VDSL2: Synergieeffekte

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Umfrage : VDSL2: Synergieeffekte
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VDSL2: Synergieeffekte

    










BID = 352242

djtechno

Inventar



Beiträge: 4955
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Die Telekom will in eienr Zeit, wo den meisten Leuten der 1 mbit/sec dsl flat-downstream reicht und dsl > 1000 eher wenig gefragt werden, und bis zu 24mbit/sec möglich sind, auf vdsl2 hochrüsten, mid dem 50mbit/sec möglich sind.
Bloß keienr rbauchts. genausowenig wie iptv mit propriätären receivern, abhängig von einem monopolisten, wo es doch dvb-s und dvb-t gibt, und selbst kabel-tv, zumindest, wenn man net unbedingt die privaten digital braucht, mehr fürs geld bietet.

Dennoch begrüße ich die entwicklung sehr. Warum?
Ganz einfach: Da die telekom 4 jahre monopol auf dieses vdsl2+ hat, könenn arcor und co. nicht anchziehen. zunächst mal ein anachteil, aber eben nur zunächst

denn: schon heute sind dsl flats spottbillig, 9,99€/monatz oder weniger + anschlußgebühren für 1 mbit/sec.

Die konkurrenz telekom wird arcor und co. anstacheln, ihre bestehenden dsl dienste weiter zu verbessern, ohne teurer zu werden. während die telekom versucht, mit vdsl2+ gut kohle zu machen, udn für ihre überholspur entsprechend abklassieren wird, werden arcor und co. versuchen, ihre "alten" zugänge attraktiver zu machen, aber nicht teurer, denn sie werden auf die kunden setzen, die vdsl2 nicht rbauchen udn auch nciht bezahlen wollen

so bot die telekom bei adsl bisland mickrige upstreamraten von 128 kbit/sec.
arcor und co. haben das übernommen.

nachdme vdsl2 nun höhere upstreamraten bietet, werden arcor und co. nachziehen, damit wären videotelefonier, audio und video streaming ins netz endlich auch für normalnutzer realisierbar. mti den 128 kbit/sec up kann man monentan nur audio vernünftig upstreamen: 1 user mit 80-96kbit/sec, oder zwei mit 40-48kbit/sec sind nicht grade berauschend
ein upstream von 500k oder gar 1mbit/sec würde streaming in guter audioqualität an mehrere user erlauben, und auch videostreaming würde machbar.

auch könnte dann ejder seinen privaten server ans netz hängen, dank dyndns verhidnert die dynamische ip den serverbetrieb nicht und dank brauchbaren upstream sind die downlaodraten für leute die drauf zugreifen erträglich

und wie gehabt: ob die telekom nun ein vdsl2 monopol kriegt oder net - egal, teurer als heute wirds nimmer, und heute ist es billig genug. schnell genug isses in downrichtung eh allemal.

es sidn die effekte 3wie vor 120 jahren ind en usa.
die hatten zwar weder isdn noch dsl, nur analog, aber das weitgehend schon als flatrate. während man bei uns noch teure minutenpreise und später teure flatpreise zahlte, waren die schon für billig dauernd online.
zwar schmalbandig und telefonieren + internet gleichzeitig war nicht,a ber immerhin.
heute sind sie imnanchteil, weil die verspätete entwicklugn bei uns dsl ZUSÄTZLICh zu eienr analogen oder zwei isdn leitungen beschert hat. 24 h online und trotzdem telefonisch erreichbar, und flott im netz unterwegs.

