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BID = 375155
shark1 Inventar
     
Beiträge: 4878 Wohnort: DACH
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Hallo
Ich muss in DE eine Abwasserpumpe mit an einen neuen Unterverteiler anschließen. Im UV werde ich 2 FI (30mA) für ALLE Licht- und Steckdosenkreise (+Heizung, Boiler...) einbauen. Nur die Abwsserpumpe möchte ich aus Betriebssichertheitsgründen nicht an einen der RCD (30mA) anschleißen. Die Abwasserpumpe ist fest angeschlossen und wird mit einem LSS C25 abgesichert. Es ist ein TN-System.
Jetzt habe ich vor, die Abw.-Pumpe auf einen seperaten 500mA FI zu legen.
Ist dies empfehlenswert oder sollte ich besser einen kleineren Auslösestrom wählen?
Wenn ja, wie groß sollte der sein (die Pumpe läuft momenten an einem 300mA ich hade aber gerade den neuen 500mA herumliegen)?
Oder sollte ich gar einen selektiven FI verwenden?
Vielen Dank!
Shark1 |
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BID = 375197
Topf_Gun Schreibmaschine
    
Beiträge: 1236
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Also ich würde der Pumpe einen separaten 30mA-FI spendieren.
+ eine Warnleuchte (Anderer FI-Kreis natürlich), wenn die Pumpeneinspeisung stromlos ist.
Gruß Topf_Gun |
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BID = 375330
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Erstmal prüfen, ob nicht der VNB Vorgaben macht, "trotz" des TN-Versorgungsnetzes generell FI (ggf. eines bestimmten Nennfehlerstroms) einzubauen!
Und dann ist das Betriebssicherste ein FI mit automatischem Wiedereinschaltgerät (die machen sich auch in D gerade mittels Anzeigen in Fachzeitschriften bekannt...).
Was kann denn passieren, wenn die Pumpe unbemerkt ausfällt?
Da dies ja auch aus anderen Gründen eintreten kann, würde ich in heiklen Fällen lieber einen wasserstandsabhängigen (ggf. gepufferten) Warnmelder installieren!
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"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"
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BID = 375388
shark1 Inventar
     
Beiträge: 4878 Wohnort: DACH
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Erstmal vielen Dank für eure Antworten!
Zur Zeit würde nicht so viel passieren, da es ein Überlaufrohr in die alte 3-Kammergrube gibt! Nur ist das Rohr das dort abgeht nicht grade gut, das heißt mit ein bisschen Laub und Schnmodder von den Straßenschächenten verstopft das gene mal. Zu dem ist in Zukunft ein Übernachtungsbetrieb geplant und ich weiß nicht, ob man dann das Überlauf Rohr behalten kann.
Die Pumpe selbst ist mit einem Wasserstandsmelder ausgerüstet und hat eine Alarmsierene (Akkupuffer), wenn der Wasserstand zu hoch wird!
Ob es eine FI (30mA) Pflicht gibt weiß ich noch nicht, werde in den nächsten Tagen nachfragen, kann ich mir aber kaum vorstllen!
Wiederenschaltmodul wäre natürlich die beste Version, aber leider zimmlich teuer (ca. 600€). Ich habe aber einen großen UV und wenn es mal nötig werden sollte oder ich eine bei Ebay günstig bekomme.
Ich bin aber weiter hin über alle Anrgungen froh!
Shark1
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BID = 375450
Heimwerker. Stammposter
   
Beiträge: 268
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Hallo,
was hast du gegen ein RCD mit Nennfehlerstrom 30mA?
Der wird (hoffentlich) nur dann auslösen, wenn ein Fehlerstrom fließt.
Oder willst du "kleine" Ströme ignorieren, indem du ein 500mA Type einbaust?
Ich glaube auch nicht, dass solche Pumpen einen Ersatzableitstrom haben dürfen, oder doch?
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Heimwerker. am 6 Okt 2006 0:43 ]
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BID = 375508
shark1 Inventar
     
