Hallo Hexq,
erstmal willkommen im Forum!
Deine Frage kann leider weder aus der Ferne noch pauschal befriedigend beantwortet werden.
Denn diese Endstellenleitungen hat offenbar der Elektriker bei Errichtung des Gebäudes mit eingebaut. Es gibt keine festen Regeln, wie dies zu geschehen hat.
Was man mit hoher Sicherheit sagen kann:
Die andere Dose ist "tot", weil sie nicht angeschlossen ist.
Es gibt im Regelfall vier Möglichkeiten, wenn es so aussieht wie bei Dir:
1) alle Dosen sind mit eigenen Leitungen vom APL (Endverzweiger des Netzbetreibers, zumeist ist das die DTAG) aus angeschlossen
Dann kann/darf nur die DTAG dort umklemmen (das ist - wenn es nachträglich passiert - kostenpflichtig, Berechnung nach Aufwand)
2) es gibt Etagenverteiler, alle Dosen der jeweiligen Etage sind von dort mit eigenen Leitungen angefahren
Dann kann/darf auch ein anderer Fachbetrieb bzw. der Elektriker dies umklemmen.
3) es gibt eine Verteilerdose in Deiner Wohnung
Auch dann kann/darf auch ein anderer Fachbetrieb bzw. der Elektriker dies umklemmen. Oder Du könntest es - semi-legal - selbst machen.
4) Die Dosen sind hintereinandergeschaltet, es gibt also in der ersten der beiden Dosen in Deiner Wohnung eine weitere Leitung (liegt eventuell zusammengerollt ganz hinten in der - tiefen? - Dose)
Das ist die häufigste Ausführung und dann wäre die Änderung am einfachsten zu erledigen.
Achtung:
Die "erste" Dose kann hierbei auch die im Arbeitszimmer sein. Hast Du denn schon mal in beiden den Einsatz ganz herausgenommen und dahintergesehen (Taschenlampe)?
Ist irgendwas an den Klemmen 5 und 6 angeschlossen?
Dann sehen wir weiter.
Gruß,
sam2
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"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"