wier sind heute da wo die usa vor 10 jahren war, nur auf einem deutlich höherem niveau. ähnlcih wie ind en usa dsl udn isdn sich nciht richtig durchsetzen wird bei uns adsl2+ und vdsl2 eine nische bleiben. aber who carez? ein paar wenige, die die bandbreite rbauchen und die kohle haben,werdens buchen, die große masse freut sich über die spottbilligen udn trotzdem emrh als ausreichenden dsl1000 mit vermutlich bald auch 1000 mbit/sec upstream

von daher: gute synerghieeffekte

Marcus

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BID = 352271

Rial

Inventar



Beiträge: 5399
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Würde mich ja schon freuen,wenn man das "alte" DSL-Netz ausbauen würde !
Ich bin leider zu weit von der Vermittlung weg und habe DSL nur auf Umwegen bekommen.
Arcor sei dank !
Angfangs hatte der Download 70KB/sec.Aber in den letzten 12 Monaten hat das immer mehr abgenommen
Und seitdem es so warm ist quäle ich mit grade so eben noch ISDN-Geschwindigkeit rum.
Aber egal : hauptsache Flachratte zum Festpreis

Angesichts dieser Tatsachen stimme ich mal nicht mit ab...

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Früh aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung !

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BID = 352288

djtechno

Inventar



Beiträge: 4955
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ja, stimmt, leider wird immer noch nicht komplett auisgebaut eigentlich eine schweinerei vorallem,weil die telekom damals die analog-/isdnflatrates so bös abgewürgt hatte

wir haben auch arcor dsl flat, davor t-dsl. bei usn ist die datenrate volle elistung gebrlieben

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Ehemaliger forennutzer (ausgetreten)

BID = 352371

BlackLight

Inventar

Beiträge: 3702


@djtechno,
ich würde ja gerne abstimmen, aber du hast leider 9,6Mbit, 155Mbit und was es sonst noch beim G-WIN gibt nicht aufgeführt. :p

BID = 352393

high_speed

Schreibmaschine



Beiträge: 2073


@djtechno

ich nix verstehen?? http://de.wikipedia.org/wiki/Chromatische_Dispersion)

Bei VDSL sind die möglichen Kabellängen noch geringer, so
dass es nur in wenigen Gebieten verfügbar sein wird. Die
Physik kann man noch nicht austricksen.

VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) http://de.wikipedia.org/wiki/VDSL
ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) http://de.wikipedia.org/wiki/ADSL

MfG
Holger

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George Orwell 1984 ist nichts gegen heute.
Der Überwachungsstaat ist schon da!

Leider lernen die Menschen nicht aus der Geschichte,
ansonsten würde sie sich nicht andauernd wiederholen.

BID = 352431

dtx11-13

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Beiträge: 202




>>Physik kann man noch nicht austricksen.

Ist auch gar nicht nötig.

Lösung der Probleme:

1) Mehr Vermittlungsstellen oder Outdoor-DSLAMs
2) Kabel erneuern
3) Outdoor-DSLAMs

Über Glasfaser sind Datenraten bis weit in den Tbyte/s-Bereich möglich.
Es ist halt in Deutschland leider so, dass eigentlich notwendige Infrastrukturerneuerungen hinausgezögert werden.
Bald wird sich das wohl massiv auf die Immobilienpreise durchschlagen. Vielleicht ändert sich dann endlich mal was.

Selbst bekomme ich momentan leider nur T-DSL 1000, wegen der Entfernung zur Vermittlungsstelle (viertletztes Haus im Ortsnetz, früher war sogar der analoge Anschluss oft gestört). Also kann ich wohl echt froh sein, dass es überhaupt DSL gab. Wüsste garnett, was ich ohne machen würde.


BID = 352484

high_speed

Schreibmaschine



Beiträge: 2073


> 1) Mehr Vermittlungsstellen oder Outdoor-DSLAMs
> 2) Kabel erneuern
> 3) Outdoor-DSLAMs

Alle diese Änderungen sind mit extremen Kosten verbunden.

> Über Glasfaser sind Datenraten bis weit in den
> Tbyte/s-Bereich möglich.

