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| würde gern wissen ob Goldfische tatsächlich Infrarot sehen können |
Ich halte das für sehr unwahrscheinlich, denn es würde ihnen nichts nützen.
Wasser ein sehr effizienter IR-Absorber, wie du selbst festgestellt hast.
Iirc liegt in der Nähe von 1450nm, also noch weit außerhalb des Empfindlichkeitsbereichs von Si-Detektoren, ein durch eine OH-Schwingung verursachtes Absorptionsmaximum, welches derartig intensiv ist, daß dort selbst Quarzoptiken, z.B. von Spektrometern undurchlässig sind, weil der Quarz Spuren von Wasser enthält.
Die Ausläufer dieser Absorption reichen noch weit bis in den sichtbaren Bereich, wobei natürlich die Absorption mit kleiner werden Wellenlänge immer weniger wird und im UV schließlich sehr gering ist.
Das führt dazu, daß reines Wasser in dicken Schichten blau ist (--> Blautopf) und man auch bei bedecktem Himmel oder im Wasser einen Sonnenbrand bekommen kann.
Allerdings reagieren Fische sehr empfindlich auf elektrische Felder ( ---> Seitenlinienorgan , Lorenzinische Ampullen ) weshalb du den Elektronikkram (Streufelder von Spannungswandlern!) bestens abschirmen solltest, wenn du sicher sein willst, daß sie ihn nicht bemerken.
Möglicherweise können sie auch den Ultraschall solcher Wandler registrieren.
Auch Kondensatoren eignen sich als piezoelektrische Wandler.
Also tunlichst alles mit Gleichstrom versorgen und auch auf PWM der LED verzichten, damit die und die Verkabelung nicht selbst zu einer Lärmquelle werden.
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| Eine IR-Lichtleistung, die in der Luft mehr als 5m entfernte Objekte gut beleuchtet reicht im Wasser nicht einmal für 50cm Distanz. |
Dann leuchte doch von oben in den Tümpel, dann verliert wenigstens die Radargleichung (1/r
4) ihre Gültigkeit.
Zitat :
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| Alternativ habe ich über nahes UV nachgedacht (395nm). Aber auch da liest man, Fische könnten das ebenso sehen. |
Da Wasser dort gut durchlässig ist, sollte man davon ausgehen, daß die Fische dort gut sehen.
Allerdings wird UV-Licht durch Schwebeteilchen stark gestreut, und wahrscheinlich bekommst du auch einiges an fluoreszierenden Wesen zu sehen.
P.S.:
Zitat :
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| Eine IR-Lichtleistung, die in der Luft mehr als 5m entfernte Objekte gut beleuchtet reicht im Wasser nicht einmal für 50cm Distanz. |
Das kann auch am optischen Aufbau liegen.
Die Form des Doms von stark bündelnden LED und der Abstand zum Kristall sind sorgfältig für den Betrieb in Luft optimiert.
Wenn du solch eine Linse ins Wasser bringst, oder sie gar in Kunstharz eingiesst, stimmt natürlich nichts mehr, da der Brechungsindex dieser Stoffe viel näher an der des LED-Kunststofes liegt.
Im Endeffekt wird der Lichtkegel viel breiter werden, und die Intensität nahe der optischen Achse folglich abnehmen.
Spiegeloptiken zeigen diesen Effekt nicht, und deshalb bietet es sich an z.B. den Reflektor einer Taschenlampe mit einer LED auszuleuchten und diese ganze Konstruktion zu vergiessen.
Wenn du von oben ins Wasser leuchtest, darf der Lichtkegel nicht zu breit sein, weil sonst das Licht wegen der Totalreflektion nicht mehr ins Wasser eindringen kann.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 1 Okt 2013 2:51 ]