Den Schwarzfunkern gewidmet

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Den Schwarzfunkern gewidmet

    










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Zitat :

Piratensender-Jagt in Berlin

EIN FERNGESTEUERTES FADENKREUZ ERFASST ALLE STÖRER:

Die Regulierungsbehörde für Post u. Telekommunikation hat
ihr Peilnetz erneuert.

Ein abgedunkelter Raum in Tegel auf dem Bildschirm die Karte
von Berlin. "172,70" ruft ein Uniformierter in die Runde.
Zitternd wandern Peilstrahlen von Hoppegarten im Osten,
Glienicke im Süden und eben Tegel im Nordwesten über die
Hauptstadt. Sooft nehmen sie Kreuzberg im Visier, wo nach
Vergrößerung der Karte die dortige Friesenstraße in der
Mitte eines kleinen Dreiecks erscheint. Damit hat das neue
Peilnetz der Regulierungsbehörde für Post und
Telekommunikation (RegTP) seine erste Bewährungsprobe
bestanden, denn genau im Mittelpunkt des Dreiecks befindet
sich die Polizeidirektion mit unübersehbarem Funkturm. Mit
dieser Demonstration nahm die Postbehörde in der vergangenen
Woche ihr Peilnetz in Betrieb, das sich über das ganze
Bundesgebiet erstreckt und für etwa 10 Millionen Mark mit
Elektronik von Rohde & Schwarz digital runderneuert wurde.

An 21 Standorten kontrolliert die Behörde mit diesen spitzen
Ohren den deutschen Äther. Dort hat sie die gleichen
Aufgaben wie die Polizei auf den Straßen. Das wird umso
wichtiger, je mehr Kommunikation in die Luft verlegt wird.
Denn damit nimmt die Möglichkeit von Kollisionen zu. Der
klassische Schwarzfunker, der vom Dachboden aus mit seiner
Lieblingsmusik den Polizeifunk stört, ist dabei heute eher
eine aussterbende Spezies. Massiv störend wirkt dagegen etwa
das Kabelfernsehen, daß in vielen Häusern unfachmännisch
verlegt wurde: Dann funktionieren die sonst zuverlässig
dichten Koaxialkabel als Antenne und strahlen ihrerseits
das Sportstudio etwa auf den sensiblen Kanälen des Flugfunks
aus. Aber auch der UKW-Sender, der mit Erhöhung des Hubs
illegal für ein besonders lautes Signal sorgt, stört andere.
Und die versehentlich klemmende Mikrofontaste in einem
Taxi kann ein ganzes Funknetz lahm legen. Und solche
Störungen zu beseitigen, müssen sie präzis lokalisiert
werden. Dazu dient das Peilnetz, das den Bereich von
20 Megaherz bis 3 Gigaherz lückenlos überwacht. Mit den
DDF05M-Peilern von Rohde & Schwarz gelingt das über einen
großen Frequenzbereich nahezu in Echtzeit: Jedes Funksignal
wird in verschiedenen Fenstern mit Frequenz, Richtung,
Stärke und Zeit dargestellt. Entsteht damit eine Autonomie
ganzer Bereiche wie des Flugfunks, so lassen sich im
Einkanal-Betrieb noch Signale zuverlässig orten, die nur für
50 Mikrosekunden zu hören sind. Das knüpft ein Netz in dem
selbst moderne Frequenzsprung - Verfahren hängen bleiben,
mit denen über Handy telefoniert wird.