Kennst du auch die Bedingungen dafür?
Einmodenfaser-> Teure Steckverbinder wegen der geringen
Fertigungstoleranz. Bei DWDM (Dense Wavelength Division
Multiplex) benutzt man mehrere LASER in verschiedenen
Farben, bei denen sich die Frequenzen um ca. 100GHz (0,8nm)
unterscheiden. Dies hat zur Folge, das die LASER auf
konstanter Temperatur gehalten werden müssen, um ein
verschieben ihres Emissionsspektrums zu vermeiden.
Bei 160Kanälen mit je 10Gbit/s -> 1,6Tbit/s
Für die Signalverstärkung werden optische Verstärker
benutzt. Das sind zum Beispiel spezielle Fasern, die mit
einem eingekoppelten LASER gepumpt werden. Ein Auftrennung
des Multiplex und Verstärkung durch eine
Empfänger-Sender-Stufe währe viel zu teuer.

Dieses Verfahren ist extrem teuer.

Die Modendispersion in Mehrmodenfasern wird dir schon
schnell den Spaß verderben. Ein Mode ist eine mögliche
Ausbreitungsform der elektromagnetischen Welle.
Der Grundmode ist die direkte Ausbreitung innerhalb der
Fasermitte. Die weiteren Moden entstehen durch Reflexionen
an den Fasserrändern. Hierdurch entstehen dann auch
unterschiedliche Modenlaufzeiten.
Der Schaltungsaufwand für die LASER-Dioden-Ansteuerung
sollte auch nicht unterschätzt werden. Das gilt natürlich
auch für den Empfänger.

Ich habe jetzt auch keine Idee, wo der Engpass ist, dazu
müsste man mehr vom Netz der T-.. wissen.

MfG
Holger

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BID = 352669

Rial

Inventar



Beiträge: 5399
Wohnort: Grossraum Hannover



Zitat :
> 1) Mehr Vermittlungsstellen oder Outdoor-DSLAMs
> 2) Kabel erneuern
> 3) Outdoor-DSLAMs

Alle diese Änderungen sind mit extremen Kosten verbunden.




Wenn man das DSL-Netz ausbauen würde,gibt es mit Sicherheit genug Leute,die sofort DSL anmelden.Es würde also auch wieder Geld reinkommen
In der Ortshälfte in der ich wohne,kenne ich genug Leute,die sich so wie ich mit nur rund 30KB/s abfinden,oder gar kein DSL haben (weil es ja eigentlich gar nicht verfügbar ist)

Wie würde dieser "Ausbau" bei Kupfer denn überhaupt aussehen ? Irgendwelche Repeater im Schaltschrank an der Straße ?

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BID = 352678

high_speed

Schreibmaschine



Beiträge: 2073


Hallo Rial

Man verlegt den DSLAM (Digital Subscriber Line Access
Multiplexer) von der Vermittlungsstelle zum Netzverteiler.
(Outdoor-DSLAM) Bei Wikipedia gibt es da ein paar schöne
Bilder: http://de.wikipedia.org/wiki/DSLAM

Das Problem ist, das es bis zum DSLAM eine Verbindung mit
entsprechender Bandbreite verfügbar sein muss, was meist mit
weiteren Budelarbeiten verbunden ist. Mal so eben einige km
Glasfaserkabel verlegen kosstet entsprechend. Wenn man Glück
hat, kann man es einfach Einflügen, ansonsten sind
aufwendigere Straßenarbeiten fällig. Am einfachsten ist es,
wenn man Leerrohre nutzen kann. Aber wo kein Leerrohr ist,
kann man auch keins nutzen.
Kabelpflug: http://netzikon.net/lexikon/k/kabelpflug.html

> Wenn man das DSL-Netz ausbauen würde, gibt es mit
> Sicherheit genug Leute, die sofort DSL anmelden. Es würde
> also auch wieder Geld reinkommen

DSL 1000 -> ca. 14 Euro Einnahmen pro Monat
100 Kunden, 1 Jahr
14 Euro * 100 * 12 = 16 800 Euro

Die Preise werden in der nächsten Zeit noch weiter sinken.
Des weiteren muss davon die Verwaltung, Instandhaltung,
Betriebskosten und .. finanziert werden.
Die Investition muss sich in den nächsten 5 bis 7 Jahren
(geraten) gerechnet haben.

MfG
Holger

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BID = 352743

Fentanyl

Fentanyl mit Overkill
Volle Kanne !




