Poliermaschine el. Funken & keine Leistung mehr

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Autor
el. Poliermaschine Funken & keine Leistung mehr

    










BID = 687966

mlf_by

Schriftsteller



Beiträge: 543
Wohnort: Ried
 

  


Hallo Forum!

Ich habe hier eine elektrische Poliermaschine Würth PM 200-E da. Link
Diese soll neuerdings Funken schmeissen und keine Leistung mehr haben. An meiner Steckdose tut sie allerdings gar nichts mehr. Lager ist leichtgängig. Gerät ist leider noch nicht offen, tja, die liebe Zeit...

Auf was würdet ihr bei dieser Fehlerbeschreibung tippen?
Motorkohlen komplett runter, oder eher Motor, Schalter bzw. Drehzahlsteller defekt?
Wer ist denn der Hersteller (+Typbezeichnung) von dieser Maschine? Würth labelt die Geräte ja um.

Grüße

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BID = 687971

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

 

  


Zitat :
Auf was würdet ihr bei dieser Fehlerbeschreibung tippen?
Ankerwicklung defekt.
Vielleicht solltest du mal den Preis für ein Neugerät erkunden und dann mit E-Motoren Instandsetzer Kontakt aufnehmen, oder beim Hersteller den Preis für einen Ersatzmotor erfragen.

Wir haben im Forum seit einiger Zeit auch ein Mitglied, das vom Reparieren von E-Motoren lebt.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  4 Mai 2010 12:58 ]

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BID = 688001

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13638
Wohnort: 37081 Göttingen

Ich tippe auf abgenutzte Kohlen. Die Funken stammen dann von der Feder die die Kohle an den Kollektor drücken soll. Kontrolliere also mal die Kohlen. Es könnte sein, daß die Feder den Kollektor so stark zerstört hat, daß du an einen Neukauf denken solltes.

Gruß
Peter

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BID = 688042

mlf_by

Schriftsteller



Beiträge: 543
Wohnort: Ried

Nun:
Läuft wohl auf wirtschaflichen Totalschaden hinaus. Zudem poliert grad ein armer Mensch von Hand.
Ich messe mit dem DMM am Kommunator zwischen allen Polplatten einen Kurzschluß; ist also tatsächlich die Ankerwicklung im Eimer.
Die Kohlen sind gerade einmal 1/2 herunten.

Frage des Tages natürlich: Wie kann so etwas passieren bzw. woher kommt so etwas?

Als Gerät von Würth sollte es eigentlich sogar gewerbliche Nutzung überleben. Neugerät kostet immerhin 300€/netto. Ein neuer Anker nur 70€, aber, ich messe am Motoranschluß lediglich 5 Ohm und ich bekomme beim Messen der Ausgangssp. des Drehzahlstellers keinen vernünftigen Wert. Deutet das vielleicht auch noch auf eine def. Stratorwickung bzw. defekte Elektronik hin?

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BID = 688091

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13638
Wohnort: 37081 Göttingen

Kannst Du mal ein Foto von dem Kollektor machen?
Wie sieht die Schliffläche der Kohlen aus? Evtl. hat eine Kohle geklemmt und deshalb den großen Funken erzeugt (Lichtbogen).
Das kommt bei Motoren nicht gerade selten vor. Kohleköcher reinigen und Kohle gangbar machen hilft oft; allerdings nur dann, wenn der Kollektor noch zu gebrauchen ist. Ich habe in solchen Fällen den Kollektor mit einem speziellen Abziehstein während des Laufs wieder blank geschliffen.

Gruß
Peter

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Otiffany am  4 Mai 2010 21:44 ]

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BID = 688119

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
und ich bekomme beim Messen der Ausgangssp. des Drehzahlstellers keinen vernünftigen Wert
Das kann an der fehlenden Last liegen.
Schliesse mal anstelle des Motors eine 40..60W Glühlampe an, dann solltest du sie dimmen können und auch brauchbare Messwerte bekommen.
Ein defekter Drehzahlsteller produziert i.d.R. die volle Ausgangsspannung, die sich nicht beeinflussen lässt.


Zitat :
ich messe am Motoranschluß lediglich 5 Ohm
Das erscheint auch mir etwas wenig.
Der Wert wäre aber wohl höher, wenn der Anker nicht so niederohmig wäre.
Welche Leistungsdaten hat denn das Teil laut Typenschild?

