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| Keine Ahnung ob Schwachfug oder ob etwas dran ist. |
Da ist schon einiges dran.
Es ist auch wahr, daß die hygroskopischen und besonders gut auftauend wirkenden Zutaten CaCl
2 oder MgCl
2 bewirken, daß die Salzlösung sauer ist, und somit leider auch besonders korrosiv.
Anscheinend sind diese Probleme in CH neu, weil dort (auch in A und den schneereichen Regionen in D) der Schnee geräumt wurde, während hier die Straßen immer schon kräftig gepökelt wurden, was dazu führte, daß die Autos doppelt so schnell verrostet sind.
Einer der Effekte davon ist, daß die dünne Schneeschicht, die nach dem Räumen verbleibt, innerhalb kurzer Zeit restlos verdunstet, während das Streusalz die Feuchtigkeit festhält.
Durch die dann wieder höheren Fahrgeschwindigkeiten wird diese Salzlake fein versprüht, und dieser Nebel kommt in jede Ritze.
Auf Flugplätzen wird übrigens kein Salz sondern Harnstoff verwendet um die Pisten eisfrei zu bekommen, aber auf der Straße hat man wohl keinen Einfluß darauf, welches Auftaumittel verwendet wird.
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| Lustigerweise sterben nicht alle,z.T. halten sie bestens?? |
Vielleicht wurden die nur schlecht genug behandelt.
Z.B. nicht in der warmen Garage abgestellt, wo die Korrosion besonders schnell verläuft, oder sie waren ölverschmiert ("Dreck konserviert"), wodurch der Salzbrühe der Zutritt zum Metall verwehrt wird, und sie außerdem nicht benetzen kann, sondern abläuft.
Von der chemischen Seite her könnte ich mir vorstellen, daß man nach einer gründlichen Wäsche mit versprühtem Wasser die Säure mit Ammoniak (Dämpfe von Salmiakgeist) neutralisiert, aber das wird sich wohl nur in den seltensten Fällen auch realisieren lassen.