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Steigende Benzinpreise - Was kann man tun? |
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BID = 241957
Goetz Schreibmaschine
     Beiträge: 1971 Wohnort: Dresden
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wird bestimmt nicht mehr lange dauern, bis der Erste mit Holzgasgeneator rumföhrt |
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BID = 241995
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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henniee schrieb
Zitat : | Ich verstehe nicht warum wir Pöl nicht viel ernster nehmen?!
...
Wann fahren also die anderen alle mit Sonnenenergie?
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Weil das ne Chimäre ist!
Würde Pöl in gleicher Weise besteuert wie Möl, dann wäre es derzeit noch wesentlich teurer als Dieselöl.
Und wenn mehr als ein unbedeutender Bruchteil der anderen Diesel-Fahrer auch umsteigen würden, so dürfte dies zu einem enormen Anstieg der Pöl-Preise führen. Ggf. soweit, daß Pöl auch (Möl-)steuerfrei teurer würde als Diesel...
Denn die Produktionskapazitäten sind viel zu gering.
Daher ist höchst unsicher, ob Du jenen Tag überhaupt noch erleben wirst.
Also freue Dich über den Erfolg Deines antizyklischen Verhaltens.
Hast Du zu Hause nen Pöl-Tank stehen?
Oder wird dort auch am Discounter getankt? |
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BID = 242131
Oertgen Schreibmaschine
    
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Beiträge: 1111 Wohnort: Duisburg
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Da kannst Du besser gewöhnliches Heizöl tanken, ist chemisch identisch mit Diesel und damit nicht so viskos wie Pflanzenöl. Es ist allerdings ein roter Farbstoff beigemischt, weil auch geringere Mineralölsteuer drauf ist. Man darf es also nicht für Kfz benutzen, genauso wie Pflanzenöl (Steuerhinterziehung).
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Oertgen am 7 Sep 2005 19:39 ]
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BID = 242141
ProximaX Schreibmaschine
    
Beiträge: 2604 Wohnort: Bensheim
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Das ist nicht ganz richtig. Heizöl und Diesel gehören nur der gleichen Gruppe an!
Mit Heizöl kannst du zwar fahren (kein Otto-Motor) aber der Motor "verdreckt" mehr, da Heizöl in der Regel mehr Schwefel enthält, als Dieselkraftstoff!
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BID = 242165
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Oertgen schrieb:
Zitat : |
Man darf es (Heizöl) also nicht für Kfz benutzen, genauso wie Pflanzenöl (Steuerhinterziehung). |
Irrtum!
Die Verwendung von Pöl in Fahrzeugmotoren ist steuerrechtlich zulässig.
_________________
"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"
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BID = 242170
Oertgen Schreibmaschine
    
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Beiträge: 1111 Wohnort: Duisburg
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Hallo Sam!
Wirklich? Halt ich eigentlich für unlogisch, denn mit der Mineralölsteuer soll ja die Verkehrs-Infrastruktur (Strassenbau und Zubehör) bezahlt werden, die ja von einem mit Pflanzenöl befeuerten Dieselfahrzeug genauso benutzt werden. (auch wenn der Staat noch 100000 andere Dinge damit finanziert).Das sogenánnte Bio-Diesel ist übrigens nicht dasselbe wie Pflanzenöl, sondern ein wesentlich dünnflüssiger Methylester, der aus Pflanzenöl gewonnen wird.
Und auch dieser Biodiesel hat noch einen recht happigen Steueranteil.
MfG: Norbert Oertgen
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Oertgen am 7 Sep 2005 20:40 ]
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BID = 242234
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Was RME ist, weiß ich.
Aber Du weißt offenbar nicht, daß Steuern per se nicht zweckgebunden sind. Wenn sie es sind, heißen sie stattdessen Abgaben.
Und den Anspruch, logisch zu sein, versucht das deutsche Steuerrrecht gar nicht erst zu erheben!
Es ist also tatsächlich so:
Mit Pöl fährt man mineralölsteuerfrei, und wenn ich es richtig im Kopf habe, auch noch zum halben Mehrwertsteuersatz (henniee, schau doch mal bitte auf Deine "Tankquittung").
Auch Erdgasfahrzeuge oder elektrisch angetriebene z.B. genießen derzeit noch ähnliche Vergünstigungen.
Kraftfahrzeugsteuer wird dagegen auf alle diese Fahrzeuge erhoben (allerdings auf unterschiedlicher Bemessungsgrundlage). Aber nichtmal die ist zweckgebunden für den Verkehrwegebau/-unterhalt...
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BID = 242292
Lötfix Schreibmaschine
    
