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BID = 447706
Queck Gerade angekommen
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Beiträge: 8 Wohnort: Sachsen
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Hallo, habe vor kurzem ein solches sowjetisches Analogmultimeter bekommen; funktioniert auch sehr hübsch aber ich habe Probleme mit dem Widerstandsmessbereich wenn ich das Bildchen auf der Rückseite richtig verstanden habe möchte der zwischen 33 und 43V sehen, ist das korrekt? Desweiteren weiß ich nicht wie die Dimensionierung des Kondensators bei Wechselspannungsmessungen angedacht ist.
Außerdem verwundern mich einige Meßbereiche, was bedeutet dieses pFx1000 kann man etwa damit Kapazitäten messen? Und was bedeutet das dB neben dem 3V-Messbereich? Hat das etwas mit der Dämpfung zu tun?
Meine Mutter ist zwar ehemalige Russisch-Lehrerin aber da ihr das technische Vokabular faktisch vollkommen fehlt war es ihr auch nicht möglich da etwas zu entnehmen.
Vielleicht könnt ihr mir da ja weiterhelfen.
Hab mal zwei Bilder des Multimeters angehangen.
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Jabber-ID: peterpansen@jabbermx.org
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Queck am 3 Aug 2007 15:00 ] |
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BID = 447939
PhyMaLehrer Schriftsteller
    
Beiträge: 913 Wohnort: Leipzig
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Hallo Queck!
Dieser Vielfachmesser war seinerzeit meine erste Meßgeräteanschaffung (1973 oder so...) Das Gerät schlummert noch im Archiv und mit ihm auch die Anleitung.
Widerstandsmessung: Diese funktioniert mit einer einzulegenden Flachbatterie. Nur im Bereich 5 MOhm muß eine Gleichspannung von 34-43 V mit dem zu messenden Widerstand in Reihe geschaltet werden.
Zur Kapazitätsmessung: Dazu die mittlere und die rechte Taste gemeinsam drücken, Meßbereichsschalter auf "pF x 1000" und eine Wechselspannung 190-240 V ~, 50 Hz ( ) an die beiden Meßklemmen anlegen. Der zu messende Kondensator kommt an die linke Meßklemme und die Buchse "Cx". (Sollte der Kondensator durchschlagen und einen Kurzschluß bilden, wird das Meßgerät nicht beschädigt!)
Pegelmessung: Der absolute Pegel 0 dB (1 mW an 600 Ohm) entspricht 0,775 V. Wie man sieht, steht der Skalenstrich 0 dB bei 0,775 V ~. Im 3-V-Bereich kann also der Pegel auf der dB-Skala direkt abgelesen werden. Höhere Pegel (größere Wechselspannungen) erfordern eine Umrechnung, z. B. bei einer Ablesung im Bereich 30 V: abgelesener Pegel + 20 dB.
Wenn du möchtest, kann ich dir das (deutsche!) Anleitungsheftchen scannen und schicken. In dem Fall "PMme" mir einfach!
Shelaju mnogo uspechow! |
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BID = 447993
Queck Gerade angekommen
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Beiträge: 8 Wohnort: Sachsen
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Vielen Dank @PhyMaLehrer das hat meine Fragen vollends geklärt, ich habe tatsächlich nicht gewusst das die Rückplatte abschraubbar ist um eine Blockbatterie einzusetzen xD.
Die Kapazitätsmessung klingt aber doch recht gefährlich.
Also nochmal vielen Dank.
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Jabber-ID: peterpansen@jabbermx.org
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BID = 448006
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| | Die Kapazitätsmessung klingt aber doch recht gefährlich. |
Ja, bei den heutigen Kondensatoren, die gerade mal noch 10..50V Nennspannung haben, wirst du mit 200V Prüfspannung nicht viel Freude haben.
Die müssen garnicht mal gleich kaputtgehen, aber der gemessene Kapazitätswert ist jenseits von Gut und Böse.
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Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !
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BID = 450828
Queck Gerade angekommen
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Beiträge: 8 Wohnort: Sachsen
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Ich habe das ganze jetzt mal getestet, funktioniert recht gut; hat auch keinen Kondensator durchgeschlagen. Habe allerdings nur DDR-Kondensatoren testen können ;-).
Bloß die 230 V dabei machen ein wenig Angst
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