Beiträge: 1912


Dass das DSL nicht über LWL verfügbar ist, ist jedenfalls ein Armutszeugnis hoch zehn - selbst bei Multimode sind vergleichsweise sehr hohe Übertragungsraten möglich, für DSL reicht das locker! Da braucht es nichtmal DWDM. Mit DWDM und dem richtigen Protokollstack kann man wahrscheinlich sogar in den Petabit-Bereich vordringen.

Arcor käme für mich nicht in Frage, selbst wenns der letzte Provider wäre. Ich hasse Arcor! Von daher finde ich gut, dass das VDSL-Netz erstmal ungeöffnet bleibt. Was mich allerdings sehr ärgert, sind die kritischen Meßverfahren von T-Shit durch die ich immernoch einen 768-ADSL-Anschluss habe.

Ich finde Downstream nicht so wichtig, mir würden auch 384 reichen, wenn ich dafür 10Mbit Upstream hätte. Muss ja auch nicht unbedingt DSL sein, ich bin mir sicher, dass das in 10 Jahren eh kaum noch jemand benutzt. Mit der entsprechenden Infrastruktur sind entweder Standleitungen oder Bidirektionale Satellitenübertragung für Jedermann möglich (Ich tendiere zur standleitung). Wahrscheinlich wird dann jeder seine eigene 100Tbit-Anbindung standardmäßig haben

MfG; Fenta

BID = 353255

dtx11-13

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Beiträge: 202


>> Über Glasfaser sind Datenraten bis weit in den
>> Tbyte/s-Bereich möglich.

>Kennst du auch die Bedingungen dafür?
>Einmodenfaser-> Teure Steckverbinder wegen der geringen
>Fertigungstoleranz. Bei DWDM (Dense Wavelength Division
>Multiplex) benutzt man mehrere LASER in verschiedenen
>Farben, bei denen sich die Frequenzen um ca. 100GHz >(0,8nm)
>unterscheiden. Dies hat zur Folge, das die LASER auf
>konstanter Temperatur gehalten werden müssen, um ein
>verschieben ihres Emissionsspektrums zu vermeiden.
>Bei 160Kanälen mit je 10Gbit/s -> 1,6Tbit/s
>Für die Signalverstärkung werden optische Verstärker
>benutzt. Das sind zum Beispiel spezielle Fasern, die mit
>einem eingekoppelten LASER gepumpt werden. Ein Auftrennung
>des Multiplex und Verstärkung durch eine
>Empfänger-Sender-Stufe währe viel zu teuer.

Das war ja aber auch nur ein Beispiel dessen,was theoretisch möglich ist.

Schon mit einer Glasfaser mit nur 40Gbit/s könnten 800 Anschlüsse mit 50Mbit/s angebunden werden. Selbst bei nur 2,5 Gbit/s wären noch 1250 DSL 2000 Anschlüsse drin.
Und da braucht man noch keine optischen Verstärker.

Aber leider ist es in ländlichen Gebieten so, dass es sowohl kein DSL als auch kein Breitbandkabel (was zB in den USA das bevorzugte Internetmedium is) als auch keine UMTS Abdeckung besteht.

Wenn sich das wirklich mal auf die Immobilienpreise auswirkt, sind die Verkabelungskosten dagegen m.E. unweswntlich.

An Infrastrukturen sollte nicht gespaart werden!



BID = 353397

high_speed

Schreibmaschine



Beiträge: 2073


Fenta träume weiter.

Glasfaser ist nicht gleich Glasfaser. Für hohe
Übertragungsraten kommt man nicht um eine Einmodenfaser
herum.

