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BID = 551601
dtx11-13 Stammposter
   
Beiträge: 202
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Wie kann denn das passieren?
Siehe hier
Wenn man zwei Phasen vertauscht, sollte deshalb doch nirgendwo Spannung anliegen. Lediglich Motoren sollten dann andersrum drehen.
Wenn den haben sie einen Außenleiter und den PEN vertauscht. Aber sollte nicht eigentlich landwirtschaftliche Gebäude ein TT-Netz haben?
Außerdem finde ich es merkwürdig, dass die VNB nur nach Farbe anschließen. Andererseits was will man messen, bevor man es angeschlossen hat, wenn die anzuschließende Leitung falsch markiert ist.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: dtx11-13 am 26 Sep 2008 0:24 ]
[ Diese Nachricht wurde geändert von: dtx11-13 am 26 Sep 2008 0:25 ] |
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BID = 551609
Bartholomew Inventar
     
Beiträge: 4676
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Hier die ausführliche Meldung:
http://www.rp-online.de/public/arti......html
Zitat :
| | „Der ganze Boden stand unter Strom“, berichtete Reiterhofbesitzer Jakob Brunenberg. |
Zitat :
| | „Sie hat zwei, drei Stromstöße bekommen“, berichtet der Vater. Einen davon, als sie die Pferdebox öffnete und dabei versehentlich den Gitterverschlag berührte. |
Klingt für mich nach einer PEN-L-Vertauschung mit Potentialtrichter um den Gitterverschlag, der wohl am PE hing...
Gruß, Bartho |
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BID = 551647
Morgoth Schreibmaschine
    
Beiträge: 2930 Wohnort: Rockenhausen (Pfalz)
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http://www.rp-online.de/public/exte.....75946
Aua!
Edit: Funktioniert nicht... dann halt als Zitat:
Zitat :
| Die Spannung
Höchstspannung ab 100 000 Volt, tödlich
Mittelspannung ab 5000 Volt, in der Regel nicht tödlich
Niedrigspannung bis 220 Volt, nicht tödlich. Tiere reagieren empfindlicher auf Stromstöße als Menschen, wie RWE-Sprecher Lothar Lambertz mitteilte. Womöglich deshalb hatte der Stromschlag bei der Frau nur zu leichten Verletzungen, bei dem Pferd aber zum Ton geführt.
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Es irrt der Mensch solang er strebt
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Morgoth am 26 Sep 2008 10:50 ]
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BID = 551658
GeorgS Inventar
     
Beiträge: 6440
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Zitat aus Morgoths Zitat:
Zitat :
| | Tiere reagieren empfindlicher auf Stromstöße als Menschen, wie RWE-Sprecher Lothar Lambertz mitteilte. |
Was sagen die Fachleute hier? So platt kommt mir das
nicht gaubhaft vor.
Gruß
Georg
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Dimmen ist für die Dummen
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BID = 551663
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Sagen wir mal so:
DAS ist das einzige an seinem Sermon, was überhaupt stimmt!
Wobei es sich (schon aus praktischen Erwägungen heraus) vor allen auf vierbeinige Nutztiere bezieht, also weder Insekten noch Reptilien gemeint sind.
Deswegen liegt auch der Grenzwert der Berührungsspannung (Wechselspannung) für den Menschen bei 50V und für derartige Tiere bei 25V.
Der gute Pressesprecher möge mal bei mir vorbeikommen.
Dann wollen wir mal sehen, wie lange er 220V aushält (ja, ich nehm extra nenn Spartrafo dazu her, um auf seinen genannten Wert herunterzukommen)...
Ansonsten:
Fast die ganzen Meldungstexte sind großer Müll. Wobei ich vermute, daß das nicht die Journalisten allein verbockt haben...
Es kann sich nur um eine Vertauschung PEN mit Außenleiter gehandelt haben.
Aber da muß noch deutlich mehr im Argen gelegen haben. Und zwar in der Anlage des Betriebs!
Man hätte (zumindest, wenn sie älteren Datum ist) ein TT-System erwarten dürfen. Mit TT wäre überhaupt nichts passiert.
Man hätte einen sauberen PA erwarten dürfen, evtl. sogar einschließlich einer Potentialsteuerung im Betonboden.
Auch dann wäre (trotz TN) bei diesem Fehler aller Wahrscheinlichkeit nach nichts passiert.
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BID = 551672
GeorgS Inventar
     
Beiträge: 6440
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Hallo sam2,
so klingt das schon vernünftiger.
Ich denke, daß der Unterschied auf der großen
Schrittlänge und den bei Tieren selten getragenen
Schuhen beruht.
Ist das so?
Im Organismus selbst kann ich keinen Unterschied
sehen, dazu sind die Nervensysteme der Säugetiere
zu ähnlich.
Gruß
Georg
PS
nicht nur die "Journalisten" sind zu dumm einen
Satz so aufzuschreiben, wie man ihn sagte,
auch der "Pressesprecher" ist fast immer so ein
Rindvieh nach meiner Erfahrung in einem großen
Konzern.
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Dimmen ist für die Dummen
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BID = 551684
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Nein. Es geht hierbei NICHT um die (geometrisch bedingte) höhere Gefährung durch Schrittspannung. Die ist natürlich zusätzlich gegeben.
Sondern es gibt offenbar tatsächlich eine physiognomisch bedingte größere Empfindlichkeit solcher Tiere gegenüber Berührungsspannung.
Woran das genau liegt, kann ich Dir auswendig aber nicht sagen.
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BID = 551686
GeorgS Inventar
     