Beiträge: 2328 Wohnort: Wien
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Hallo!
Also bei uns in Wien ändert sich der Preis fürs Pflanzenöl im Supermarkt wie der Dieselpreis (Vergleich mit Vorjahr). Der Liter kostet mindesten 1€ im Supermarkt, im Großmarkt und in 10l Gebinden ist es auch nicht billiger.
mfg lötfix
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Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung. Rechtsansprüche dürfen daraus nicht abgeleitet werden. Sicherheitsvorschriften beachten!
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BID = 242339
Lightyear Inventar
     
Beiträge: 7909 Wohnort: Nürnberg
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Na, ich weiss ja nicht, was Ihr alle habt...
Unser (von der Mehrheit der wahlberechtigten Bürger)gewählter Umweltminister hat doch gesagt, was man tun sollte: "Einfach mal das Auto stehen lassen".
Was ist denn daran so schwer zu verstehen..?
Stattdessen wird über "Ausweichstrategien" diskutiert, die Lösung ist doch so einfach (siehe oben...)
P.S. Jedes Land hat die Regierung, die es verdient...
P.P.S. Wir brauchen nicht nur Ironie-, sondern auch Sarkasmus-Tags!
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Gruß aus Nürnberg,
Lightyear
Alles unter 1000°C ist HANDWARM!
Alle Tipps ohne jegliche Gewähr, die Einhaltung aller Vorschriften obliegt dem Ausführenden!
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BID = 242363
Conny01 Fach-Frau
    
Beiträge: 4096 Wohnort: Groesbeek/ Niederlande
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Ach, warum muß man denn für jede Kurzstrecke das Auto benutzen ?! Wir sind schon ganz schön verwöhnt.Es ist schon ganz OK, was unser Umweltminister sagt.Kann mir nicht vorstellen, dass die andere Partei das besser machen würde.Vielleicht weniger Steuern auf den Sprit, dafür die Mehrwertsteuer erhöhen  Ich glaube, wir müssen einfach nur langsam ein bißchen umdenken. Die "goldenen" Zeiten sind vorbei.Da hilft kein Jammern mehr.
Bei uns kommt noch hinzu dass wir Heizöl tanken müssen, das auch ein kleines Vermögen kostet..so günstig ist das auch nicht mehr
Ich überlege schon, ob ich aus den Pferden Kutschpferde machen, und im Haus einen Kamin einbauen soll
Schafft Euch ein Fahrrad und/oder nen Hund an, ein bißchen Sport tut jedem gut
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Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. (Leonardo da Vinci)
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BID = 242382
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Conny und Lightyear haben völlig Recht!
Der Grundsatz, erstmal zu prüfen, ob eine Fahrt auch tatsächlich mit dem Auto durchgeführt werden muß, kommt immer noch viel zu kurz!
Wenn ich nichts Größeres zu transportieren habe und es (nach Lage des Ziels und Länge der Strecke, Wetter etc.) Alternativen gibt, fahre ich schon immer lieber mit dem Fahrrad, einem öffentlichen Verkehrsmittel (Zug, U-Bahn- Strab, Bus) oder gehe schlicht zu Fuß!
Und vielfach muß man leider erleben, daß völlig unkoordiniert gefahren wird. Man könnte fast immer mehrere Besorgungen zu einer Fahrt zusammenlagen, wenn man nur etwas vorausschauend plante und haushaltete.
Man denke nur an die ganzen "schnell mal zur Tanke oder zum Bahnhof"-Fahrten, nur weil keine Zigaretten mehr im Haus sind oder der Alk zur Neige geht...
Und so gar kein Mitleid hab ich (als Innenstadtbewohner mit relativ hoher Grundsteuerbelastung) mit all den Leuten, welche mit wehenden Fahnen den (in jeder Hinsicht) billigen Bauplatz in der Pampa (und davon gibt es hier reichlich, unser Landkreis ist der an dünnsten besiedelte in ganz Bayern und dabei etwa so groß wie das komplette Bundesland Saar) gewählt haben, deswegen zwei bis vier Autos pro Familie brauchen und sich nun über die Spritkosten alterieren!!!
Dort haben sie dann ein freistehendes, flaches und verwinkeltes Einfamilienhaus ("Bungalow") gebaut, am besten an einem Hang mit schöner Sicht (und guter Windlage - Auskühlung!)...
Natürlich mit Ölheizung.
Da so ein Gebäude energetisch so ziemlich die ungünstigste Lösung ist, hält sich auch mein Bedauern über ihre nun extrem steigenden Heizkosten in sehr engen Grenzen.
So, nun seid Ihr wieder dran!
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BID = 242677
Oertgen Schreibmaschine
    
