Anschluss von Lautsprechern

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Autor
Anschluss von Lautsprechern

    







BID = 23145

Nikolabob

Gerade angekommen


Beiträge: 6
 

  


Ich habe mir einen gebrauchten Receiver gekauft, Boxen dafuer woanders. Es ist eine Surround Anlage. Nun ist es so: die Boxen sollen zw. 6 und 16 Ohm haben, de vorderen 4 Ohm mind. Falls man zwei Paar anschliesst, dann natuerlich mind. 8 Ohm. Ich habe aber eine Center Box die nur 4 Ohm hat, die vorderen haben jeweils 6 Ohm. Nun habe ich mir ueberlegt, dass ich einen Widerstand in Serie schalte, aber die Widerstaende die diese Leistungen aushalten sind auch gar nicht so billig, ausserdem warum soll ich Leistung einfach so in Waerme verbraten:) Aber meine Frage ist nun ob ich das alles einfach so lasen kann, ist es dann so, dass wenn ich nicht die volle LEistung ausschoepfe der Strom noch nicht zu hoch wird? Und brennt bei zu hohem Strom die Endstufe durch, oder gibt es eine Sicherung?

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Nikolabob am 19 Jun 2003 19:39 ]

BID = 23197

Bubu83

Schreibmaschine



Beiträge: 2824
Wohnort: Allgäu

 

  

Hi Nikola
Also, bei mir ist das auch nicht alles so "herstellerkonform" angeschlossen.
Der Hersteller schreibt bei mir für 8 Ohm-Boxen. Ich selbst hab aber 4 Ohm dran. Bis jetzt geht auch alles ganz gut

Hört sich so an als ist der Receiver von dir schon etwas älter. Heute arbeitet man überwiegend mit 4 und 8 Ohm-Boxen.
Wenn du nicht allzu laut hörst, wird der Receiver das bestimmt aushalten. Anders wirds, wenn du an seine Grenzen kommst, weil der Strom durch die 4-Ohm etwas höher ist.
Sicherungen helfen gegen solche Überlastungen in der Regel nicht.
Und mit Widerständen verbraten, ist ja auch nicht grad der Hit.
Ich würde es an deiner Stelle so wie es ist anschließen. ABER: du machst das auf deine eigene Verantwortung. Ich bin nicht schuld, wenn dein Receiver gehimmelt wird.

Gruß
Bubu




P.S. bist du der von den Autoschraubern??

BID = 23218

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Einen Vorwiderstand solltest Du keinesfalls verwenden, da Du damit den sehr niedrigen Innenwiderstand der Endstufen, der dämpfend auf die Lautsprecher wirkt, verdirbst.

Entweder Du verwendest passende Lautsprecher, oder Du lebst mit dem Risiko, daß die Endstufe sich vielleicht überanstrengt.

Ich sehe das aber genauso wie Bubu, wahrscheinlich wird außer einer evtl. reduzierten Ausgangsleistung nichts passieren, wenn Du die vorhandenen Lautsprecher einfach anschließt.
Sicher wissen kann man es natürlich nicht, andererseits sind auch schon viele vorschriftsmäßig betriebene Geräte kaputt gegangen.

Eine vernünftige Endstufe enthält Schutzschaltungen gegen Fehlanpassungen und thermische Überlastung.
Ein Lautsprecher allein schon, und erst recht in Verbindung mit den in den Boxen eingebauten Frequenzweichen ist keinesfalls ein ohmscher Widerstand von soundsoviel Ohm, sondern eine komplexe Impedanz, die je nach Frequenz auch induktiv oder kapazitiv sein kann, was zu hohen Verlustleistungen in der Endstufe führt.
Auch der seltene "Betriebs(un)fall" des Kurzschlusses sollte nicht zum Ableben der Endstufe führen.
Damit muß der Verstärkerhersteller leben, und seine Schaltung entsprechend designen.




_________________
Haftungsausschluß:



Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.



Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.



Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !

BID = 23233

Nikolabob

Gerade angekommen


Beiträge: 6

Danke fuer die Antworten. Die LEistung wird doch nicht kleiner werden, ev. größer durch den größeren Strom, oder?

@ Bubu: Ja, bin ich. Interessant wo man sich so trifft:)

BID = 23242

Bubu83

Schreibmaschine



Beiträge: 2824
Wohnort: Allgäu

Um die max. mögliche Leistung aus einem Gerät zu holen sollten Ausgangsimpedanz und Eingangsimpedanz gleich sein.
Wird der Widerstand der Boxen höher, "ziehen" sie weniger Strom, also weniger Leistung.
Wird der Widerstand der Boxen kleiner als der Ausgangswiderstand, dann fällt am Innenwiderstand der Endstufe mehr Spannung ab als am Lautsprecher selbst.


Gruß
Bubu

BID = 23259

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

@Bubu:

Zitat :
Um die max. mögliche Leistung aus einem Gerät zu holen sollten Ausgangsimpedanz und Eingangsimpedanz gleich sein.


Das ist nicht ganz richtig, da der Ausgangswiderstand solcher Endstufen weit unter einem Ohm liegt; 0,2 Ohm waren schon vor mehr als 30 Jahren gängig, aber für den Hausgebrauch laß ich die Erklärung mal durchgehen.

_________________
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BID = 23306

Bubu83

Schreibmaschine



Beiträge: 2824
Wohnort: Allgäu

Hi Perl,
ok, jetzt hab ich wieder mal was gelernt. Dann muss ich wenigstens nicht dumm sterben *lach*
*g*

Gruß
Bubu

BID = 23334

Bastler

Stammposter



Beiträge: 209
Zur Homepage von Bastler ICQ Status  

Seit wann kann man hier posten? das ist doch eigentlich read only oder?

