Zitat :
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Ich finde Angaben zu
"Maximum ∆Ec"mit +/- 1V |
Ja, das steht bei "Absolute maximum ratings".
Diesen Wert solltest du also nicht überschreiten, wenn du das IC später noch verwenden willst.
Grund sind die zahlreichen und etwas unübersichtlichen Diodenstrecken in der Ausgangsstufe des OTA.
Wenn z.B. E
C- positiv ist, kann über die B-C-Strecke des Q3 und die C-B-Strecke des Q1 ein unbegrenzter Strom nach E
C+ fliessen, sobald man die zweifache Diodenflußspannung überschreitet.
Zitat :
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| "Gain-Control Constant" mit (ca.) 6mV/dB |
Man könnte auch sagen 120mV für 20dB, also eine Verzehnfachung der Ausgangsstromes.
Erst am Lastwiderstand wird aus dem Ausgangsstrom des OTA eine Ausgangsspannung.
Das entspricht dem, was auch bei einer gewöhnlichen Si-Diode für eine Verzehnfachung des Durchlaßstromes zu erwarten ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/Diode.....1.jpg
Entsprechend steiler verläuft auch die I/U-Kennline (im log-Maßstab natürlich eine Gerade).
Zitat :
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| Die Angabe ∆Ec sagt (mir) noch nichts aus, wo sich dieses ∆ befindet. |
Doch, auch das steht an obiger Stelle im Datenblatt: ∆E
C (ist) E
C+ - (E
C-)
Zitat :
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| Bei einer typischen Spannungsversorgung von +/-15VDC kann das im Bereich von -14 bis -13V liegen, oder von -0,5V bis +0,5V usw. |
Fast. Die Stromquellen im IC müssen ja noch funktionieren und brauchen dafür etwas Spannung.
Es gibt aber weitere Einschränkungen:
Wie man leicht sieht, sollten die positiven Spitzen der Ausgangsspannung die Spannung am E
C--Pin nicht übersteigen, sonst kommt Q2 in die Sättigung und es gibt Verzerrungen.
Entsprechend sollten die negativen Spitzen der Ausgangsspannung die Spannung am SYM-Pin nicht unterschreiten, und dieser führt ja praktisch das gleiche Potential wie E
C+.
Dementsprechend wird in den Applikationsschaltungen E
C+ auf GND (Pin6) gelegt, und es wird vernünftig sein, wenn du ebenfalls die Steuereingänge in der Nähe dieses Potentials belässt.
Wegen des geringen Output-Swing wird im Datenblatt auch empfohlen das Teil nicht als Spannungsverstärker laufen zu lassen, sondern ein invertierenden Verstärker mit Rin=0 nachzuschalten (Bild2).
Beachte auch, dass hier der Versorgungspin V-, anders als in den üblichenn ICs, nicht direkt an die negative Versorgung angeschlossen wird, sondern über einen Widerstand, der den Ruhestrom des Verstärkers einstellt.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 30 Aug 2017 1:42 ]