So hallo leute, ich hab mich nach langer Zeit mal wieder mit dem Thema USB-Messkarten und Datenlogger beschäftigt - in diesem Zusammenhang vorallem mit Schutzbeschaltungen von Eingängen.
Da ich ja von Natur aus ein fauler Mensch bin dachte ich, ich schau mal in meinem komerziellen Meilhaus-Produkt was die da so verwenden. Und war etwas irritiert.
Ausser ein Paar Widerständen am Eingang ist dort nichts gemacht worden. Der komplette Aufbau ist prinzipiell sehr spartanisch:
Die Digitalpins werden von einem MS82C55A angesteuert - ein seriell programmierbares Digital-Interface
Die Analogpins werden allesamt von einem ADS7870 12-Bit ADC, MUX, PGA and Internal Reference DATA ACQUISITION SYSTEM abgefragt
Die kommunikation per USB und die Ansteuerung übernimmt ein schnöder PIC-Micro.
Das einzige Bauteil auf das ich mir keinen Reim machen konnte ist der kleine Opamp im Bild oben links. Wofür könnte der gut sein?
Zur schutzbeschaltung in der Theorie hab ich auf dem altbewährten Elektronik-Kompendium folgende Seite gefunden:
Überspannungsschutz von empfindlichen Opamp eingängen
Was der hier aufgezeigten Dinge ist wirklich sinnvoll? Ich habe bereits einen meiner Eingangs-Opamps durch eine Überspannung beim Messen an einem etwas grösseren Gleichstrom-Motor gekillt - will also die Eingänge möglichst robust gestalten. Die Genauigkeit ist wirklich zweitrangig - ich denke mehr als ein "schätzeisen" wird so ein Selbstbau sowieso nicht.
Was ist von dieser Strombegrenzerschaltung mit 2 Fets zu halten?
Anbei mal ein Foto von der Meilhaus-Platine (falls es jemanden interessert) - vielleicht übersehe ich ja eine Schutzbeschaltung (die Rückseite ist unbestückt) oder hat dieses DataAquisition Chip dings schon Schutzbeschaltung integriert? Ich lese hier nur was von Dioden am Eingang.