40 V Zwischen Druckerkabel und PC-Gehäuse/Netzwerkleitung

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Autor
40 V Zwischen Druckerkabel und PC-Gehäuse/Netzwerkleitung

    



xxx





yyy

BID = 105503

flicflac

Gelegenheitsposter



Beiträge: 95
 

  


So, ich stopp das mal hier wegen dem Netzwerk. Dat machen wir später...

Erst mal

Hier zum Ort (Bad Oeynhausen) EVU ist EON, ehemals EMR.

Und....! Es ist TT!

Warum ich so von TN-C überzeugt war? Weil damals vom Bauherren bei EON angerufen wurde und er die Information TN-C erhielt. Weiterhin bekamen wir die gleichen Infos von einem Elektriker . Außerdem habe ich diesen Aufbau hier im Ort schon gesehen.
Warum dieser Fehler? Ich kann es mir nur so vorstellen... Die Hauptstelle von EON ist in Paderborn, da wurde angerufen. EON setzt sich aber aus ehemals Wesertal, EMR und PESAG (Paderborner Elektrizitätswerk und Straßenbahn Aktiengesellschaft) zusammen. PESAG in Paderborn hat TN-C Netz. Wahrscheinlich wurde die Örtlichkeit nicht genau bestimmt. Jedenfalls nach zwei Aussagen das hier TN-C Netz ist, ist man eben davon überzeugt. Jedenfalls Wesertal hat TT und wir hier im Ort ebenso.

Dickes Sorry an alle!
So, jetzt könnt ihr mich richtig hauen.
Hab ich verdient. Das hat man davon wenn man Falschinformationen ausgeliefert ist. Jetzt habe ich selbst beim EMR angerufen statt mich auf andere zu verlassen!

Nun noch die Frage:
Was passiert wenn aus aus einem ankommenden N des EVU-TT durch lokale Erdung ein "PEN" gemacht wird?


Zitat :
Da wundert sich dann nicht nur Dein Erder...


Ich trenn die Verkabelung heute Abend auf jeden Fall sofort auf. Und keine Angst, das Haus ist unbewohnt und die Anlage nur teilweise in Betrieb (Licht und zwei Steckdosen).

So, ich geh jetzt in meine Ecke >> schämen!

flic

[ Diese Nachricht wurde geändert von: flicflac am 23 Sep 2004 14:20 ]

BID = 105507

sam2

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Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

 

  

Nein, keine Angst, hauen würden wir Dich nur dann, wenn Du weiter uneinsichtig gewesen wärst.

Es gibt doch nichts Schöneres, als mit Argumenten zu überzeugen!
(so hab ich meine gute Tat für heute schon wieder vollbracht )

Was passieren kann:
Na, halte doch mal ein Zangenamperemeter an die Verbindung von Deinem vermeintlichen "PEN" zum Erder.
Da haben sich schon manche gefragt, wo die vielen Ampere herkommen, wo sich doch der Zähler kaum bewegt...


Also auch sehr vorsichtig sein beim Trennen!!!

Kann gefährlich sein (muß aber nicht, kommt halt drauf an, wie die Erdungsverhältnisse des Betriebserders und in der Anlage selbst sind, außerdem auf die N-Last im Netz und den Widerstand des N, Spannungfall etc.).


Daß Du dann im TT sehr sorgfältig den Erdungswiderstand überprüfen mußt, damit die Funktion der Schutzmaßnahme sichergestellt ist, sollte klar sein. Und fast immer geht Abschaltung nur durch Überstromschutzorgane im TT nicht. Es muß also wohl stets alles über FI mit passsendem Nennfehlerstrom geführt werden!
Die PE-Schiene geht dann ja ausschließlich zur PAS und damit auf deren Erder. Es muß (im Gegensatz zu früher) auch ein geeigneter Erder für das Gebäude vorhanden sein. Nur über den PA zur Wasserleitung oder so reicht nicht (auch wenn deren Erdungswiderstand genügen würde)!!!