Für eine zielgerechte Peilung sollte das Signal von
mindestens drei Stationen empfangen werden. Bis 1989 drehten
sich bei der Überwachungsbehörde dafür noch mechanisch
Antennen in Richtung des jeweils stärksten Pegels. Diese
Meldungen von verschiedenen Orten wurden mit Hilfe von Fäden
auf der Karte übertragen und bilden ein Dreieck, das den
wahrscheinlichen Ort des Senders markierte. Die Antennen
waren zwar sehr empfindlich, hatten aber einen recht breiten
Blickwinkel, so dass manches Peil-Dreieck größer war, als es
für einen schnellen Zugriff wünschenswert sein konnte. Denn
bis man für eine Nahpeilung am Ort eintraf, war die Störung
mitunter schon verstummt. Die Antennen der jetzt ingeführten
Peiler drehen sich elektronisch. Sehr kurze Signale werden
nach dem bereits seit 1926 bekannten Watson - Watt -
Verfahren gemessen, während für höchste Präzision das
Prinzip des korrelativen Interferometers verwendet wird. Die
Peilwerte der verschiedenen Empfangsstationen werden ohne
Verzögerung elektronisch in eine Karte eingeblendet; das
erhöht die Präzision und Geschwindigkeit. Ein weiteres
Plus liegt darin, daß dieses System komplett ferngesteuert
ist. Es kann in seinen wesentlichen Funktionen selbst von
einem Laptop und einem Handy aus einem Fahrzeug heraus
gesteuert werden. Die Regulierungsbehörde sieht darin
zugleich Einsparmöglichkeiten. Schicht - und Wochenenddienst
soll bald nur noch in der Meßstation Konstanz geschoben
werden, wo dann Störmeldungen aus allen Regionen
Deutschlands automatisch landen. Vom Bodensee aus läßt sich
ferngesteuert jede Störung anpeilen - ob im Emsland, im
Ruhrgebiet oder in der Lausitz. Erst wenn daraufhin
Hilfe am Ort notwendig wird, rückt ein Bereitschaftsdienst
aus.

Das neue Peilnetz ist der modernste Teil des
Instrumentariums, mit dem die Behörde den Äther überwacht.
So betreibt sie an fünf Standorten Peiler für Kurzwelle.
Schaut man sich die Auftragsmappen an, horchen diese
hauptsächlich in Richtung CB-Funk und jener Zeitgenossen,
die sich oberhalb des 49-Meter Europabandes ebenso drahtlos
wie illegal unterhalten. Auch wenn der Amateurfunk von
Taxis aus der Ukraine gestört wird oder das Bundespresseamt
den Rundfunk aus dem den Iran nicht mehr empfangen kann,
weil er von einem defekten Sender aus Rumänien zugedeckt
wird, peilen die behördlichen Horcher die Lage und setzen
ein international abgestimmtes Verfahren in Gang, das oft
wieder für freie Bahn sorgt. Doch nicht alles läßt sich von
einem festen Standort aus erkunden. Deshalb betreibt die
Behörde Meßwagen, auf denen sich mancher Antennenaufbau
unter einer Plastikhülle tarnt und eine sechsköpfige Familie
auf Urlaubsfahrt nimmt. Neben dem Aufspüren von Störern
werden Frequenzbelegungsmessungen immer wichtiger. Noch sind
vieler dieser Dienstleistungen so gut wie kostenlos. Aber
es dürfte kein Zufall sein, daß in Berlin zu hören war, man
hole derzeit nur ein Viertel der Kosten über Gebühren wieder
herein. Noch.

Autor: Nils Schiffhauer

Entnommen aus der Beilage Technik und Motor der Frankfurter
Allgemeinen Zeitung vom 19.10.1999




Quelle: Link

ROHDE & SCHWARZ: Link
Bundesnetzagentur: Link

MfG
Holger

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George Orwell 1984 ist nichts gegen heute.
Der Überwachungsstaat ist schon da!

Leider lernen die Menschen nicht aus der Geschichte,
ansonsten würde sie sich nicht andauernd wiederholen.

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und die deutsche Rohde & Schwarz seite

Link
Btw: 20ß mhz-3ghz: Heißt das, piratensender unter 20 mhz/über 3 ghz werden nicht erkannt, oder heißt das, das diese Bereiche nur manuell überwacht werden?



Und wie ist das mit den Sendeverstärkern im CB-Funk? Die sollen ja neuerdings auch vollauitomatisch nachweisbar sein, da der Brenner sich über ein relais einschaltet, wenn die Funke sendet, so, daß man im Sendesignal einen Charakteristischen "Sprung" hat, daran soll man die ja neuerdings auch erkennen können.

Marcus

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perl

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Zitat :
Btw: 20ß mhz-3ghz: Heißt das, piratensender unter 20 mhz/über 3 ghz werden nicht erkannt, oder heißt das, das diese Bereiche nur manuell überwacht werden?



Ich denke, daß die Aussage für Berlin gilt und für die neuen Geräte.
Das muß nicht heißen, daß es anderswo genauso ist, und auch nicht, daß die Berliner nicht noch ein paar ältere Geräte haben, mit denen sie andere Frequenzen überwachen.


_________________
Haftungsausschluß:



Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.



Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.



Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !

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Hallo,
Deinen geliebten Brenner kannst du auch direkt über die PTT-Taste kommen lassen. Dann gibt es keinen Sprung.

