heute zwar Li-Ionen und ev. Li-Polymer Akksu eingesetzt, aber ich hatte früher zum Helifliegen Ni-Mh Zellen und die habe ich in 20 Minuten geladen. Statt 500 Mal konnten die halt etwas weniger lange benutzt werden, dafür waren sie aber in der Lage einen sehr hohen Strom abzugeben, was in diesem Fall nur Positiv war.
So, dies eine kleine Abhandlung über das Laden von NiMh Akkus.
In Meinem Fall vom Rassierer hat sich das ganze mit dem Wechsel sehr positiv ausgewirkt. Ich musste das Ding seit dem ersten Mal Laden noch nie nachladen. Funktioniert immer noch prima. Bei den alten, ausgelaugten hätte ich schon x-mal laden müssen. Also hat sich diese Sache gelohnt.
Ob das in jedem Fall so geht, behaupte ich nicht, es scheinen ja in jedem Modell andere Akkus und ev. auch Schaltungen für die Ladung zu sein, also in jedem Fall speziell beurteilen und halt ausprobieren.
Es grüsst
Sigma
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BID = 570737
PR1 Gerade angekommen
Beiträge: 12 Wohnort: Heidelberg
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Hallo Sigma,
vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Allerdings hatte ich von einem Moderator gelesen, dass bei falschen Akkus die Ladeelektronik beschädigt wird.
Ich habe aber ein ganz anderes Problem.
Mein Rasierer 7570 läuft eigentlich noch ganz gut (Akkus halten ca. 10 Tage a 5 Min.). Allerdings kam plötzlich auf dem Display "Temp". Ich habe hier schon ein wenig im Forum gesucht und hoffe, dass ein Reset den Fehler behebt. Leider habe ich auf meinen Eintrag im Forum keinerlei Antwort erhalten.
Viele Grüße
Peter
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