Zitat :
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Wir haben im Labor an folgenden Projekt Messungen durchzuführen.
Unser Lehrer hat einen Schaltplan und fertig bestückte PCBs ausgegeben. |
Ach so ist das.
Ich wunderte mich schon in deinem anderen Beitrag, wer sich diese unglückliche Schaltung ausgedacht hat. Aber zu Lehrzwecken ist's ok.
Zitat :
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| Kann man das so lassen, oder soll hier etwas überabeitet werden? |
1) Etwas seltsame Darstellung des UJT habt ihr da. Der Rest der Welt zeichnet die Teile so, dass der Emitterpfeil auf B1 zeigt.
2) Lass im Eagle mal den Designrulecheck laufen, aber nicht ohne vorher vernünftige Werte eingestellt zu haben. Es sieht mir so aus, als hättest du verschiedentlich die Mindestabstände unterschritten. Bei dieser Technik solltest du Mindestleiterbreiten und -abstände von 0,4mm möglichst nicht unterschreiten.
Ausserdem sind die Restringe an verschiedenen Bohrungen, so z.B. am UJT, zu klein.
Auch wenn du das in der Waschküche mit Lügen und Gerichtskosten hinkriegst, in der Fertigung gibt soetwas Ärger.
3) Im Servicedruck (Silk) ist es nicht üblich den Wert des Bauteils mit anzugeben, sondern nur seine Positionsnummer. Es kann ja immer mal passieren, dass man nachträglich einen 5k Widerstand durch einen 10k ersetzen muss.
Zitat :
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| R1 und C1 bestimmen die kürzeste Zeitkonstante R C t = × , somit 3,96ms |
Das ist nicht richtig. Du hast eine Konstantstromquelle, die die Aufladegeschwindigkei des Kondensators bestimmt. Der Wert von R1 ist völlig irrelevant.
Zitat :
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| wobei der C-EWiderstand des Q1 vernachlässigt ist. |
Da das vorangegangene sowieso falsch ist, will ich garnicht wissen, was du dir dabei gedacht hast. In jedem Fall ist aber der Ausgangswiderstand eines ungesättigten Bipolartransistors dU
C/dI
C ein ziemlich hoher Wert, den man in einer Reihenschaltung nicht einfach unter den Tisch fegen kann.
Zitat :
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| T1 stellt den Sägezahngenerator dar. |
Na ja, ein paar andere Teile sind auch daran beteiligt.
Ausserdem solltest du vielleicht erwähnen, dass das ein Unijunctiontransistor ist. Nicht jeder (s.o. !

) kennt das Schaltzeichen.
Zitat :
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| Wenn C1 sich auflädt schaltet T1 ab der Schwellenspannung welche mit dem Verhältnis R4, R17 und R21 eingestellt wird durch. |
Nein!
Die Schaltschwelle ist durch das Interbasisverhätnis (steht im Datenblatt) und die Betriebsspannung gegeben. Insofern sind R17 und R21 uninteressant.
R4 ist auch nebensächlich, er dient hauptsächlich der Temperaturkompensation. Wer will, könnte da auch über einen Kondensator einen negativen Synchronimpuls einspeisen um den UJT vorzeitig zu zünden.
Zitat :
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| Beim Durchschalten des T1 wird C1 schlagartig entladen. |
In der Tat!
Ich hab es in deinem Layout nicht kontrolliert, aber die Kondensatorentladung über den Emitter und B1 ist ziemlich stromstark. Man muss aufpassen, dass man sich da nicht Störspannungen in den Rest der Schaltung einschleppt. Könnte sein, dass sonst z.B. die Opamps weiche Knie kriegen.
Zitat :
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| Zu beachten ist jedoch, dass R7 und R17 sich gegenseitig beeinflussen, da die Impedanz der Schaltung recht hoch gewählt wurde. |
Erstens beinflussen sich die Widerstände nicht gegenseitig, es sei denn du hättest sie auf eine gemeinsame Achse geklebt, und zweitens hat das mit der Impedanz der Schaltung nichts zu tun.
R7 bestimmt die Aufladegeschwindigkeit des Kondensators, die Amplitude dort wird durch den UJT vorgegeben, während R17 die Amplitude des Sägezahns an den Messbereich anpasst.
Zitat :
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D5 dient zur Spannungsbegrenzung um den Eingang des folgenden invertierenden Schmitt-
Triggers zu schützen. |
Das stimmt zwar, aber da der Strom an dieser Stelle nicht sehr hoch ist, sollten das auch die im IC vorhandenen Schutzdioden erledigen können.
Zitat :
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| jedoch mit geringerer Spannung und abgeflachter Ladekurve. MP(14) |
Dieser Messpunkt sowie weitere fehlen in deinem Schaltplan !
Jetzt habe ich keine Lust mehr. Zuviele Ungenauigkeiten oder Fehler.
Ich kann doch nicht jede Zeile deines Textes mit zwei eigenen kommentieren.
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