Bei dieser Gelegenheit die AM-Modulationsspannung über einen Leistungsemitterfolger auch auf die Endstufe geben, dann hast Du bei AM keine Modulationskompression.

Und dann bitte posten wie lange es gedauert hat, bis sie Dich gekriegt haben. Entweder das automatische Peilsystem, die Nachbarn oder die netten Funkerkollegen. Einer petzt immer.

Immer diese CB-Funker ! Die gehören doch alle verboten !

mfG.



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Wie der alte Meister schon wußte: Der Fehler liegt meist zwischen Plus und Minus. :-)
Und wenn ich mir nicht mehr helfen kann, schließ ich Plus an Minus an.

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Zitat :



Immer diese CB-Funker ! Die gehören doch alle verboten !

mfG.








gibt doch kaum noch welche. im remstal nur noch ich, und der frieder.

Die letzten Tage auf Packet waren zwar alle nodes connectbar, aber kein einziger user nur noc nodes

Und auf sprache ist seit jahren nix mehr

Und man sollte zwischen den chaoten, die 100 watt übe reine magnetfußantenne jagen,oder abgebrochene antennen mit tesa flicken, und meinen, ihre lieblingsmusik über den äther zu jagen, und ernsthaften funkern, die wissen,wie man eine antenne richtig montiert und abgleicht, wie man störungen bei andren leuten vermeidet, und wie man sich auf funk zu benehmen hat, trennen. Klar, reißen sich auf cb diverse n00bz gelegentlich die antennen von dach, aber die verschwinden auch irgendwann; ENTWEDER, weil sie irgendwann kein bock mehr haben, ODER, weil die REGTP sich drum kümmert, ODER, weil ihr funkequipment bei stehwellen von 4 und mehr irgendwann abraucht. Über jahre und jahrezehnte bestehen auch nur solche stationen, die ihr hobby auch ernst nehmen, und auch rücksicht nehmen.

Der cb funk setzt sich zusammen aus einem kleinen teil chaoten und nooby, aus einem kleinen teil von experten, die den funkamateuren in nix nach stehen, und einer großen schar "einfacher" nutzer, die keine fundierten kenntnisse haben, aber grundsätzliche verhaltensregeln beherrschen, aber es halbwegs schaffen, ihre funkstation vernünftig zu betreiben, und einfach so funk machen

Aber der cb funk stirbt aus

Marcus

Marcus

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Hier Link Finden sich neuigkeiten über Piratensender, sowie Hörbeispiele

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Zitat :

Piratensender-Jagt in Berlin

EIN FERNGESTEUERTES FADENKREUZ ERFASST ALLE STÖRER:

Die Regulierungsbehörde für Post u. Telekommunikation hat
ihr Peilnetz erneuert.

Ein abgedunkelter Raum in Tegel auf dem Bildschirm die Karte
von Berlin. "172,70" ruft ein Uniformierter in die Runde.
Zitternd wandern Peilstrahlen von Hoppegarten im Osten,
Glienicke im Süden und eben Tegel im Nordwesten über die
Hauptstadt. Sooft nehmen sie Kreuzberg im Visier, wo nach
Vergrößerung der Karte die dortige Friesenstraße in der
Mitte eines kleinen Dreiecks erscheint. Damit hat das neue
Peilnetz der Regulierungsbehörde für Post und
Telekommunikation (RegTP) seine erste Bewährungsprobe
bestanden, denn genau im Mittelpunkt des Dreiecks befindet
sich die Polizeidirektion mit unübersehbarem Funkturm. Mit
dieser Demonstration nahm die Postbehörde in der vergangenen
Woche ihr Peilnetz in Betrieb, das sich über das ganze
Bundesgebiet erstreckt und für etwa 10 Millionen Mark mit
Elektronik von Rohde & Schwarz digital runderneuert wurde.