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BID = 688161

Verlöter

Schreibmaschine



Beiträge: 1646
Wohnort: Frankfurt am Main

Hallo mlf-by, habe eben mal den Widerstand eines großen winkelschleifers gemessen. Der hat auch 5 Ohm, Dein Wert wäre also nicht unbedingt verdammungswürdig. Sicher ist bekannt das man mit dem Gleichstromwiderstand weder auf den Anlaufstrom noch auf den Betriebsstrom schließen kann.
Meinst Du mit Polplatten die Kollektorlamellen? Es ist normal dass sie über die Ankerwicklung alle miteinander Verbindung haben. Bei einem Anker dieser Leistungsklasse sehr niederohmig. Der Widerstand zwischen 2 benachbarte Lamellen sollten ringsum immer gleich sein. Dieser läßt sich nur mit einem Mulitmeter nicht ausreichend genau messen, da wie gesagt es sich um niederohmige Werte handelt und die Messspitzen auf der Lamellenoberfläche je unterschiedlich Werte aufweisen. Es läßt sich mit einer Stromfehlerschaltung messen. Dabei muß die Spannung dann direkt auf den Lamellen gemessen werden. Am besten geht es mit einer Konstantstromquelle. Geringe Unterschiede sind zulässig da die untersten Wicklungen eine kürzere Leiteränge als die oberen haben. Visuell ist es am besten zu beurteilen wenn Du die Werte in ein Tabellenkalkulationsprogramm hackst und als Balkengrafik darstellst. Häufigster Fehler ist eine Unterbrechung in der Wicklung, an dieser Stelle also eine erheblich höhere Spannung.

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BID = 688222

mlf_by

Schriftsteller



Beiträge: 543
Wohnort: Ried

Neues Gerät sollte geordert sein.
Kann/muß jetzt nur die weiteren Arbeiten an dieser Maschine auf Do/Fr verschieben.
Wäre aber auf jeden Fall nicht schlecht, wenn in Zukunft gleich ein Ersatzgerät da wäre.

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BID = 689973

mlf_by

Schriftsteller



Beiträge: 543
Wohnort: Ried

Jetzt hat der Zeitmangel etwas länger angedauert. Sorry.
Einen Fehler gefunden: Geräteanschlußleitung unterbrochen.

Der Drehzahlsteller arbeitet korrekt; eine 60W-Glühbirne hat übrigens nicht als Last ausgereicht.
Der Motor läuft jetzt auch, kann allerdings nicht testen, ob er wirklich schwach wäre. Merkwürdig kommt mir aber vor, daß er erst 1sec nach dem einschalten losläuft (kommt jedoch ziemlich schnell auf touren). Leistung des Gerätes beträgt 1200W / 5,5A.

Offtopic :
Ich würde ja sofort mein Auto "testweise" polieren, aber mir fehlen die Polierpads dazu

Foto vom Kollektor scheidet im Moment leider aus, das Ladekabel vom Fotohandy hat Beine bekommen.
Der Kollektor hat ca. 20 Riefen rundherum; Auflagefläche der Kohlen ist dunkelgrau; ansonst fällt mir nichts daran auf. Dieses Dunkelgrau lässt sich übrigens mit einem weichen Radiergummi entfernen, taucht jedoch nach einem kurzen Testlauf sofort wieder auf. Messung mit einer Stromfehlerschaltung muß ich noch machen.

Die Motorkohlen habe ich gesäubert, gangbar gemacht und abgefeilt. Eine der beiden war meiner Meinung nach schief abgenutzt. Habe immer noch Bürstenfeuer.
Ich weiß allerdings nicht, ob etwas Feuer normal ist. Kann man Kohlen irgendwie testen? Wie lange dauert es denn, bis "neue" Kohlen eingelaufen sind? Und, ist es normal, daß der Kollektor direkt nach kurzem Betrieb heiß ist?

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BID = 689978

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Ich weiß allerdings nicht, ob etwas Feuer normal ist.
Normalerweise sieht man das Feuer gerade eben. Winzige Fünkelchen am Rand der Kohlen sind also normal.
Wenn aber regelrechte Flammen auftreten oder der Kollektor von feurigen Spuren eingehüllt, ist, so ist das nicht normal, sondern deutet auf eine nicht angeschlossene Lamelle oder andere Fehler hin.


Zitat :
Motorkohlen habe ich gesäubert, gangbar gemacht und abgefeilt. Eine der beiden war meiner Meinung nach schief abgenutzt.
Die Kohlen haben etwas Spiel in den Führungen und dann kommt es vor, dass sie etwas "in Fahrtrichtung" kippen und sichtbar schräg einlaufen. Das ist an sich kein Problem, aber man sollte beim Wiederzusammenbau darauf achten, daß jede Kohle wieder in der richtigen Orientierung eingesetzt wird und auch wieder in ihre persönliche Führung kommt.


Zitat :
Der Kollektor hat ca. 20 Riefen rundherum; Auflagefläche der Kohlen ist dunkelgrau; ansonst fällt mir nichts daran auf. Dieses Dunkelgrau lässt sich übrigens mit einem weichen Radiergummi entfernen, taucht jedoch nach einem kurzen Testlauf sofort wieder auf.
Riefen sollte der Kollektor nicht haben, aber ansonsten hört sich das nicht schlecht an. Dass der Kollektor durch den Grafit der Bürsten dunkel gefärbt wird, ist normal. Das Material der Bürsten hat ja durchaus Gemeinsamkeiten mit einer sehr weichen Bleistiftmine.
Hauptsache, dass an keiner Stelle des Kollektors Brandspuren zu sehen sind.


Offtopic :

Zitat :
Ich würde ja sofort mein Auto "testweise" polieren, aber mir fehlen die Polierpads dazu
Es gibt auch Pads mit Schmirgelleinen. Das Resultat ist auch auffälliger.

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