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Warum werden mal NiCd-Akkus und mal NiMh verwendet ?
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Das hat u.a. historische Gründe.
Gasdichte NiCd-Akkus kann man schon seit rund 50 Jahren bauen, während technisch verwendbare wasserstoffspeichernde Legierungen relativ neu sind und es deshalb die darauf basierenden NiMH-Akkus erst seit vielleicht 15 Jahren gibt.
Darüberhinaus gibt es einige anwendungstechnische Unterschiede. Beispielsweise haben NiCd-Akkus eine erheblich geringere Selbstentladung als NiMH Akkus und ein besseres Hochstromverhalten, während NiMH Akkus gleicher Baugrößen mittlerweile etwa die dreifache Kapazität erreichen.
Demnächst wird es übrigens keine NiCd-Akkus mehr geben, weil das Cadmium der negativen Elektrode sehr giftig ist.
Seit Mitte dieses Jahres gilt ein Gesetz (RoHS) wonach solche Schadstoffe in Elektrogeräten nicht mehr verwendet werden dürfen. Momentan gibt es aber noch ein paar Ausnahmen, z.B. für NiCd-Akkus in Akkuschraubern, Handbohrmaschinen etc.
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| Noch mehr interessiert mich, warum z. B. bei einer einfachen Taschenlampe mit 3 Volt davor gewarnt wird, NiCd oder NiMh-Akkus einzusetzen ? |
Vielleicht einfach deshalb, weil sie damit nicht ordentlich funktioniert.
Die genannten Akkus haben Zellenspannungen von nur 1,2V sodaß zwei nur 2,4V ergeben. Eine für 3V gebaute Glühlampe leuchtet damit etwas rötlicher und schon erheblich dunkler.
Ich würde eine derartige Warnung aber nicht allzu ernst nehmen.
Etwas völlig anderes ist es aber, wenn davor gewarnt wird Batterien, die für einmaligen Gebrauch gedacht sind, an Stelle von Akkus einzusetzen.
Die können nämlich auslaufen, schlimmstenfalls sogar explodieren, wenn man versucht sie aufzuladen.
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