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Beiträge: 1111 Wohnort: Duisburg
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Hallo!
Auch wenn es der Spruch schon ausgeleiert ist:
Die Autofahrer sind wirklich die Melkkühe der Nation.
1. Ist es nicht einzusehen, daß die Mineralölsteuer und auch die Kfz-Steuer für vekehrsfremde Zwecke missbraucht wird. (rund 2/3 davon laut ADAC)
2. Warum müssen die Autofahrer über die Ökosteuer die Rentenkassen sanieren?
3. Verstösst die Preispolitik der Tankstellen/Ölkonzerne ganz klar gegen das Kartellrecht. Warum sonst steigen alle Benzinpreise nahezu synchron ?
Aber offenbar traut sich niemand dagegen vorzugehen.
4. Betreiben gerade viele Städte einen abartigen Abzockterror mit Parkgebühren, Knöllchen, und überflüssigen Radarfallen.
5. Auch die Abzockerei der Hersteller mit völlig abartigen Ersatzteilpreisen ist nur unverschämt. (Musste letztens 75 Euro für einen Heckklappengriff bei Nissan bezahlen. (200 g Plastik)
MfG: Norbert Oertgen
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BID = 242779
Conny01 Fach-Frau
    
Beiträge: 4096 Wohnort: Groesbeek/ Niederlande
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Das gilt doch nicht nur für die Autofahrer (..bin übrigens auch einer...)
Ich muß auch Hundesteuer für meinen Hund zahlen. Die ist auch nicht Zweckgebunden..auch muß ich mir diese Nummernschilder fürs Pferd kaufen ( Jährlich) damit ich durch unseren schönen Wald reiten darf. Warum zahlen die Mountenbike-Fahrer, die wirklich durchs Geäst brettern, nix
Für Zigaretten darf ich nun auch 30 Cent mehr auf den Tisch legen..( .das finde ich aber nicht sooo schlimm- Rauchen ist ja wirklich Sch....)
Es gibt bestimmt noch jede Menge Beispiele, wo uns das Geld aus der Tasche gezogen wird.
Trotzdem gehts uns doch noch relativ gut - wir müssen halt lernen, uns ein bißchen einzuschränken
Ist schon blöd, aber es kann ja fast nur noch besser werden  Positiv denken
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Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. (Leonardo da Vinci)
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BID = 242807
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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@ Oertgen
zu 1.
Ich hatte Dir doch schon weiter oben geschrieben, daß das mit jeder Steuer so ist! Steuern haben nun mal keine Zweckbindung. Es wäre übrigens auch nicht praktikabel.
Der Mineralölverbrauch ist hier nur ein Vehikel für die Erhebung. Genausoviel oder -wenig zwingend, wie es die Erhebung von Sektsteuer zur Anschaffung einer kaiserlichen Flotte war oder die mittelalterliche Fenstersteuer zur allgemeinen Finanzierung der Städte beitrug.
zu 2.
Es ist umstritten, ob der Verkehr mit seinen diversen Steuerarten und -Abgaben wirklich auch alle seine externen Kosten deckt (denke an Folgen von Luftverschmutzung, Lärm, Unfälle etc.)
Was schlägst Du denn stattdessen vor, um das demografische Problem der Rentenkassen zu lösen?
zu 3.
Auch vom Kartellrecht hast Du offenbar wenig Ahnung. Nur bei vorherigen Absprachen läge ein Verstoß vor.
Wenn aber erst Marke A spontan den Preis erhöht und dann B und C nachziehen, ist das (zumindest auf kartellrechtlicher Basis) nicht zu beanstanden.
Leider wird ihnen das auch leichtgemacht, da der Kunde nach wie vor auch bei Preisunterschieden in Sichtweite nicht konsequent die teureren Tankstellen meidet.
Genügend Leute tanken auch ohne Not am (Mi/)Do/Fr/Sa/So, obwohl es am Mo/Di regelmäßig deutlich billiger ist...
zu 4.
Unfug! Diese Maßnahmen haben häufig schon Probleme damit, nur ihre eigenen Kosten einzubringen. Sie gehen üblicherweise auch nicht auf Einnahmeerzielungsbestrebungen zurück, sondern sind die Reaktion auf unkluges und rücksichtsloses Verhalten vieler Autofahrer (z.B. die Pender - die mit den billigen Grundstücken in der Pampa, siehe meinen obigen Beitrag - welche tagsüber gerne die Anwohner- und Kundenparkplätze belegen).
zu 5.
Daß die Importautos, inhsbesondere die japanischen in der Anschaffung billiger sind, aber dafür mit höheren Ersatzteilpreisen glänzen, ist ja nun keine ganz neue Erkenntnis...
Und der Ersatzteilpreis hat schon generell nicht besonders viel mit den (variablen) Herstellkosten des einzelnen Teils zu tun. Insbesondere bei derartigen, nur selten benötigten Teilen.
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