2. optische Fenster: 1,3µm (ein Dämpfungsminimum von Glas)
Strecke jeweils 3km

Einmodenfaser mit Faserdurchmesser 9µm
Die Fertigungstoleranz der Steckverbinder sollte ca. 100nm
nicht übersteigen. Da nur ein Mode ausbreitungsfähig ist,
existiert keine Modendispersion.
LED: OE3496G http://pdf1.alldatasheet.com/datash......html
Chromatische Dispersion ca. 1,8ns
Bitrate optisch: 344Mbit/s
Bitrate (Empfänger ideal): 129Mbit/s

Fabry-Perot-LD: http://www.optohub.com/products/BD2.....).pdf
(Nur die LD betrachtet.)
Chromatische Dispersion ca. 60ps
Bitrate optisch: 10,3Gbit/s
Bitrate (System): 1,25Gbit/s

DFB-LD: FLD130F2RH (Delta Lambda = 300fm)
Chromatische Dispersion ca. 9fs
Bitrate optisch: 68,8Tbit/s

Wie du die LD noch ansteuern willst, frage mich nicht, das
ist dein Problem. Für den Empfänger darfst du dir auch
selber etwas einfallen lassen.
1 Tbit/s =
1 000 Gbit/s =
1 000 000 Mbit/s =
1 000 000 000 kbit/s =
1 000 000 000 000 bit/s

Die T-.. wird bestimmt nicht Einmodenfasern benutzt haben.
Für die Infrastruktur gehe ich mal davon aus, dass ein Kabel
mit 12 Fasern von der Vermittlungsstelle zu einem Verteiler
verlegt wurde. Zu der Zeit, wo sie das Netz aufgebaut haben,
haben sie wohl auch noch nicht an Breitbandzugängen gedacht.
ISDN war der Stand der Technik. Für einen Telefonkanal
(B-Kanal) werden 64 kbit/s in jede Richtung benötigt.
Der Steuerkanal (D-Kanal) hat eine Bitrate von 16 kbit/s.
Jetzt nehme ich mal an, dass an einem Verteiler 100
Anschlüsse vorhanden sind. Des weiterem nehme ich an, dass
im Mittel bei jedem ISDN-Anschluss nur ein B-Kanal benutzt
wird. 100 * (64 kbit/s + 16 kbit/s) = 8 Mbit/s

Als Faser nehme ich mal eine SI-Faser (Stufenindexfaser).
Für die geplante Bandbreite zur Vermittlungsstelle
ausreichend. Als Sender eine LED wie zum Beispiel die
OE3496G, alles andere wehre nicht mehr sinnvoll.
Faserdurchmesser: 100µm
Moden Dispersion ca. 216ns
Chromatische Dispersion ca. 1,8ns
Bitrate optisch: 2,8 Mbit/s

Für die 8 Mbit/s werden für jede Richtung 3 Fasern benötigt,
macht 8,4 Mbit/s.

Gradientenfase (Profilparameter g = 2)
Faserdurchmesser 50µm
Moden Dispersion ca. 430ps
Chromatische Dispersion ca. 1,8ns
Bitrate optisch: 278Mbit/s
Bitrate (Empfänger ideal): 118Mbit/s

Die Netzstruktur muss bei den Breitbandanschlüssen auch
berücksichtigt werden. Der Breitbandanschluss ist bei _DSL
(_ Platzhalter) logisch (und physikalisch) vom
Telefonanschluss getrennt. Sie benutzen beide die selbe
Leitung, aber in unterschiedlichen Frequenzbereichen. Bei
einem Glasfaseranschluss müssten die Daten über ein
Protokoll verknüpft und wieder getrennt werden.
(DWDM (Dense Wavelength Division Multiplex) wehre für einen
Hausanschluss unbezahlbar.)

http://www.meinhart.at/kataloge/technik/index.htm?lwl1.htm

LD (LASER-Diode)

@dtx11-13
> Und da braucht man noch keine optischen Verstärker.

Das hast du jetzt aus dem Zusammenhang gerissen.
Ich hatte es im Zusammenhang mit DWDM erwähnt.
Normal würde man eine Empfang-Sende-Stufe dazwischen hängen.
Das hat auch den Vorteil, dass das Signal wieder aufbereitet
werden kann. (Dispersion)
Bei DWDM ist das aber unpraktikabel.