An 21 Standorten kontrolliert die Behörde mit diesen spitzen
Ohren den deutschen Äther. Dort hat sie die gleichen
Aufgaben wie die Polizei auf den Straßen. Das wird umso
wichtiger, je mehr Kommunikation in die Luft verlegt wird.
Denn damit nimmt die Möglichkeit von Kollisionen zu. Der
klassische Schwarzfunker, der vom Dachboden aus mit seiner
Lieblingsmusik den Polizeifunk stört, ist dabei heute eher
eine aussterbende Spezies. Massiv störend wirkt dagegen etwa
das Kabelfernsehen, daß in vielen Häusern unfachmännisch
verlegt wurde: Dann funktionieren die sonst zuverlässig
dichten Koaxialkabel als Antenne und strahlen ihrerseits
das Sportstudio etwa auf den sensiblen Kanälen des Flugfunks
aus. Aber auch der UKW-Sender, der mit Erhöhung des Hubs
illegal für ein besonders lautes Signal sorgt, stört andere.
Und die versehentlich klemmende Mikrofontaste in einem
Taxi kann ein ganzes Funknetz lahm legen. Und solche
Störungen zu beseitigen, müssen sie präzis lokalisiert
werden. Dazu dient das Peilnetz, das den Bereich von
20 Megaherz bis 3 Gigaherz lückenlos überwacht. Mit den
DDF05M-Peilern von Rohde & Schwarz gelingt das über einen
großen Frequenzbereich nahezu in Echtzeit: Jedes Funksignal
wird in verschiedenen Fenstern mit Frequenz, Richtung,
Stärke und Zeit dargestellt. Entsteht damit eine Autonomie
ganzer Bereiche wie des Flugfunks, so lassen sich im
Einkanal-Betrieb noch Signale zuverlässig orten, die nur für
50 Mikrosekunden zu hören sind. Das knüpft ein Netz in dem
selbst moderne Frequenzsprung - Verfahren hängen bleiben,
mit denen über Handy telefoniert wird.

Für eine zielgerechte Peilung sollte das Signal von
mindestens drei Stationen empfangen werden. Bis 1989 drehten
sich bei der Überwachungsbehörde dafür noch mechanisch
Antennen in Richtung des jeweils stärksten Pegels. Diese
Meldungen von verschiedenen Orten wurden mit Hilfe von Fäden
auf der Karte übertragen und bilden ein Dreieck, das den
wahrscheinlichen Ort des Senders markierte. Die Antennen
waren zwar sehr empfindlich, hatten aber einen recht breiten
Blickwinkel, so dass manches Peil-Dreieck größer war, als es
für einen schnellen Zugriff wünschenswert sein konnte. Denn
bis man für eine Nahpeilung am Ort eintraf, war die Störung
mitunter schon verstummt. Die Antennen der jetzt ingeführten
Peiler drehen sich elektronisch. Sehr kurze Signale werden
nach dem bereits seit 1926 bekannten Watson - Watt -
Verfahren gemessen, während für höchste Präzision das
Prinzip des korrelativen Interferometers verwendet wird. Die
Peilwerte der verschiedenen Empfangsstationen werden ohne
Verzögerung elektronisch in eine Karte eingeblendet; das
erhöht die Präzision und Geschwindigkeit. Ein weiteres
Plus liegt darin, daß dieses System komplett ferngesteuert
ist. Es kann in seinen wesentlichen Funktionen selbst von
einem Laptop und einem Handy aus einem Fahrzeug heraus
gesteuert werden. Die Regulierungsbehörde sieht darin
zugleich Einsparmöglichkeiten. Schicht - und Wochenenddienst
soll bald nur noch in der Meßstation Konstanz geschoben
werden, wo dann Störmeldungen aus allen Regionen
Deutschlands automatisch landen. Vom Bodensee aus läßt sich
ferngesteuert jede Störung anpeilen - ob im Emsland, im
Ruhrgebiet oder in der Lausitz. Erst wenn daraufhin
Hilfe am Ort notwendig wird, rückt ein Bereitschaftsdienst
aus.

Das neue Peilnetz ist der modernste Teil des
Instrumentariums, mit dem die Behörde den Äther überwacht.
So betreibt sie an fünf Standorten Peiler für Kurzwelle.
Schaut man sich die Auftragsmappen an, horchen diese
hauptsächlich in Richtung CB-Funk und jener Zeitgenossen,
die sich oberhalb des 49-Meter Europabandes ebenso drahtlos
wie illegal unterhalten. Auch wenn der Amateurfunk von
Taxis aus der Ukraine gestört wird oder das Bundespresseamt
den Rundfunk aus dem den Iran nicht mehr empfangen kann,
weil er von einem defekten Sender aus Rumänien zugedeckt
wird, peilen die behördlichen Horcher die Lage und setzen
ein international abgestimmtes Verfahren in Gang, das oft
wieder für freie Bahn sorgt. Doch nicht alles läßt sich von
einem festen Standort aus erkunden. Deshalb betreibt die
Behörde Meßwagen, auf denen sich mancher Antennenaufbau
unter einer Plastikhülle tarnt und eine sechsköpfige Familie
auf Urlaubsfahrt nimmt. Neben dem Aufspüren von Störern
werden Frequenzbelegungsmessungen immer wichtiger. Noch sind
vieler dieser Dienstleistungen so gut wie kostenlos. Aber
es dürfte kein Zufall sein, daß in Berlin zu hören war, man
hole derzeit nur ein Viertel der Kosten über Gebühren wieder
herein. Noch.

