VDD und VSS Im Unterforum Grundlagen - Beschreibung: Grundlagen und Fragen für Einsteiger in der Elektronik
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BID = 19413
Casiopaya Gerade angekommen
Beiträge: 12
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hi zusammen!
bin ziemlich neu im hobby-ic-lötbereich. mein problem ist, dass ich mit den beschreibungsblättern einiger ics nicht zurecht komme.
bei meiner ic steht folgende tabelle auf dem blatt:
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VDD...........DC Supply Voltage..............................-0.5 to + 18.0
Vin,Vout....Input or Output Voltage(DC or Tr.).....-0.5 to VDD + 0.5
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demnach ist VDD doch die betriebsspannung und VSS (hab ich jetzt nicht in der tabelle) die masse oder?
spannungen welcher werte dürfen dann an VDD bzw Vin angelegt werden, damit die ic korrekt funktioniert?
vielen dank im vorraus
CASIOPAYA
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BID = 19423
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Das sind die absoluten Grenzwerte für ein (CMOS)-IC.
Jenseits derer kann das Teil beschädigt werden, sie sind auch nicht unbedingt im Dauerbetrieb zulässig, außerdem ist nicht unbedingt die normale Funktion gewährleistet.
VSS ist die Spannung, an der alle Sourcen (daher SS) dranhängen, bei Logikschaltungen ist das i.d.R. Masse
VDD ist die Spannung, an der alle Drains (daher DD) dranhängen, bei Logikschaltungen ist das i.d.R. die positive Speisespannung.
VDD .-0.5 to + 18.0 sagt, daß das das IC eine positive Betriebsspannung von höchstens 18V und eine Falschpolung von höchstens 0,5V verträgt.
Der Ausdruck
Vin,Vout..Input or Output Voltage(DC or Tr.)...-0.5 to VDD +0.5
sagt, daß ein am Eingang oder Ausgang (!) angelegtes Signal nur im Rahmen der Betriebsspannungen 0 bis Vdd liegen darf. Allenfalls ist eine Überschreitung um 0,5V erlaubt.
Damit wird eine Problematik angesprochen, von der die meisten CMOS Schaltungen geplagt werden:
Wenn bei eingeschalteter Versorgung an einem Anschluß auch nur für einen kurzen Moment eine Spannung außerhalb der Versorgung erscheint, das Berühren mit einem aufgeladenen Draht kann ausreichen, dann zündet ein durch das Herstellungsverfahren bedingter parasitärer Thyristor, der die Speisespannungsanschlüsse kurzschließt.
Das ist der sogenannte Latch-Up Effekt bei CMOS Schaltungen.
Im Ergebnis fließt dann ein sehr hoher Strom, dessen Stärke oft nur durch die Leistungsfähigkeit der Versorgung begrenzt ist, durch das Bauteil, wodurch es zerstört wird. Oft brennen dann auch im Innern die Bonddrähtchen ab.
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Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten ! |
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BID = 19430
Casiopaya Gerade angekommen
Beiträge: 12
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danke, hat mein problem gelöst !
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