@Fenta
> Dass das DSL nicht über LWL verfügbar ist, ist jedenfalls
> ein Armutszeugnis hoch zehn - selbst bei Multimode sind
> vergleichsweise sehr hohe Übertragungsraten möglich, für
> DSL reicht das locker!

Siehe meine Rechnung oben.
Ich kenne das Netz der T-.. nicht, und weiß auch nicht, was für Kabel verlegt wurden.
Vielleicht kann da ein T-.. Mitarbeiter für Klarheit sorgen.
(SI-Fasern währen das billigste. Geld soll bei solchen
Entscheidungen ja auch eine Rolle spielen.)

MfG
Holger

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BID = 353443

Dax

Gesprächig



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@high_speed
Du scheinst zwar von der Physik und Theorie jede Menge Ahnung zu haben, allerdings von der Praxis kein bisschen....

Alle Carrier setzten im MAN und WAN Bereich ausschließlich Monomodefasern ein, gängig sind hier z.b. zu einzelnen Teilnehmern 12 Fasern. Auch Monomodeequipment ist vergleichweise sehr billig zu haben, die komponenten mit denen eine unverstärkte Übertragung bis zu 70km zu realisieren sind gibts als Kippenschachtelgrosse Kästchen mit Steckernetzteil

Schau mal hier: http://www.alliedtelesyn.de/site/fi.....G.pdf
Das ist ein SOHO Ethernet Media Converter für Gigabit Ethernet (1000Base SX auf 1000Base LX) der bis zu 50km Faserlänge unterstützt. Dieses kleine Kästchen mit stink normalen SC-Steckverbindern (von wegen spezial bei Monomode ) kostet grad mal 3500 EUR. Die Ausführung bis 10km gibts schon für unter 1000 EUR.

Wer es noch kleiner haben will für den gibts sogar GBIC Module die direkt in Switchtes gesteckt werden können mit denen ebenfalls übertragungen bis zu 100 km (1000 Base ZX) möglich sind. Hierzu gibts bei Cisco eine schöne Tabelle:
http://www.cisco.com/en/US/products......html
Die GBIC Modules für bis zu 100 km kosten sogar nur 2.500 EUR

Die Gigabit Übertragungen benötigen überings grundsätzlich nur 2 Fasern.

Fazit: Die von mir aufgezeigten Produkte sind seit jahren absoluter Standard. Die oben genannten Komponenten haben wir bei uns in der Firma zur Standortvernetzung im Einsatz. Im Carrier-Bereich wird derzeit haupsächlich SDH-Equipment verwendet, hier sind die Preise natürlich höher, allerdings gibts hier eigendlich garkeine Verbindungen kleiner 155 Mbit (STM1)

Multimodefasern werden im Carrierbereich garnicht verwendet. Diese finden ausschließlich im LAN-Bereich bis 500m verwendung weil einfach und billig.

BID = 353471

Dax

Gesprächig



Beiträge: 121
Wohnort: München
ICQ Status  


@djtechno
Wenn es in deiner Umfrage die Option "Festverbindung mit 1 Gbit/s" zum ankreuzen gegeben hätte, hätte ich es gerne getan. So musste ich leider "ich nutze eine andre art ins netz zu gehen" anklicken

BID = 353481

Ltof

Inventar



Beiträge: 8284
Wohnort: Hommingberg


Hab jetzt nicht alles gelesen - aber:

Nachdem ich mich eine Weile mit einer holprigen DSL-Verbindung herumgeärgert hatte, bin ich z.Zt. temporär mit Modem drin.

Bis auf einige wenige Fälle reicht das meist und ist wenigstens stabil.

Der DSL-Zugang war wie ein Formel-1-Rennwagen auf dem Acker:
SSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS - hui ist das schnell!
Plop - Gang rausgehuppt
Motor aus...



Ob das mit schneller wirklich schneller wird, wage ich zu bezweifeln.

Irgendwo müssen die Daten ja auch durchgereicht werden. Da wird es künftig dann noch mehr Staus geben oder was?

Gruß,
Ltof

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„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)


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