grundlegende anfaengerfrage Im Unterforum Microcontroller - Beschreibung: Hardware - Software - Ideen - Projekte
| Autor |
|
grundlegende anfaengerfrage |
|
|
|
|
BID = 708119
Argos Gerade angekommen
Beiträge: 2 Wohnort: Brighton
|
|
hallo alle zusammen.
mein erstes posting hier.
ich bin nicht ganz neu in elektronik und hab schon einiges (analoges) gebastelt. meistens ging es dabei um analoge synthesizer von MFOS und konsorte.
nun habe ich die liebe zu arduino und anderen microcontroller entwicklungsboards entdeckt und deshalb mal eine grundsaetzliche frage.
ich habe hier einen baustein, ein 40106 nand gate welchen ich als oscillator benutze
Bild eingefügt
nun moechte ich aber R1 mit einem arduino ansteuern. also den wert veraendern OHNE einen poti.
ich weiss natuerlich dass ich mit dem arduino selber einen ton erzeugen kann, ich moechte aber explizit meinen arduino nur als controll einheit einsetzen, d.H. wiederstandswerte veraendern. meine idee ist, einen kleinen synt zu bauen welcher z.B. als 16 step sequencer eine tonleiter abgibt UND aber auch dinge wie filter und envelope usw. mit dem arduino zu steuern. ich moechte dabei ein kleines LCD shield einsetzen welches mir alle relevanten daten anzeigt und ich diese auf dem arduino aendern kann. geht das? ich weiss dass dies eine dumme frage ist aber muss ich dazu die analogen oder die digitalen ports nehmen? mein duemillenova hat 5 analoge eingaenge und 13 digitale I/O.
ich hab noch eine datei angehaengt von einem simplen kleinen synth mit filtern. den wuerde ich gerne bauen und dessen potis mit dem arduino ansteuern.
ich bin ein relativer anfaenger in diesem bereich.
liebe gruesse
argos |
|
BID = 708133
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
|
|
Da du aus England schreibst, sei dir die durchgängige Kleinschreibung mal nachgesehen.
Es gibt fertige digital einstellbare Potis in Form von ICs zu kaufen, die intern aus einer Widerstandskette (gewöhnlich 32 .. 256 gleiche Widerstände, je nach Typ) bestehen und die über ein serielles Protokoll angesteuert werden.
Anstelle eines Schleifers befinden sich dabei an allen Verbindungspunkten der Widerstände MOSFETs als Schalter, welche vom Decoder so angesteuert werden, dass nur ein einziger zum Ausgang ("Schleifer") durchgeschaltet wird.
Der Haken an der Sache ist, dass sich üblicherweise sämtliche Spannungen an den Anschlüssen des Potis innerhalb der Betriebsspannungen der Logik, meist 0 und +5V befinden müssen.
Als digital ansteuerbare Abschwächer kann man oft auch DACs einsetzen, die intern mit einem R-2R-Netzwek arbeiten, wie z.B. den DAC08. Da können können dann auch schonmal höhere Spannungen zulässig sein, aber das sind keine Potis im strengen Sinne.
Als kontinuierlich und analog ansteuerbare Widerstände eignen sich z.B. LDRs, die von einer Lampe oder einer LED beleuchtet werden, oder (Sperrschicht-) FETs, wobei man bei letzteren darauf achten muß, das die Spannungsdifferenz am FET klein bleibt, sonst treten wegen der Kennlinienform Verzerrungen auf.
Im Allgemeinen ist es also nicht ratsam und mit größeren Schwierigkeiten verbunden eine für analoge Bauteile entwickelte Schaltung, wie die gezeigte, "einfach" 1:1 zu digitalisieren.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 16 Aug 2010 13:27 ] |
|
BID = 708177
Argos Gerade angekommen
Beiträge: 2 Wohnort: Brighton
|
Zitat :
perl hat am 16 Aug 2010 13:25 geschrieben :
|
Es gibt fertige digital einstellbare Potis in Form von ICs zu kaufen, die intern aus einer Widerstandskette (gewöhnlich 32 .. 256 gleiche Widerstände, je nach Typ) bestehen und die über ein serielles Protokoll angesteuert werden.
Anstelle eines Schleifers befinden sich dabei an allen Verbindungspunkten der Widerstände MOSFETs als Schalter, welche vom Decoder so angesteuert werden, dass nur ein einziger zum Ausgang ("Schleifer") durchgeschaltet wird.
Der Haken an der Sache ist, dass sich üblicherweise sämtliche Spannungen an den Anschlüssen des Potis innerhalb der Betriebsspannungen der Logik, meist 0 und +5V befinden müssen.
|
vielen dank fuer diesen tip. kannst du mir einen beispiel IC nennen der fuer so was geeignet ist? ich werde dann danach googeln (datasheet)
vielleicht waere es einfach geschickter ein microcontroller board zu nehmen welches mir 20 analoge in und outs anbietet bei welchem ich die analogen werte softwaremaessig variabel coden kann ud dann den rest der elektronik drum herum baue?
wegen der durchgehenden kleinschreibweise entschuldige ich mich. ich will damit natuerlich niemandem auf die fuesse treten oder bewusst aergern. aber ichhab mir das schon vor vielen jahren angewoehnt und ich bin einfach viel schneller als wenn ich mich dann noch um rechtschreibe sachen kuemmern muss. ist aber absolut nicht als offence gedacht.
|
BID = 708179
JuergenH Gerade angekommen
Beiträge: 11 Wohnort: 88677 Markdorf
|
Hallo Argos,
das geht sehr viel einfacher: R1 erzeugt nur eine Gleichspannung, mit der die Schwelle eines Komparators eingestellt wird.
Daher schlage ich dir folgendes vor: schau beim Arduino mal nach der PWM-Erzeugung. Damit kannst du, wenn du so eine PWM-Spannung hast, durch einen Tiefpass (Widerstand + Kondensator nach Masse) eine variable Gleichspannung von 0V bis 5V erzeugen.
Der Arduino wird nur 0.. 5V schaffen, daher brauchst du eventuell einen Operationsverstärker, der dir diese Spannung auf 0..9 V verstärkt.
Jürgen
|
|
Zum Ersatzteileshop
Bezeichnungen von Produkten, Abbildungen und Logos , die in diesem Forum oder im Shop verwendet werden, sind Eigentum des entsprechenden Herstellers oder Besitzers. Diese dienen lediglich zur Identifikation!
Impressum
Datenschutz
Copyright © Baldur Brock Fernsehtechnik und Versand Ersatzteile in Heilbronn Deutschland
gerechnet auf die letzten 30 Tage haben wir 16 Beiträge im Durchschnitt pro Tag heute wurden bisher 2 Beiträge verfasst © x sparkkelsputz Besucher : 187024765 Heute : 15404 Gestern : 62555 Online : 254 30.11.2025 10:22 23 Besucher in den letzten 60 Sekunden alle 2.61 Sekunden ein neuer Besucher ---- logout ----viewtopic ---- logout ----
|
xcvb
ycvb
0.0499231815338
|