Mic-Selbstbau für tiefe Töne und......

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Autor
Mic-Selbstbau für tiefe Töne und......

    







BID = 388976

m_hbg

Gesprächig



Beiträge: 171
Wohnort: Hamburg
 

  


Hallo,
ich habe da ein schon länger bestehendes Problem für das ich nun eine möglichst einfache Lösung suche. Und zwar folgendes:

Ich muß wohl aus gewissen Gründen mit dem PC Langzeittonaufnahmen anfertigen um in meiner Wohnung bestimmte Töne aufzunehmen weil es Mieter gibt die irgenwie nicht klar kommen. Hierfür will ich dann einen PC inkl Soundkarte(Ct1024) und das Prog "Digital Sound Rec" verwenden weil ich damit dann nötigenfalls stundenlange Mono-Aufnahmen mit einem Micro anfertigen kann. Erste Aufnahmeproben habe ich zwar schon durchgeführt, nur leider waren die einfach nur Mist bzw leise und schlecht hörbar! Das Problem hierbei ist da wohl folgendes:
Die Tonaufnahmen die ich anfertigen bzw aufnehmen möchte stammen aus einer !zwei! Etagen tiefer liegende Wohnung
wobei diese Töne dann aber durch das Türengeknalle

a) sehr kurze Töne sind und
b) vor allem SEHR tiefe u. dumpfe Töne sind!!


Somit möchte ich fragen;
ob jemand einen möglichst einfachen Bauplan, Vorschlag, Idee hat um eine Micro-Schaltung anzufertigen mit der man dann o.g. tiefe und dumpfe Töne aufzeichnen kann so das diese dann z.B. auch auf einer gebrannten CD und in der Heimanlage gut hörbar wären?? Also OHNE das man alles voll hochdrehen und verstärken muß um dann im Hintergrund ein kleines "Bum" hören zu können.

Wie gesagt, ich denke dass hier das Problem die tiefen u. dumpfen Töne sind die sich dann nur schwer aufnehmen lassen. Und vielleicht gibt es ja einen "Tonfachmann" der sich mit so etwas auskennt und einen -möglichst- einfachen Vorschlag mit möglichst gebräuchlichen "Hausmitteln" hat.

Schon mnal danke und netten Gruß
Martin



p.s.
Ach bitte; wenn möglich bitte Bauanleitungen, Beschreibungen ect in dt. Sprache. Denn für lange Experimente und Herumprobieren wird nun wohl die Zeit fehlen.

BID = 389024

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 36336
Wohnort: Recklinghausen

 

  

Ob tiefe oder hohe Töne ist egal, da hilft nur verstärken.
Mehr als ein dumpfes "Bumm" wirst du aber damit auch nich hören, mehr gibt es nunmal nicht aufzunehmen.

Da Schall aber gut durch Wände übertragen wird, kann es helfen das Mikro an die Wand zu schrauben bzw. ein Körperschallmikro zu benutzen. Mit den üblichen Mikros für PCs kommst du da nicht weit.



_________________
-=MR.ED=-

Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

BID = 389035

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 9569
Wohnort: Alpenrepublik

Keine Ahnung wie die Bandbreite bei einer Soundkarte ist.
Doch habe ich vielleicht eine Idee.
Wie wäre es die aufgenommenen Geräusche in der Frequenz zu verdoppeln, bzw. zu vervierfachen und dann einem Mikrofonvorverstärker zuzuführen.
Könnte doch sein, daß die extrem tiefen Geräusche von der Soundkarte nur mit einem erheblichen Abfall aufgezeichnet werden.
Bestimmt hat aber jemand hier im Forum bessere Erfahrungen, ist ja nur eine Idee.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am 27 Nov 2006 19:44 ]

BID = 389047

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 36336
Wohnort: Recklinghausen

Die Sounkarten können normalerweise von 20Hz - (Abtastfrequenz / 2) aufzeichnen, oft sogar auch unter 20Hz. Da dürfte das Problem eigentlich nicht liegen, auch wenn eine Soundkarte namens "CT1024" nirgendwo zu finden ist. Die Mikrofoneingänge sind aber eben für normale Aufnahmen gedacht, nicht zum verstärken von sehr leisen Signalen. Bei preiswerten Karten und einigen von Creative Labs (Soundblaster) rauschen die Verstärker und Wandler zusätzlich. Unterm Strich hilft nur ein externer Vorverstärker. Wenn man dann allerdings in der Wohnung spricht wird der Eingang restlos übersteuert.




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-=MR.ED=-

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BID = 389436

Midnight

Stammposter



Beiträge: 256

Hallo,

ich gehe mal davon aus das die Aufzeichnung hier nicht das größte Problem darstellt. Bei tiefen Tönen hören wir nicht nur mit dem Ohr sondern auch mit dem Körper. Die Tonaufnahme wird bestimmt genau das wieder geben was wir in dem Moment auch hören. Aber grade bei Trampeln, Türknallen usw. fehlen uns dann bei der Aufnahme die Vibrationen von Wänden, Boden und dem direkten Schalldruck die uns erst im Gehirn einen tiefes störendes Geräusch suggestieren.

