nabend!
Gibt's zulässige Möglichkeiten, über zwei noch freie Adern mehr als zwei Schaltzustände zu übertragen?
Vorhanden wäre eine 5-adrige Leitung von einer Abzweigdose zu 'ner 4er UP-Steckdosen/Schalterkombination (bislang belegt mit Dimmer/Serienschalter/Steckdose/Steckdose, davon eine über den serienschalter geschaltet [nun kein diskussion über Absicherung für geschaltete Dosen, da hängt nur die Vitrinenbeleuchtung dranne])
Nun würd ich aber gerne statt der zwei Schaltmöglichkeiten noch eine dritte Lampe schalten (bzw. dimmen über so'n "stromstoßdimmer")
ließen sich da die Adern mehrfach nutzen?
Bislang sind mir folgende Ideen eingefallen:
- Über Taster die Lampendrähte entweder auf L oder N schalten und per Relais oder Optokoppler auswerten, auf welchem Potential der Draht liegt.
Problem: evtl. unklarer Schaltzustand der Relais,wenn sie auf halber Spannung laufen, wenn der Lampendraht im Normalzustand in der Luft hängt. Außerdem jeweils Doppel- Taster mit gegenseitiger Verriegelung nötig.
- Dioden in Reihe zum Taster und je zwei Taster mit antiparallel geschalteten Dioden an den gleichen Draht hängen. Auswertung über Abfallverzögertes Relais, welches die fehlende Halbwelle überbrückt.
Problem: Kann man Dioden einfach "so" in einer schalterdose unterbringen? ggf. Schrumpfschlauch umzu? Evtl. auch verhalten im Kurzschlussfall hinter der Diode kritisch.
- Trafo230/12V verwenden, eine Seite der Sekundärwicklung auf N legen, wieder der Diodentrick und Halbwelle halt mit kleinen Kondensatoren überbrücken.
Problem: Trafo-Sekundärseite einfach mit N verbinden? zulässig?
was gibt's da sonst noch an Möglichkeiten?
Funktechnik mit Fernbediennung ist blöd, die findet man ja nie

und festinstalliertes Funk-system oder EIB dürfte zu teuer kommen.
Ist denn eine der oben genannten Möglichkeiten überhaupt zulässig?
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Teletrabi am 27 Jun 2004 2:26 ]