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| Habe R3 von 100 kO nun via Poti so in Reihe erweitert, das ich zwischen 100 kO und 200 kO frei einstellen kann... |
Die Überlegung, dass man R3 vergrößern muss, damit die Schaltung erst bei größerer Dunkelheit (also später am Abend) einschaltet ist schonmal richtig.
Sofern du das richtig umgesetzt hast, liegt es wahrscheinlich daran, dass du nicht genug vergrößert hast.
Ein 500k statt des 100k Potis könnte dich schon mal weiter bringen. Oder (R3 + 200k) + 100k Poti usw falls kein 500k Poti greifbar ist.
Was du auch bedenken solltest; je größer du R3 machst um so länger dauert es bis der C2 auflädt und die Spannung am Knoten LDR R3 R4 C2 über die Schaltschwelle von 2/3 der Betriebsspannung ansteigt.
Hinzu kommt dass der LDR mit steigender Dunkelheit immer träger wird und langsamer im Widerstand steigt.
Der Dunkelwiderstand z.B., also Widerstand des dunklen LDR ohne andere verzögernde Bauteile drum herum, wird für die Datenblatter z.B. oft erst nach 10 Sekunden gemessen.
Es wäre also vielleicht nicht unklug, um schneller testen zu können, C2 zunächst zu verkleinern, und dem LDR selbst mehr Zeit einzuräumen.
Was ich dir aus Praxiserfahrung auch noch rate;
Löte auch mal den LDR aus und teste mit dem Ohmmeter wie hoch der Dunkel(!)widerstand wird. Er sollte 1Meg überschreiten können.
Tut er das nicht und bleibt bei 400k oder weniger, und der LDR war im Aussenbereich Temperaturschwankungen ausgesetzt, könnte Luftfeuchtigkeit unter die Versiegelung gedrungen sein. Dann wird der maximale Widerstand des LDR durch die Feuchtigkeit begrenzt.
Zitat :
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| Ja Messe mal die Spannung über dem Elko an den Pins 2 und 6 ! |
Kann man machen, aber je nach Wert des LDR, der sich bei der gewünschten Helligkeit einstellt, kann ein geringer 1Meg Innenwiderstand eines 0815 Multimeters reichen um die Schaltung versagen zu lassen. Immerhin liegt der Innenwiderstand des Multimeters parallel zum LDR und simuliert damit, ebenso wie in den LDR eingedrungene Feuchtigkeit, eine nicht vorhandene "Helligkeit".