Gruß

Simon

BID = 389462

m_hbg

Gesprächig



Beiträge: 171
Wohnort: Hamburg

Ein nettes Hallo an all die Tüchtigen
Tja, ich weiß gar nicht was ich sagen soll, denn irgendwie finde ich bei jedem etwas was sich interessant anhört. Daher möchte ich nochmals mein Problem beschreiben worum es mir geht:

Wie also auch schon teils in den Antworten gesagt geht es mir um das tiefe, dumpfe u. knallende Geräusch verursacht durch Türenknallen. Ich habe zwar schon versucht diese Töne aufzuzeichnen, aber irgendwie wurden die trotz höchstmöglicher Aussteuerung(ansonsten setzte das "Quitschen" ein) zu leise.
Was ich hier also benötige ist einfach eine Aufnahme wo dieses Knallen/Gerumpse gut zu hören ist; und zwar möglichst ohne das man alles weitmöglichst voll hochdrehen muß um die (leisen)vorhandene Töne anzuheben weil ich dann immer das Problem habe das dann auch die aufgenommenen und vorhandenen Nebengeräusche mit ansteigen.


Was das von mir angesprochene Problem mit der Aufnahme von tiefen Tönen betrifft, so denke ich das hier folgende Antwort ganz gut passend ist:

Von: >Midnight<
"...ich gehe mal davon aus das die Aufzeichnung hier nicht das größte Problem darstellt. Bei tiefen Tönen hören wir nicht nur mit dem Ohr sondern auch mit dem Körper. Die Tonaufnahme wird bestimmt genau das wieder geben was wir in dem Moment auch hören. Aber grade bei Trampeln, Türknallen usw. fehlen uns dann bei der Aufnahme die Vibrationen von Wänden, Boden und dem direkten Schalldruck die uns erst im Gehirn einen tiefes störendes Geräusch suggestieren".

Denn diese Antwort sagt eigentlich ziemlich das was ich meine mal bei Aufnahmen mit tiefen Tönen gehört zu haben. Nämlich dass solche Aufnahmen irgendwie schwieriger Aufzunehmen wären weil tiefe Töne einen bestimmten Herzbereich(?) haben und normale Micros jedoch für (höhertönige)Stimmen o. Gesang gedacht sind.
ABER, damit nichts im falschen Mund kommt: Ich DENKE das ich das so gehört habe und VERMUTE dass das Problem mit den tiefen Tönden und dem Micro zu tun hat. Ob es wirklich SO ist weiß ich also nicht!!



Die Tips mit den externen Verstärker oder dem Körperschallmikro hören sich ja schon mal ganz gut an. Wobei ich noch sagen muß/kann das ich das Mikro auch an direkt u. fest an die Wand befestigt hatte. Vielleicht gibt es aber noch weitere Tips oder das jemand aus eigener Erfahrung heraus nähere Beschreibungen zum Selbstbau oder so geben kann. Ansonsten muß ich wohl einfach probieren und hoffen das.....

NG aus Hamburg
Martin


p.s.
Ach - noch zur Soundkarte Ct1024
Das war wohl ein wenig blöde bzw zu kurz beschrieben: Genau ist das eine etwas ältere:
SB Live 5.1 (Modell Ct1024)


BID = 389552

Wombat

Gesprächig



Beiträge: 196


Zitat :
trotz höchstmöglicher Aussteuerung(ansonsten setzte das "Quitschen" ein) zu leise.

Das klingt für mich nach einer sogen. "akustischen Rückkopplung". Hast Du während der Aufnahme zum Mithören einen Lautsprecher oder einen Kopfhörer aufgedreht?
Ein Ton kommt ins Mikro, wird verstärkt, kommt so verstärkt aus dem LS oder Kopfhörer, das "hört" das Mikro natürlich auch, ein weiteres Mal wird der Ton verstärkt, kommt aus dem LS oder KH, u.s.w., u.s.w.: Quiiiieeetsch!

MfG., wombat

BID = 389562

Her Masters Voice

Inventar


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Beiträge: 5312
Wohnort: irgendwo südlich von Berlin

Wenn das Geräusch so leise ist das man es kaum aufzeichnen kann, dann kanns ja auch kaum störend sein. Wozu also das Ganze? Nur um schlechte Stimmung zwischen Nachbarn zu schüren?
Na egal.
Wenn man ein spezielles Frequenzband aufzeichnen will, dann sollte man vor der Aufzeichnung entsprechend filtern. In diesem Fall wäre also ein Tiefpass sinnvoll, der Frequenzen oberhalb z.B. 200Hz abschneidet. Damit dürften dann die höherfrequenten Geräusche aus der Messumgebung nicht mehr die Aussteuerung durcheinanderbringen. Ein geeignetes Mikrofon wäre auch nicht übel, ich denke da an Solche die z.B. für Bassdrums genommen werden. Ob eine Soundkarte das mitmacht ist die nächste Frage. Die karten die ich bisher in die Finger bekam hatten eher einen miesen Frequenzgang, der hauptsächlich im Mittenbereich gut rüberkommt. Nach oben und unten wird stark beschnitten. Darum gibts für höherqualitative Audioaufnahmen auch spezielle Karten deren Frequenzgang da wesentlich studiotauglicher ist.

_________________
Tschüüüüüüüs

Her Masters Voice
aka
Frank

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