BID = 23341

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Bastler hat am 21 Jun 2003 10:08 geschrieben :

Seit wann kann man hier posten? das ist doch eigentlich read only oder?


Ja, da hast Du wohl recht.

Zumindestens stets im Index so als FAQ ausgewiesen.
Außerdem ist dieser Thema hier wohl sowieso falsch plaziert.

Ich werd's mal gleich dem Führer sagen.

BID = 23345

admin

Administrator



Beiträge: 5037
Wohnort: Heilbronn
Zur Homepage von admin

Danke an Bastler und Perl für den Hinweis.
Das FAQ-Forum ist wieder read-only.
Hatte ich nach dem Server-Umzug aus Versehen freigeschaltet.



Baldur

BID = 23379

djtechno

Inventar



Beiträge: 4955
Wohnort: beutelsbach
Zur Homepage von djtechno ICQ Status  

ich hatte an meienr kompaktanlage tatsächlich das mit den widerständen gem8:

weil die anlage elendsdumpf klang und kaum höhen hatte, pro box am ende 9 zusatzhochtöner paralel zu den boxen gem8

da die anlage 18 watt pro kanal hat,als impedanzanpassung dann halt alles zusammen in reihe mit 22 ohm drahtwiderstände (exact 18 ohm gabs nicht, aber etwas sicherheit kann auch net schaden) geschaltet

der sinn der sache war das zu den tifen hin die impedanz höher ist als zu den höhen

die widerstände ham 3,3 ohm, 9 hochtöner a 4 ohm ca. 0,4 ohm ergibt 3,7 ohm,,4 ohm wären soll, abe rim hochtonbereich wird eh net soviel leistung verbraten,.

der bass hat dann 7,3 ohm, udn wird somit abgeschwächt

der klang ist ganz okey, wobei dien höhen trotz allem nciht so die brillianz haben,die sie haben sollten, aber im grossen udn ganzen ist der frequenzgang dadurch linear geworfden

mann kann zwar nimemr os laut amchen, aber das kann man, wenn man in eienr wohnung lebt und anchbarn hat, eh nicht...

so ab 66% der jetzigen leistung ebschweren sich ja shcon die anchabrn...


EDIT: um die däm,pfung braucht man sich bei der anlage net zu sorgen,der hersteller hatte doie ohnehin gnadenlos ueberdämpft, so das die dämpfung jetzt immer noch ausreicht...

ist eien aiwa lcx-500, kennt ja cvielleicht wer...

somwein teil,das anb werk viel bass udn wenig höhen hat, halt

dank getunter vorstufe isses aber inzwischen linear.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: djtechno am 21 Jun 2003 17:49 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: djtechno am 21 Jun 2003 17:51 ]

BID = 23385

BlackAdder

gesperrt


Zitat :
da die anlage 18 watt pro kanal hat,als impedanzanpassung dann halt alles zusammen in reihe mit 22 ohm drahtwiderstände (exact 18 ohm gabs nicht, aber etwas sicherheit kann auch net schaden) geschaltet


Sag nichts; zu diesem Ergebnis kamst du aufgrund einer Gleichung 8ten Grades... Ja ja, die Wege des Georg Simon Ohm und Adam Riese sind untergründig... Wann sind denn die Verstärker mit >=18Ohm Anschlussimpedanz ausgestorben? 1975 oder so?


Zitat :
die widerstände ham 3,3 ohm, 9 hochtöner a 4 ohm ca. 0,4 ohm ergibt 3,7 ohm


GENIAL! Du hast die Leistung soeben im Verhältnis 1:7.5 verteilt... oder anders von 8.5W (17W) verbrätst du 7.5W (15W) am Widerstand nutzlos in Form von Wärme, und nur 1W (2W) erreicht die Hochtonlautsprecher. Nun gut zugegeben, die LS sind nicht rein Ohmsche Widerstände und haben bei hohen Frequenzen höhere Widerstände, aber soviel besser würde das Ergebnis nicht werden.

Besser wäre gewesen (wenn auch unter Audiophilen umstritten), 4 Hochtöner zu je 4 Ohm einer 4 Ohm Zelle zu vereinen. 4+4=8Ohm , 8//8=4Ohm


BID = 23466

djtechno

Inventar



Beiträge: 4955
Wohnort: beutelsbach
Zur Homepage von djtechno ICQ Status  

ähm, quatsch, ztotal verhaspelt die widerstände haben 3,3 ohm und 22 watt, weil es keien mit 18 watt gab

blöde freudsche fehlleistugnen

BID = 23472

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 36336
Wohnort: Recklinghausen

Wäre das nicht einfacher gewesen die Schuhkartons in die Ecke zu stellen und brauchbare Lautsprecher zu benutzen?

Ich weiß warum ich diese Orgien in Plastik nicht mag...



_________________
-=MR.ED=-

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BID = 24450

CMISDN

Stammposter



Beiträge: 205

@ perl

Ausgangsleistung ist am größten wenn Ausgangs und Lastwiderstand gleich sind.

Das ist nicht ganz richtig, da der Ausgangswiderstand solcher Endstufen weit unter einem Ohm liegt; 0,2 Ohm waren schon vor mehr als 30 Jahren gängig, aber für den Hausgebrauch laß ich die Erklärung mal durchgehen

Bin ich jetzt blöd oder was?
Ich bin zwar nur ein frisch ausgelehrnter Energieelektroniker aber das sollte ich doch auch verstehen oder?

kannst du mir das vielleicht erklären?

würd mich freuen

mfg Matthias


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