Beiträge: 4878 Wohnort: DACH
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Also gegen 30mA RCD habe ich eigentlich nichts! Alle anderen Stomkreise im Haus haben/bekommen ein 30mA RCD! Aber bei der Abw.-Pumpe habe ich angst, dass der 30mA RCD bei kleinen Fehlern schon auslöst bzw. bei z.b.: Blitzen abschltet. Ich werde die Pumpe mal auf ein 30mA FI lagen und schauen was passiert.
Ich habe mich schon entschieden der 500mA RCD bleibt im Lager, werde nur noch zwischen 300mA und 30mA entscheiden!
Shark1
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BID = 376295
shark1 Inventar
     
Beiträge: 4878 Wohnort: DACH
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Gibt es noch irgendwelche tipps im bezug auf 30mA bzw. 300mA?
Wärde es anzuraten einen 10ms verzögerten FI zu verwenden, den bekomme ich allerdings nur in Wechselstromsensitv, was in DE nicht zulässig ist!?!
Vielen Dank!
Shark1
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BID = 376355
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Den könntest Du nehmen. Da die Pumpe keine Bauteile enthalten dürfte, die zu Gleich- oder pulsierenden Wechselfehlerströmen führen, ist das kein Problem.
Und wenn es in dem Fall/in dem Netz/an dem Ort keine Vorschrift gibt, überhaupt einen FI einzusetzen, bist Du ja frei, diesen zu benutzen.
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BID = 376415
schweizer Stammposter
   
Beiträge: 356 Wohnort: Schweiz
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Also wenns im diesen Netz keine solche Vorschrift besteht, würde ich völlig auf den FI-Schutz verzichten! Hast weniger Störungen. Und vor allem was passiert wen FI auslöst und keiner merkts? Übervolle Grube. Und die Pumpe sitzt ja in einem Schacht oder? Also nur von oben zugänglich. Und wenn arbeiten auszuführen sind musst du sie ja eh spannungslos schalten.
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BID = 376477
shark1 Inventar
     
Beiträge: 4878 Wohnort: DACH
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Zitat :
sam2 hat am 9 Okt 2006 16:38 geschrieben :
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Den könntest Du nehmen. Da die Pumpe keine Bauteile enthalten dürfte, die zu Gleich- oder pulsierenden Wechselfehlerströmen führen, ist das kein Problem.
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Vielen Dank für die Antwort Sam!
Diese FI (G) werden in AT für Kühlanlagen, Intensivtierhaltung und Ventilatoren verwendet und lösen so gut wie nie unbeabsichigt aus. Und wie gesagt die Pumpe ist nicht lebenswichtig.
Habe in der TAB ( http://www.enbw.com/content/de/part.....nbw10 ) in allen 4 Erläuterungen nur das über FI-Pflicht gesehen!
Zitat :
| Auswahl von Schutzmaßnahmen Erläuterungen VdEW
Landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebsstätten zu Abschnitt 12
Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCD) und Potenzialausgleich Ausgabe / Blatt 01.06 / 02....
...................
Diese Norm gilt auch für angrenzende Bereiche, z.B. Wohngebäude, wenn nicht ausgeschlossen
werden kann, dass diese mit leitfähigen Teilen der landwirtschaftlichen oder gartenbaulichen
Betriebsstätten, wie Konstruktionsteilen, Rohrleitungen, Einrichtungsgegenständen,
verbunden sind.
......................
Die Bemessungsdifferenzströme IΔn der Fehlerstromschutzeinrichtungen (RCD) dürfen folgende
Werte nicht überschreiten:
- bei Stromkreisen mit Steckdosen IΔn ≤ 30 mA
- zur Sicherstellung des Brandschutzes IΔn ≤ 300 mA |
Es ist eine Landwirtschaft und es gibt ein leitfähiges Rohrsystem. Darf ich den Wechselstromsensitven FI einabuen oder nicht?
Reicht euch das oder muss ich nochmals nachfragen?
Vielen Dank im Voraus!
MFG.
Shark1
[ Diese Nachricht wurde geändert von: shark1 am 9 Okt 2006 22:47 ]
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