Ein Junge namens Google
"Ego-googlen" steht im Internet für die Suche nach dem eigenen Namen. Ein am 12. September geborener Schwede kann sich nicht nur bereits jetzt über zahlreiche Treffer zu seinen Namen freuen - in seinem Fall hat "Ego-googlen" noch eine ganz besondere Bedeutung: Der Sohn des libanesischen Softwareentwicklers Elias Kai und seiner Frau im südschwedischen Kalmar hat von seinen Eltern den Vornamen Google bekommen.
Zum Beweis präsentiert der stolze Vater im Internet ein Foto der Namensurkunde. Nicht nur eine, sondern gleich zwei Websites hat er seinem Sohn gewidmet, der mit vollem Namen Oliver Google Kai heißt. Das profane Oliver ist möglicherweise ein Zugeständnis an das offizielle schwedische Namensrecht. In Deutschland wird ein zweiter Vorname verlangt, aus dem eindeutig hervorgeht, ob es sich bei dem neuen Erdenbürger um ein Mädchen oder einen Jungen handelt.
In Schweden haben Google Kai beziehungsweise seine Eltern so wohl höchstens eine Klage zu befürchten, falls die Suchmaschinenfirma ihr Markenrecht verletzt sieht. Das scheint aber bisher nicht der Fall zu sein: Vater Elias Kai berichtet auf der Homepage, dass er auf einer Konferenz in London bei einem Vortrag eines hochrangigen Google-Managers die frohe Kunde aus Schweden überbrachte. Keine Proteste von Seiten des Managers, aber, so räumt Kai ein: "Ich wette, niemand hat geglaubt, was ich erzählt habe." Auch für ihn selbst habe sich etwas verändert: Seine Freunde würden ihn nach arabischer Tradition jetzt "Abu Google" nennen, Vater von Google.
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Quellverweis
Tagesschau.de
Google-Kai.de
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