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BID = 179861
:andi: Inventar
     
Beiträge: 3224 Wohnort: Bayern
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Weiß zufällig jemand, wieviel Quecksilber in normalen Leuchtstofflampen, wie überall verwendet, enthalten ist?
ich hab was von 5mg gelesen, kommt mir zu wenig vor. oder kann es jemadn bestätigen?
danke |
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BID = 179895
crazydomi Gesprächig
  
Beiträge: 179
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Mahlzeit,
ich weiß nicht wieviel, aber mir ist neulich eine Leuchtstoffröhre kaputt gegangen, und da war nix von Quecksilber zu sehen. Ne mordsmäßige Sauerrei wars aber trotzdem.
Gruß, Domi |
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BID = 179920
djtechno Inventar
     
Beiträge: 4955 Wohnort: beutelsbach
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damals ind er realschule hatte der hausmeister im klassenzimemr auch zwei kurz vor feierabend fallen lassen und net weggekehrt, am nexten tach als wir schüler damals ins klasenzimemr kamen, roch es durch die leuchtstoffröhren auxch seltsam, vielelciht war das der geruch vom quecksilber???
Marcus
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BID = 180545
:andi: Inventar
     
Beiträge: 3224 Wohnort: Bayern
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Eher der Geruch vom Hausmeister, Quecksilber riecht man nicht. Könnte man es riechen, wäre es nicht so gefährlich.
crazydomi, auch wenn dort 100mg drin gewesen wären, hättest Du die warscheinlich nciht gesehen. 100mg ist ein 1-2mm Tropfen, der zerspringt am Boden in hunderte.
wenn man nach Bruch noch eine Pfütze sehen würde, dann gute nacht.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: :andi: am 30 Mär 2005 16:45 ]
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BID = 180580
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Die Hersteller sind erstaunlich zurückhaltend, wenn es um das Wort "Schadstoff" in ihren Produkten geht.
Man kann aber die in einer Leuchtstofflampe enthaltene Quecksilbermenge abschätzen:
Beispielweise habe ich hier 58W-Lampen, deren Entladungsrohr eine Länge von knapp 1,50m und einen Durchmesser von etwa 25mm hat.
Das ergibt ein Volumen von etwa 730 ml.
Den Dampfdruck von Quecksilber liefert das Internet:
Bei einer angenommenen Arbeitstemperatur von 36°C beträgt der Dampdruck 0,004471 Torr entsprechend einer Quecksilbermenge von 46,6 mg/m3.
In der Lampe sind im Betrieb also etwa 35µg Quecksilberdampf enthalten. Mehr braucht nicht drin zu sein, es würde lediglich in flüssiger Form an der Wand kleben und Licht schlucken.
Selbst wenn der Hersteller eine 100%-ige Reserve vorsieht, weil im Laufe der Betriebszeit etwas Quecksilber z.B. durch Gettern "verbraucht" wird, entsprächen diese 70µg nur einem Kügelchen von 0,214 mm Durchmesser.
Man braucht auch vor einer zerborstenen Leuchtstofflampe nicht allzuviel Angst zu haben.
Mehr als die 35µg Quecksilber können bei einer betriebswarmen Lampe dieser Größe nicht entweichen, der in Deutschland zulässige MAK-Wert beträgt 100µg / Kubikmeter Luft (jeden Tag acht Stunden lang).
Also wenn es passiert: Gut lüften und alsbald die Scherben gründlich zusammenfegen und entsorgen.
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Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 30 Mär 2005 18:18 ]
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BID = 180612
:andi: Inventar
     
Beiträge: 3224 Wohnort: Bayern
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danke für deine Zeit.
ich suchte eher einen Gefahrenvergleich zu Hochspannungs-Leuchtröhren aus Werbeanlagen. Dort dosiert man Hg nach belieben und es kann schon mal eine 3mm Kugel im Rohr herumrollen. die 3mm kugel habe ich mit 180mg berechnet.
ich hatte als Sammler ab und zu mit gebrochenen Röhren aus Versand oder Unvorsicht zuhause zu tun, und frage mich jetzt ob mein Zimmer/Werkstatt "kontaminiert" sein kann.
werde meinen Körper mal auf Hg checken lassen...
[ Diese Nachricht wurde geändert von: :andi: am 30 Mär 2005 19:12 ]
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