Heizwiderstandsmaterial

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Autor
Heizwiderstandsmaterial

    







BID = 751062

Mirto

Schreibmaschine



Beiträge: 2236
Wohnort: Sardinien (IT)
 

  


Hallo dl2jas!
Gleich zweimal Einspruch:

1. Die Regeneration des Glühfadens bei Halogenlampen funktioniert nur, wenn der Glaskolben eine gewisse Temperatur (weiß grad nicht genau welche) erreicht. Das ist bei eingetauchtem Kolben aber nicht der Fall. Die Lampen werden also nicht sehr lange leben.

2. Klar kann man mit Weichlot eine solche Verbindung herstellen. Aber eben nur solange die Temperatur des Heizleiters unterhalb des Schmelzpunktes des Lotes bleibt. Bei einer Heizung für ein Ätzbad mag das gehen, bei einem Glaskeramikkochfeld wohl eher nicht.

Gruß
Rainer

_________________
Fehler passieren immer wieder. Wichtig dabei ist, anschliesend noch in der Lage zu sein, davon berichten zu können!!

BID = 751063

ffeichtinger

Schreibmaschine



Beiträge: 1050
Wohnort: Traunkirchen im Salzkammergut

 

  


Zitat :

...aber du mußt mit der Abspaltung des Kristallwassers rechnen.


Da meinst damit die Restfeuchtigkeit, die im Gips vom Verarbeiten noch vorhanden ist? Ja, daran hatte ich auch schon gedacht. Deshalb habe ich das Ganze vor dem Versiegeln gut durchgewärmt und getrocknet (deshalb hat die Sache auch so lange gedauert), außerdem denke ich, dass durch die Glasfasern bestimmt auch kleine Hohlräume geblieben sind, die dem Wasserdampf Platz lassen. Ich glaube deshalb nicht, dass die Restfeuchtigkeit sehr viel Probleme machen sollte.


Zitat :

Wenn ich mich recht erinnere, kam mal der Vorschlag, Halogenlämpchen zum Heizen des Ätzbades zu nehmen.


Ja stimmt, das habe ich aber wieder verworfen. Ich glaube perl war es, der meinte, die Lampchen direkt einzutauchen sei keine gut Idee, da bei Halogenlampen das Glas eine bestimmte (hohe) Betriebstemperatur braucht.

Die indirekte Variante mit Bestrahlung durch einen Reflektor hat sich nach Versuchen mit einer Schreibtischlampe als nicht effektiv genug herausgestellt.

Ich habe vor ein Zwangsumlauf-System mit einer Pumpe und einem 'Durchlauferhitzer', Temperaturfühler und Regler zu machen.


Auch Lötversuche mit 450°C waren nicht erfolgreich. Auch das Aufheizen des Drahtendes mit dem Feuerzeugt zur Rotglut und zugeben von Lötzinn war nicht erfolgreich.

Die Idee mit den Quetschverbindern hört sich gut an. Das versuche ich gerade. Wenn die Isolierung erst mal ab ist, sind die Dinger recht klein.

mfg Fritz

_________________

BID = 751072

ffeichtinger

Schreibmaschine



Beiträge: 1050
Wohnort: Traunkirchen im Salzkammergut

Mirto war schneller.

Das mit den Quetschverbindern hat ganz gut funktioniert. Ich hab die Dinger jetzt noch mit Lötzinn 'geflutet' so gut es eben ging. Das ist zwar keine Lötverbindung, sollte aber die Formschlüssigkeit erhöhen.

Jetzt gehts ans versiegeln mit Epoxidharz, dazu hab ich aber heute keine Lust mehr.

Vielen Dank fürs erste.

mfg Fritz

_________________

BID = 751080

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Da meinst damit die Restfeuchtigkeit, die im Gips vom Verarbeiten noch vorhanden ist?
Nein, ich meine das Wasser, das nach dem Aushärten im Gipskristall chemisch gebunden ist.
Der Gips ist dann völlig trocken, aber im Temperaturbereich von etwa 110..150°C wird ein Großteil dieses Wasser wieder abgespalten http://de.wikipedia.org/w/index.php.....11529 und danach handelt es sich bei dem Gips wieder um das gleiche Produkt, das du im Baumarkt gekauft hast,und das du wieder mit Wasser anrühren könntest.
Dieser Kristallwassergehalt ist nicht gering; gut 17-Gewichtsprozente des ausgehärteten Materials werden bei dieser mäßigen Temperatur schon wieder freigesetzt.


Zitat :
Auch Lötversuche mit 450°C waren nicht erfolgreich. Auch das Aufheizen des Drahtendes mit dem Feuerzeugt zur Rotglut und zugeben von Lötzinn war nicht erfolgreich.
Das verwundert nicht.
Bei dieser Temperatur ist das Flußmittel des Weichlotes schon längst verschwunden.
Beim Hartlöten verwendet man andere Flußmittel, z.B. Borax, die bei Rotglut flüssig sind und hartnäckige Metalloxide, wie z.B. die des Nickels, bei dieser Temperatur lösen.
Teilweise werden auch Fluoride benutzt, die das störende Metalloxid als Gas entfernen. Klar, dass der dabei entstehende Rauch besonders gesundheitsschädlich ist.

BID = 751105

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13795
Wohnort: 37081 Göttingen

Mein Vorschlag wäre dünnes Messingrohr aus dem Baumarkt gewesen, um eine Lötbare Quetschverbindung zu schaffen, aber nun ist es ja schon passiert.
Gruß
Peter


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