Autor: Nils Schiffhauer

Entnommen aus der Beilage Technik und Motor der Frankfurter
Allgemeinen Zeitung vom 19.10.1999


Quelle: http://free.pages.at/radiodoctortim/berlin.htm

ROHDE & SCHWARZ: http://www.rohde-schwarz.com/
Bundesnetzagentur: http://www.bundesnetzagentur.de/

MfG
Holger

(Mit Google-Cache repariert.)

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George Orwell 1984 ist nichts gegen heute.
Der Überwachungsstaat ist schon da!

Leider lernen die Menschen nicht aus der Geschichte,
ansonsten würde sie sich nicht andauernd wiederholen.

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Beiträge: 2073

Bisherige Antworten:

djtechno: Erstellt am: 23 Dez 2005 12:34 ID = 283053

Zitat :

und die deutsche Rohde & Schwarz seite

http://www.rohde-schwarz.de/
Btw: 20ß mhz-3ghz: Heißt das, piratensender unter 20 mhz/über 3 ghz werden nicht erkannt, oder heißt das, das diese Bereiche nur manuell überwacht werden?

Und wie ist das mit den Sendeverstärkern im CB-Funk? Die sollen ja neuerdings auch vollauitomatisch nachweisbar sein, da der Brenner sich über ein relais einschaltet, wenn die Funke sendet, so, daß man im Sendesignal einen Charakteristischen "Sprung" hat, daran soll man die ja neuerdings auch erkennen können.

Marcus



Perl: Erstellt am: 23 Dez 2005 16:00 ID = 283105

Zitat :


Zitat :

Btw: 20ß mhz-3ghz: Heißt das, piratensender unter 20 mhz/über 3 ghz werden nicht erkannt, oder heißt das, das diese Bereiche nur manuell überwacht werden?


Ich denke, daß die Aussage für Berlin gilt und für die neuen Geräte.
Das muß nicht heißen, daß es anderswo genauso ist, und auch nicht, daß die Berliner nicht noch ein paar ältere Geräte haben, mit denen sie andere Frequenzen überwachen.



alpha-ranger: Erstellt am: 23 Dez 2005 16:07 ID = 283108

Zitat :

Hallo,
Deinen geliebten Brenner kannst du auch direkt über die PTT-Taste kommen lassen. Dann gibt es keinen Sprung.

Bei dieser Gelegenheit die AM-Modulationsspannung über einen Leistungsemitterfolger auch auf die Endstufe geben, dann hast Du bei AM keine Modulationskompression.

Und dann bitte posten wie lange es gedauert hat, bis sie Dich gekriegt haben. Entweder das automatische Peilsystem, die Nachbarn oder die netten Funkerkollegen. Einer petzt immer.

Immer diese CB-Funker ! Die gehören doch alle verboten !

mfG.



djtechno: Erstellt am: 7 Jan 2006 2:16 ID = 287910

Zitat :


Zitat :

Immer diese CB-Funker ! Die gehören doch alle verboten !

mfG.

gibt doch kaum noch welche. im remstal nur noch ich, und der frieder.

Die letzten Tage auf Packet waren zwar alle nodes connectbar, aber kein einziger user nur noc nodes

Und auf sprache ist seit jahren nix mehr

Und man sollte zwischen den chaoten, die 100 watt übe reine magnetfußantenne jagen,oder abgebrochene antennen mit tesa flicken, und meinen, ihre lieblingsmusik über den äther zu jagen, und ernsthaften funkern, die wissen,wie man eine antenne richtig montiert und abgleicht, wie man störungen bei andren leuten vermeidet, und wie man sich auf funk zu benehmen hat, trennen. Klar, reißen sich auf cb diverse n00bz gelegentlich die antennen von dach, aber die verschwinden auch irgendwann; ENTWEDER, weil sie irgendwann kein bock mehr haben, ODER, weil die REGTP sich drum kümmert, ODER, weil ihr funkequipment bei stehwellen von 4 und mehr irgendwann abraucht. Über jahre und jahrezehnte bestehen auch nur solche stationen, die ihr hobby auch ernst nehmen, und auch rücksicht nehmen.

