Precision Component Analyzer, ein L-C-R

Im Unterforum Historische Technik - Beschreibung: Geräte, Bauteile, Installationen aus alter Zeit.

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Autor
Precision Component Analyzer, ein L-C-R

    







BID = 1133374

Martin.M

Schriftsteller



Beiträge: 556
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es leuchtet in weihnachtlich schönem Bernstein-Gelb, das hat eine kleine Bildröhre

Spulen / Kondensatoren / Widerstände und einiges an drumherumwerten.
Seine Grundgenauigkeit wird angegeben mit 0,02%
Viele Messfrequenzen, bis 300kHz
Viele Prüfsignalpegel, bis 5V

An Zubehör möchte es wahlweise Kelvinklemmen uder den LCR typischen Bauchladen.

Geprüft wurde damit: L-Dekade = OK
Sehr genaue C ( sowohl normale als auch einen 10pF und einen 100pF General Radio)
Messwiderstände (Fluke)

Alles gut gemessen. Es tut sich etwas schwer mit R größer 10M. Evtl. fhlt noch etwas Alkohol und ein Wattestäbchen..

Diese Kiste war nicht billig, ich wollte sie aber so gerne haben

Hersteller: Wayne Kerr



BID = 1133385

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
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Zitat :
es leuchtet in weihnachtlich schönem Bernstein-Gelb, das hat eine kleine Bildröhre
Das sieht nach einer Vektorgrafik aus?


Zitat :
Diese Kiste war nicht billig, ich wollte sie aber so gerne haben
Das kenne ich. Wird wahrscheinlich noch teurer, wegen des benötigten edlen Zubehörs.
Kannst du wirklich etwas damit anfangen, ausser "haben wollen"?


Viel Spaß damit!

BID = 1133390

Martin.M

Schriftsteller



Beiträge: 556
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na und ob, der arbeitet ab sofort mit.
Das ist ein Z80 mit Bernstein-CRT. Er kennt nur ein par Symbole, die werden fertig im ROM liegen, vielleicht sogar im ungenutzten Bereich vom Zeichensatz dann braucht er garkeine Grafik.

Selbstverständlich gibts auch Geräte die man nicht wirklich braucht (zB 2784), aber so ein RCL das ist schon richtig nützlich.
Zubehör... Kelvinklemmenkabel hatte ich da, einen RCL Bauchladen kauf ich dem später.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Martin.M am 13 Dez 2025 13:02 ]

BID = 1134428

Martin.M

Schriftsteller



Beiträge: 556
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ein 10nF Referenz C von General Radio.



BID = 1134453

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

0,5pF - beeindruckend.
Bloss nicht irgendwo dran herumbiegen!

Warum ist der ESR so gross?

BID = 1134457

Martin.M

Schriftsteller



Beiträge: 556
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der gibt da nur 100Hz. Wenn man das erhöht sinkt der entsprechend.

BID = 1134462

Murray

Inventar



Beiträge: 5283

Der sollte trotzdem eine Zehnerpotenz zu gross sein. Normal sind wohl eher 50 Ohm bei 100Hz.

BID = 1134463

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
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M.W. werden solche C-Normalien mit Glimmer- (Qualität "Ruby Clear") Kondensatoren aufgebaut. Nun ist dieses Mineral nicht gerade hydrophob, sodass sich auf der Oberfläche ein Feuchtigkeitsfilm befinden könnte, der für die Verluste verantwortlich ist.
Solange man nur mit einer Frequenz misst, kann man wohl nicht entscheiden, ob für den schlechten tan δ ein (hochohmiger) Isolationsfehler oder (niederohmige) Elektrodenverluste verantwortlich sind.
Evtl handelt es sich also um Kriechströme, deren Verluste als ESR modelliert wurden.
Vllt findest du im Manual etwas zu diesem Thema.

Versuch mal einen gewöhnlichen 10nF FKP notfalls MKP Kondensator zu messen. Die Toleranz spielt ja keine Rolle. Afaik hat -von den bezahlbaren Materialien- dieses noch die geringsten dielektrischen Verluste (Dielektrische Absorption, "soakage") bei sehr niedrigen Frequenzen. PTFE-Kondensatoren sind hinsichtlich der Verluste wohl noch geringfügig besser günstiger, aber kaum zu bekommen bzw. zu bezahlen.

BID = 1134720

Martin.M

Schriftsteller



Beiträge: 556
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fragt man Tante Gugl kommt das dabei raus:

Ein 10-nF-Kondensator hat bei einer Frequenz von 100 Hz einen kapazitiven Blindwiderstand von etwa 159.155 Ohm

ich konnte hier keinen 10nF, egal welcher Sorte, finden der die genannten 50Ohm geboten hätte. Es kann aber auch ein Bedienfehler meinerseits sein, da war ja R angewählt, nicht der Scheinwiderstand Z. Ich werd das noch genau untersuchen und dabei die 160Ohm als realstisch zugrundelegen. Metallfilmwiderstände misst es bei 100Hz genau.

lG Martin


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Martin.M am 15 Mär 2026 16:55 ]

BID = 1134721

Martin.M

Schriftsteller



Beiträge: 556
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ich habs nun gefunden, hier ist die Lösung.

Tante Guugl meinte nicht 159 komma 155 Ohm sondern 159,155kOhm
der Punkt steht in der Antwort für tausender.

Genau diesen Scheinwiderstand hat das Gerät in der Betriebsart Z auch gemessen, mit diesen Beiwerten: Angle -90.00 1,5688uA

Gemessen wurde der 10nF = 10 000pF = 0,01uF




BID = 1134722

Murray

Inventar



Beiträge: 5283


Zitat :
Martin.M hat am 15 Mär 2026 16:48 geschrieben :

Ein 10-nF-Kondensator hat bei einer Frequenz von 100 Hz einen kapazitiven Blindwiderstand von etwa 159.155 Ohm


Blindwiderstand ist was anderes, hat damit (ESR) nix zu tun.
Der ESR ist aber ein Teil vom Scheinwiderstand.


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