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Styroporschneidemaschine selber bauen |
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BID = 254857
Toni_P Gerade angekommen
Beiträge: 5
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Hi Leute!
Ich bastel sehr gerne und damit ich net immer das styropor aufwendig mit dem stanlymesser schneiden muss, hab ich mir gedacht, ich bastel mir eine styroporschneidemaschine.
Im prinzip kann das ja net so schnwer sein. Man muss ja nur einfach einen draht nehmen und genug ampere durchjagen.
Habt ihr vielleicht eine ahnung, welcher draht sich gut eignet und wie ich die temperatur berechnen kann, die der strom erzeugt?
MfG Toni |
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BID = 254860
Jornbyte Moderator
      
Beiträge: 7436
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Das hatten wir schon paar mal, benutze mal die Suche.
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mfg Jornbyte
Es handelt sich bei dem Tipp nicht um eine Rechtsverbindliche Auskunft und
wer Tippfehler findet, kann sie behalten. |
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BID = 254867
Toni_P Gerade angekommen
Beiträge: 5
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Stimmt, entschuldigung
Gibt es irgendwelche Formeln in Bezug auf den benötigten Strom, Leistung, etc.?
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BID = 254881
Jornbyte Moderator
      
Beiträge: 7436
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Georg Simon Ohm, 1826 erschien sein Buch über den quantitativen Zusammenhang zwischen verschiedenen Größen einer galvanischen Kette, das wir heute als Ohmsches Gesetz kennen.
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mfg Jornbyte
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BID = 254894
Toni_P Gerade angekommen
Beiträge: 5
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eine einfach formel wär mir hilfreicher gewesen als ein blöder spruch.
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BID = 254898
Toni_P Gerade angekommen
Beiträge: 5
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lass mich mein problem genauer definieren. ich will den draht so auf ca. 300 grad erhitzen. gibt es es irgendeine faustformel mit der ich errechnen kann wieviel strom ich in den draht schicken muss?
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BID = 254904
Jornbyte Moderator
      
Beiträge: 7436
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Na ja, ob das ein blöder spruch ist mag ich nicht beurteilen.
Nu zur Formel:
P=U*I
Soll ich die dir auseinander nehmen? Ich kann es eh nicht, da der Draht, der zum Einsatz kommt, dessen spezifischer Widerstand und Länge mir nicht bekannt ist.
Das Dateiformat *.BMP ist nicht erlaubt ! Denken Sie bitte an den Traffic ! Deswegen nicht hochgeladen
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mfg Jornbyte
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BID = 254905
Jornbyte Moderator
      
Beiträge: 7436
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mfg Jornbyte
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BID = 254909
Toni_P Gerade angekommen
Beiträge: 5
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nehmen wir an ich hab den spezifischen widerstand. in welchem zusammenhang steht die temperatur mit der leistung?
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BID = 254918
Jornbyte Moderator
      
Beiträge: 7436
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Das kannst du mit dem Plancksches Gesetz machen, dies hier zu schreiben ist etwas aufwendig. Zum reinschnuppern mal ein Beispiel Link
An deiner Stelle würde ich die Temperatur messen (mit NTC) und damit das Netzteil regeln, ist einfacher.
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mfg Jornbyte
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BID = 254948
photonic Schreibmaschine
    
Beiträge: 1301 Wohnort: Zürich, Schweiz
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Du kannst den richtigen Strom nur sehr schwer bis gar nicht vorausberechnen. In kommerziellen Styroporschneidemaschinen ist der Strom daher einstellbar.
Die Kühlung des Drahtes bei der Verwendung entsteht hauptsächlich durch das Schmelzen des Styropors, im Leerlauf Konvektion ud Strahlung. Die richtige Leistung lässt sich am einfachsten experimentell bestimmen. Zuviel und zu wenig ergibt jeweils schlechte Resultate.
Als Draht eignet sich nachezu alles, solange es ein bisschen stabil ist und nicht zu gut leitet. Stahldraht 0.25 mm ist recht gut (Siehe Sortiment in Modellbauläden). Wenn der Draht rot glüht ist er jedoch hinüber da er dabei weich wird.
Du brauchst also ein einstellbares Netzgerät, ein günstiges Labornetzteil wäre ideal geeignet.
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BID = 254976
selfman Schreibmaschine
    
Beiträge: 1681 Wohnort: Seekirchen a. W.
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Da kann ich photonic nur voll zustimmen. Warum lange herumrechnen mit Größen die einem sowieso nicht bekannt sind. Einfach ausprobieren!! Habe auch nichts anderes gemacht. Als Draht geht auch ein nicht zu dicker Widerstandsdraht (Konstantan) von einer Heizwicklung oder altem Poti. Der ist sehr hart und korodiert nicht.
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Traue keinem Ding, das du nicht selber vermurkst hast.
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BID = 254979
Ltof Inventar
     
Beiträge: 9386 Wohnort: Hommingberg
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Zitat : selfman hat am 7 Okt 2005 08:18 geschrieben :
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Da kann ich photonic nur voll zustimmen.
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Ich auch!
Einfach Draht besorgen und ausprobieren. Das geht schneller als berechnen. Ich würde mir im Elektronik-Handel ein, zwei Sorten Konstantandraht besorgen, an ein einstellbares Labornetzteil klemmen und die beste Einstellung durch Probeschnitte ermitteln. Fertig! Der von Photonic genannte Durchmesser von 0,25mm erscheint mir als guter Kompromiss aus Stabilität und elektrischen Eigenschaften.
Das vorauszuberechnen wäre reichlich kompliziert, reine Zeitverschwendung und der Sache nicht angemessen.
Gruß,
Ltof
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„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)
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BID = 255028
watumba Stammposter
    Beiträge: 202
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Hallo,
ich hab mir auch so ein Ding gebastelt. Weil ich aber keine Zeit hatte, um mir eine Regelung zu bauen bzw. Berechnungen anzustellen, hab ich einfach mal ein altes At-Netzteil (200Watt) mit eine Konstantandraht am 5-Volt Ausgang "kurzgeschlossen". Das hat auf anhib bestens funktioniert. Leider weiß ich den spez. Widerstand des verwen. Drahtes nicht mehr. Das Gerät war schon mehrere Stunden in Betrieb (auf 2 Baustellen) und nach den Prinzip "never change a runnnig system" werd ich keinesfalls eine Regelung einbauen .
Natürlich hatte ich wahscheinlich großes Glück, das das ganze ohne auch nur einer Berechnung funkt. Deshalb am Besten nicht nachbauen
Ps: falls jemand solch ein Gerät fürs zuschneiden von Fasadenstyropor bastel, dann vergesst nicht, das man oft auch Gerungsschnitte brauch. Ich hab einfach den oberen Bügel, wo der Draht eingespannt ist beweglich gemacht (+- 45Grad). Das ist mit einen Schubladen-Auszieh-Teleskop-Dingsda einfach machbar.
gruß
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