Der cb funk setzt sich zusammen aus einem kleinen teil chaoten und nooby, aus einem kleinen teil von experten, die den funkamateuren in nix nach stehen, und einer großen schar "einfacher" nutzer, die keine fundierten kenntnisse haben, aber grundsätzliche verhaltensregeln beherrschen, aber es halbwegs schaffen, ihre funkstation vernünftig zu betreiben, und einfach so funk machen

Aber der cb funk stirbt aus

Marcus

Marcus


djtechno: Erstellt am: 31 Jan 2006 20:00 ID = 296294

Zitat :

Hier http://www.vogelfreies-radio.de Finden sich neuigkeiten über Piratensender, sowie Hörbeispiele



(Mit Google-Cache repariert.)
http://72.14.221.104/search?q=cache.....fox-a

Edit: Zeiten und original ID ergänzt.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: high_speed am 30 Jul 2006 18:15 ]

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e-tec-fos

Stammposter

Beiträge: 230
Wohnort: Nähe Köln
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kann es sein das der google cache nur bei etwas älteren posts funktioniert? habe das für meine letzten posts probiert, nichts gefunden

hab nach dem alten thema / seitentitel gesucht
"Pumpen - Intervall - Steuerung - Eigenbau"

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Lightyear

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Beiträge: 7911
Wohnort: Nürnberg

@e-tec-fos:

Bitte diese Dinge im "Off-Topic" oder unter "Verbesserungen" posten (dort gibt es schon mehrere diesbezügliche Threads) und bitte nicht hier im technischen Bereich!

Danke für die geschätzte Aufmerksamkeit!

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Gruß aus Nürnberg,


Lightyear


Alles unter 1000°C ist HANDWARM!

Alle Tipps ohne jegliche Gewähr, die Einhaltung aller Vorschriften obliegt dem Ausführenden!

BID = 371717

Quagmire

Gerade angekommen


Beiträge: 11
Wohnort: Muc

Hallo zusammen,
mich würde mal interessieren ob man zur Positionsbestimmung eines Piratensenders von einer const. Sendeleistung ausgeht, oder wie das genau funktioniert.
Könnte mir da vielleicht jemand auf die Sprünge helfen ?

Danke im Vorraus
Quagmire

BID = 371721

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
ob man zur Positionsbestimmung eines Piratensenders von einer const. Sendeleistung ausgeht
Sicherlich nicht, denn dann könnte man ja keine AM-Sender oder schlecht FM-modulierte anpeilen.
Man kann aber z.B. den Zeitunterschied benutzen, mit der die Signale an verschiedenen Antennen ankommen und daraus die Position des Senders berechnen. Das ist heute kein Problem mehr.
GPS arbeitet z.B. so, nur daß dabei Sender und Empfänger vertauscht sind.

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BID = 371738

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 35184
Wohnort: Recklinghausen

Oder man macht eine simple Kreuzpeilung. Dazu reicht eine, möglichst genaue, Peilung von 2 Standorten.

Dann kommt evtl. noch die genaue Peilung vor Ort dazu. Dazu werden übrigens nicht mehr unbedingt die bekannten Wagen mit der Drehantenne benutzt. Die Technik passt in einen PKW.

Und so sieht ein Besuch von denen dann aus, auch wenn das ein Hausbesuch der "Agentschap Telecom" in den Niederlanden war.
http://www.etherpirateninfo.net/use.....t.php





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-=MR.ED=-

Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

BID = 371789

Quagmire

Gerade angekommen


Beiträge: 11
Wohnort: Muc

Bedeutet das, dass man auch einen Sender orten könnte, dessen Sendeleistung zwischen 0 und 100% (unregelmäßig) pendelt, und die Sendefrequenz auch stark und unregelmäßig schwankt ?
Ich will nicht dass hier Missverständnisse entstehen, mich interessiert nur wo genau die Grenzen der Peil/Ortungstechnik liegen (momentaner Stand der Technik).

Ciao
Danke
Quagmire

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Quagmire am 22 Sep 2006 19:49 ]

BID = 371806

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 35184
Wohnort: Recklinghausen

Das wäre kein Problem, auch mit alten Geräten nicht. Alles was dazu notwendig ist, wären zwei Meßempfänger mit Spektrumanzeige an verschiedenen Standorten.
Alles was vom normalen Spektrum abweicht, gehört da nicht hin und fällt somit auf.



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