Ich hätte eine spezifische Frage an die anwesenden Wiener und Niederösterreicher nahe Wien. Eine Freundin hat mich gebeten, im Sommer bei der Generalsanierung ihrer Gemeindebauwohnung zu helfen. Vermutlich läuft es ohnehin auf eine komplette Erneuerung hinaus, aber ich hätte trotzdem ganz gern eine Idee was mich erwartet.
Die Wohnung ist Bj. 1964-65, hat jemand Erfahrungen mit Gemeindebauten dieser Epoche, bzw. speziell dem alten Teil der Per-Albin-Hansson-Siedliung?
Installation soll lt. Aussage der derzeitigen Bewohnerin: "Einfach Drähte in der Wand" sein, ich vermute nach allem was ich über Gemeindebauten weiß Stegleitung.
Wie waren dort üblicherweise die Zählerzuleitungen ausgeführt?? Ich würde nämlich sehr gerne auf eine Erneuerung der Zählerzuleitung und der Zählerplatte verzichten, da das nochmals erhebliche Kosten mit sich bringt. Drehstrom scheint vorhanden zu sein, war damals generell die Zählerzuleitung (bzw. wenn, wie ich vermute, sich der Zähler im Stiegenhaus befindet die Verteilerzuleitung) mit Schutzleiter ausgeführt?
Und last not least, was habe ich für eine Wand- und Deckenbeschaffenheit zu erwarten? Massivziegel, Hohlziegel, Stahlbeton, Heraklith

...?
Kurz zu meinen Plänen, soweit die in diesem frühen Stadium bereits existieren. Wohnung hat 70m2, 3 Zimmer. Herd,Heizung und Warmwasser ist Gas. Für jedes Zimmer 1 Stromkreis, Küche extra, für Bad, WC, Vorraum und Besenkammerl ein weiterer Stromkreis. WaMa und Geschirrspüler auch separat, dh. dzt. 7 Stromkreise. LS 1+N. Zweireihiger AP-Verteiler. 4-pol. FI 30mA für die gesamte Installation. Überall Rohrinstallation, vermutlich für alle Steckdosen 2,5mm2 mit B16A abgesichert, lediglich für Licht 1,5mm2 wenn sich das vom Spannungsabfall ausgeht.
Mehr steht noch nicht fest. 7 Stromkreise könnte evtl. schon etwas eng werden, notfalls müssen wir auf einen dreihreihigen Verteiler ausweichen. AP muß sein, ansonsten schaut er hinten in der Küche raus.