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Instandsetzung eines Mehrzweck-Ladegerätes Suche nach: instandsetzung (323) |
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BID = 1134877
Adolar 5 Gerade angekommen
Beiträge: 2
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(Info vorab: Dieselbe Frage habe ich vorhin auch auf iwenzo.de reingestellt)
Guten Abend miteinander,
kürzlich wollte ich mit meinem Mehrzweck-Ladegerät (s. Abb. 1) eine Autobatterie laden.
Das Ladegerät ist geschätzt 10 - 15 Jahre alt und nicht von einem Markenhersteller, Kosten etwa 60€.
Als ich den Netzstecker reinsteckte (es hing noch nix weiter dran = unbelasteter Ausgang), knallte es, das Ladegerät zeigte keine Lebenszeichen mehr.
Daraufhin das Gerät aufgeschraubt: Das Innenleben ist auf 2 Platinen aufgeteilt.
Die untere Platine (Abb. 2) stellt offensichtlich die Spannung bereit, die obere Platine (Abb. 3) enthält die eigentliche Elektronik.
Problem: die untere Platine liefert keine Spannung mehr.
Es ist eine Feinsicherung verbaut, die aber nicht beschädigt wurde. Auch an den Kondensatoren und sonstigen Bauteilen sind keine Schäden erkennbar. Die Leiterplatte hat aber auf der Unterseite weiße Stellen (s. Abb. 2) - könnte das ein Hinweis auf Feuchtigkeit (und damit auf die Schadensursache) sein?
Nun zu den Fragen:
1. Hat jemand einen Ansatz, wie man die Versorgungsplatine instandsetzen könnte?
2. Könnte man die untere Platine auch weglassen und eine andere Gleichspannungsquelle verwenden (bspw. Labornetzteil)?
Allerdings habe ich nirgends eine Angabe zur benötigten Spannung gefunden. Manchmal steht ja sowas mit auf der Platine drauf, in diesem Fall aber nicht.
Bin für jeden Hinweis dankbar!
Frohe Ostern!
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Adolar 5 am 5 Apr 2026 0:33 ] |
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BID = 1134878
Adolar 5 Gerade angekommen
Beiträge: 2
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Anbei noch die Bilder zu o.g. Anfrage
(Das Hochladen von Bildern scheint der reinste Krampf zu sein. Habe nach einer halben Stunde Probieren rausgefunden, daß man nach jedem Bild erst auf "Vorschau" klicken muß, bevor man weitere Bilder hochladen kann)
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BID = 1134880
Goetz Schreibmaschine
     Beiträge: 1969 Wohnort: Dresden
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Auf dem Ladegrät steht doch: DC Input: 11- 18 Volt
Du kannst über einen passenden Hohlstecker (Hauptplatine neben dem Display) eine Gleichspannung einspeisen. Oder einfach eine Leitung anlöten, wenn kein passender Hohlstecker vorhanden.
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BID = 1134885
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| | Als ich den Netzstecker reinsteckte (es hing noch nix weiter dran = unbelasteter Ausgang), knallte es |
Dann schau dir mal die Bauteile in der (elektrischen) Umgebung des 400V Elkos genau an.
Zitat :
| | Das Hochladen von Bildern scheint der reinste Krampf zu sein |
Nicht meckern, sondern selbst bessere Bilder liefern.
Die Struktur deiner Tischplatte und das Gerümpel darauf interessiert uns nicht, aber wenn du unwesentliche Details mit einer Bildbearbeitung vor dem Posten entfernst, brauchst du die Bilder nicht so stark komprimieren und man erkennt mehr Details.
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BID = 1134899
trafostation Schriftsteller
    
Beiträge: 594
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Ganz ehrlich, da lohnt sich eine Reparatur nicht, vor allem wenn du keine Erfahrung in der Schaltnetzteilreparatur hast, hier hat es auf der Primärseite des Netzteils etwas zerschossen, Brückengleichrichter, Sicherung, FET und eventuell damit auch der Schaltregler IC.
Solche Netzeile gibt es für wenig Geld, auf Ausgangsleistung und Spannung achten.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: trafostation am 7 Apr 2026 20:49 ]
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