Beiträge: 6440
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Hallo sam2,
zwei Punkte könnten noch eine Rolle spielen:
- Stallvieh wird meist durch "Knabbern" an
stromführende Leitungen kommen können,
somit sind als Stromeintritt die feuchten Lippen/Schleimhäute
aktiv.
- Stallvieh steht meist auf einem leicht feuchten Untergrund.
Gruß
Georg
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Dimmen ist für die Dummen
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BID = 551689
Tobi P. Schreibmaschine
    
Beiträge: 2163 Wohnort: 41464 Neuss
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@Sam: TT kannst du hier vergessen. Hier ist alles TN-Gebiet und diverse landwirtschafliche Betriebe sind davon nicht ausgenommen. Das einzige TT das mir bisher über den Weg lief war ein widerrechtlich (da der zuständige VNB keine lokalen TT-Netze zulässt) lokal hingepfuschtes mit einem Erdnagel und drumgezwirbeltem 2,5mm² als Erder
Potentialsteuerung kannst du ebenfalls vergessen, als die meisten Höfe hier gebaut wurden war das Wort noch gar nicht in den Wörterbüchern enthalten.
Mit dem PA siehts in den meisten Fällen auch schlimm aus, das reicht von war noch nie vorhanden über fast weggegammelt bis war mal vorhanden
Bei Höfen neueren Baudatums sieht das wesentlich besser aus, da sind auch durchaus topgewartete Anlagen zu finden die technisch auf dem neuesten Stand sind - das sind meist Milchviehbetriebe. Aber die Höfe von anno dazumal deren Eigentümer ein oder zwei Kühe und vielleicht noch ein paar Pferde halten kannst du vergessen. Ich habe einige dieser Höfe in der Umgebung geprüft (den nämlichen allerdings nicht) und mit den Eigentümern die Mängelliste sowie notwendige Reparaturarbeiten durchgesprochen - das lief immer darauf hinaus dass die Prüfung nur wegen der Versicherung gemacht wurde und Reparaturen nicht notwendig seien weil doch alles funktioniert und man das der Versicherung doch so mitteilen sollte um unnötige Kosten zu sparen
Gruß Tobi
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"Auch wenn einige Unwissende etwas anderes behaupten, bin ich doch der Meinung, dass man nie genug Werkzeug haben kann"
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BID = 551693
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Kann ich nicht nachvollziehen:
Denn bis vor wenigen Jahren galt in ganz D eine TT-Pflicht für alle landwirtschaftlichen Betriebsstätten, auch in TN-Gebieten!
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BID = 551737
Tobi P. Schreibmaschine
    
Beiträge: 2163 Wohnort: 41464 Neuss
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Ich weiss. Deswegen hat es mich auch ziemlich gewundert auf den Höfen überall TN vorzufinden. Aber nach Aussage mehrerer Fachkollegen hier in der Gegend sind TT-Netze hier nicht zulässig gewesen und auf Anfrage beim Netzmeister des zuständigen VNB ergab sich ebenfalls dass TT aufgrund der oft miserablen Schleifenimpedanzen auch als lokales Netz wohl noch nie geduldet wurde
Gruß Tobi
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BID = 551746
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Wer soll das verstehen?
TT angeblich nicht möglich, wegen zu hoher Schleifenimpedenz???
Stattdessen TN wählen...
Umgekehrt wird ein Schuh draus!
Wenn die Schleifenimpedanz so hoch ist, daß es nicht reicht, um im TN die Abschaltbedingungen einzuhalten, weicht man auf TT aus.
Einziger Fall, wo TT nicht geht, wäre, wenn aufgrund der Bodenverhältnisse (z.B. trocken und felsig) der nötige Höchsterdungswiderstand nicht erreicht werden kann.
Aber da bei 30mA FI und das selbst bei den landwirtschaftlichen 25V über 800 Ohm sein dürfen, mag ich dies nicht so recht glauben.
Oder will und der Netzmeister etwa erzählen, daß sie etwa trafoseitig keine anständige Betriebserdung des Sternpunkts hinbekommen...
Fazit:
Wäre die Anlage regelgerecht errichtet worden, wäre es trotz des groben Fehlers zu keinem Schaden gekommen.
Man muß ja froh sein, daß "nur" ein Pferd zutodekam und der Frau nur leicht verletzt wurde. Das hätte auch anders enden können!
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BID = 551808
vik.fro Gelegenheitsposter
 
Beiträge: 90 Wohnort: Berlin
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Zur Geschichte mit den Nutztieren: Meines Wissens gilt eine geringere Berührungsspannung, da diese oftmals einen größeren Querschnitt haben, als ein Mensch. Dementsprechend sinkt der Widerstand des Körpers ab und bei gleicher Spannung fließt ein größerer Strom.
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Lieber kein Schaltplan als überhaupt kein Plan
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BID = 551810
IceWeasel Moderator
       Beiträge: 2509
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Offtopic :
| "...bei dem Pferd aber zum >Ton< geführt."
Da es nur gewiehert hat, ist es ja halb so wild |
[ Diese Nachricht wurde geändert von: IceWeasel am 26 Sep 2008 21:39 ]
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BID = 551890
GeorgS Inventar
     
Beiträge: 6440
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Zitat :
| | Meines Wissens gilt eine geringere Berührungsspannung, da diese oftmals einen größeren Querschnitt haben, als ein Mensch. Dementsprechend sinkt der Widerstand des Körpers ab |
Falsch.
Der Widerstand ist bei Berühren im Wesentlichen auf
die Ein- und Austrittsstelle konzentriert.
Dort sind in der Regel die kleinsten Querschnitte
und trockene/fettige Haut oder gar Fell.
Das ist ähnlich wie bei dem Widerstand zwischen Erdern,
der resultiert praktisch ausschließlich aus dem
Widerstand in max. einigen Dezimetern um den Erder.
Georg
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Dimmen ist für die Dummen
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