Hallo,
Wir sind daran, die Energieversorgung für unsere Anlagen zu überarbeiten. Wie diese aussehen sollen seht ihr in den beiden angehängten Bildern.
Bild1: Darstellung der beteiligten Komponenten inkl. Beschriftung
Bild2: Darstellung mehrere Teilsysteme
Nach dem LSS sind alle Leitungen auf 16A mit 2.5mm
2 ausgelegt, vor den LSS hängt der Querschnitt von der Anzahl der Teilsysteme ab.
Im Prinzip stellt die "Einspeisung" so etwas wie eine Unterverteilung innerhalb der Anlage dar.
Die Leitung ab LSS wird über diverse Elemente inkl. Hauptschütz geführt und anschliessend in Geschaltete und Ungeschaltete Phasen aufgeteilt, beide Kreise sind für die vollen 16A mit 2.5mm
2 ausgelegt, da nicht im Voraus bekannt ist, wie die konkrete Belastung der einzelnen Phasen sein wird.
Beim Stecker Phoenix Contact handelt es sich um einen 9poligen Stecker, auf welchen 2x3Phasen, 2xN und nur 1x der Schutzleiter geführt sind. Die Phasen werden also aufgesplittet, der Schutzleiter nur einfach geführt.
Dies ist in den bestehenden Systemen schon "seit Urzeiten" ähnlich gelöst. Nun stellt sich uns aber die Frage, ob dies auch zulässig ist.
Der Herr Kollege hat nun folgendes Beispiel konstruiert:
- sehr lange Leitung hinter dem Phoenix Stecker
- Erdschluss L1 auf Geschalteten und Ungeschalteten Phasen
- FI und LSS sprechen beide nicht an
Dann würde der Schutzleiter ja evtl. zuerst abfackeln, weil dieser nur mit dem halben Querschnitt geführt ist verglichen mit dem Schutzleiter.
Nun die Frage: Ist unsere Energieverteilung so zulässig oder sieht einer ein grundlegendes Problem?