dieses bildschöne Diff hatte 50ten Geburtstag.
In den Messbereichen 1V und 10V arbeitet es als Elektrometer, alle höheren haben einen Eingangswiderstand von 10M.
Die Null ist hochisoliert, Guard.
cal.
Der Anzeigeverstärker muß eine Genauigkeit von <3% aufweisen, das ist recht einfach justierbar.
Die Widerstände im Kelvin-Varley-Divider sind die grünen Fluke, 4992,2 Ohm in Serie mit einem 2-Ohm-Drahtpoti. Wenn nötig muß das nachgestellt werden, das erfordert ein 6 1/2 DMM mit Vierleiter, 22°C, niedrige Luftfeuchte, Vorwärmen = 1Std alles.
Zum Endabgleich und Etikettieren macht es idealerweise eine Reise nach Köln, die freuen sich sehr wenn was vom alten John zu Besuch kommt. Meines ist grad dort und hat die Eingangsprüfung bestanden d.h. es darf auf den Tisch.
Diese Zeiger-Oldies haben keine Angst davor, gegen 5 1/2 stellige DMM anzutreten. Man muß bei ihnen lediglich beachten daß sie genau wie das DMM auch, ihre Vorwärmzeit brauchen damit alles stimmt.
Rückseitig gibts einen 0-1V Analogausgang für Plotter, damit lassen sich Schwankungen protokollieren.
John Fluke, 883A.
Bild 2 zeigt den Vergleichsbetrieb mit einem kalibrierten DMM.
Differentialvoltmeter zeigen nicht die zu messende Spannung an sondern deren Abweichung vom Referenzwert, d.h. Null = genau. Der Anzeigebereich ist vorwählbar.
lG Martin