Hallo Community,
in meinem Studium habe ich im Fach Werkstofftechnik einen Laborversuch zur Permittivität durchgeführt.
Ich habe eine Pertinax-Werkstoffprobe in einer Messbrücke bei stetig steigener Temperatur untersucht.
Nun muss ich meine Ergebnisse interpretieren und bin etwas verwirrt.
Eine der Kolloqiumsfragen lautet:
"Warum sollen Isolierstoffe im allgemeinen kleine Permittivitätszahlen (Epsilon) haben?"
Als Iso-Stoff im Kondensator kann man doch mit größerem Epsilon mehr Energie speichern, oder?
Und als Iso-Stoff bei einem Kabel ist doch die Abschirmung bei größerem Epsilon höher, da dem äußeren Feld besser entgegengewirkt wird. Soweit zumindest meine Annahme, lieg ich damit komplett falsch?
Die Kapazität der Messbrücke nahm mit steigender Temperatur zu, somit auch der Epsilon Wert. Nur bin ich mir nicht mehr sicher, ob das nun gut ist oder nicht!
Wäre lieb, wenn mir da jemand etwas Licht ins Dunkle bringen könnte.
Vielen Dank
Gruß Andy
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Andy-Peer am 17 Nov 2013 20:43 ]