BID = 105557

flicflac

Gelegenheitsposter



Beiträge: 95

@Sam

Keine Angst, ich zieh die NHs raus da ich ja an den Klemmstein muss.

Wenn ich jetzt noch einen kleine Tip bekommen könnte wie ich den Erdwiderstand messen kann (wie und mit was) wäre das super. Im Maschinenbau ist Erde im sinne von echter Erde selten An Messgeräte zu kommen ist nicht das Problem.
Und wie niedrig muss der Erdwiderstand sein? So klein wie möglich ist klar. Bei TN ist es kleiner 0,5 soweit ich noch weiß, bei TT kann es bis 1000 Ohm gehen (mal gelesen).

Zur Info... Wir haben einen neuen Kreuzerder (2m) im Keller eingeschlagen und später auch noch einen Erder (typisches Bandeisen) hinter viel Farbe an einer Wand entdeckt welcher aus dem Boden kommt. Dieser ist mit in den PA eingebunden (16mm2).

flic


[ Diese Nachricht wurde geändert von: flicflac am 23 Sep 2004 16:19 ]

BID = 105563

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Hallo flic,

das ist ja genau das Dilemma!

Das "Ziehen der NHs" hilft überhaupt nichts gegen die Ausgleichströme, die da ggf. fließen!!!
Wenn, dann kommen die doch aus dem N der Hausanschlußleitung (also von draußen!) und wollen zu Deinem Erder...

Außer Du hast auch für den ankommenden N ein Trennmesser im HAK. Aber das dürfte in Privatbauten extrem selten sein.



Den Erdungswiderstand mißt Du am einfachsten mit einem Meßgerät, welches dies beherrscht (z.B. Schutzmaßnahmenprüfgerät). Manche benötigen dazu einen Hilfserder.

Vor der Messung in jedem Falle alles andere von der PAS abklemmen!


Messung mit Bordmitteln (nur für erfahrene Elektrofachkräfte zu empfehlen - gefährlich!):
Netzsspannung vor dem FI (aber NACH einer ausreichend kleinen Sicherung) abzweigen und über einen geeigneten Hochlastwiderstand auf den Erder geben. Dann Strom messen. Daraus und aus der Spannung kann man den Erdungswiderstand berechnen.

Welcher Widerstand maximal zulässig ist, hängt logischerweise von der gewünschten höchsten Berührungsspannung und dem Nennfehlerstrom des FI ab. Bei 50V und 30mA ergeben sich dann z.B. als Obergrenze 1667 Ohm.
Weniger ist hier natürlich mehr!

Aber mit Deiner guten PA-Konstruktion sollte das locker zu schaffen sein.

Halte uns bitte auf dem Laufenden.
Danke!


Gruß,
sam2

BID = 105832

flicflac

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Beiträge: 95

@Sam

Ich meinte eher das ziehen der NHs weil ich an den Klemmstein muss. Ich arbeite nicht gern unter "Dampf". Vorsicht ist besser als nach hinten fallen . Das es auf den N keine Auswirkungen hat ist klar. Schließlich bin ich so eine Art "Nebenerde" für den Trafo und die "Strömlinge" der Nachbarn nehmen den kurzen Weg zu mir statt zum Trafo.

Hab die Verbindung schon getrennt. Nächste Woche bekomm ich ein Saturn 100. Dann mess ich mal alles durch, jedenfalls was damit geht und was fertig ist.

So, schönes WE an Alle

flic

BID = 105835

sam2

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Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Okay, klar!

Aber das normale Herstellen der Spannungfreiheit hatte ich eigentlich stillschweigend vorausgesetzt.
(da war doch mal was mit so 5 goldenen Sicherheitsregeln...? )

Wollte eben auf die besondere Problematik dieser Konstellation hingewiesen haben, da dies gerne übersehen bzw. nicht bedacht wird!


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