Zeitgesteuerte Triggerausgabe???

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Autor
Zeitgesteuerte Triggerausgabe???

    







BID = 154109

ixi

Gerade angekommen


Beiträge: 8
 

  


Hallo Ihr Elektronik-Gurus,

Ich hoffe, dass ich mich nicht gleich in diesem Forum unbeliebt mache....

Ich bräuchte eine kleine, einfache Schaltung, die mir zeitgesteuert ein Triggersignal ausgibt. Dabei sollte die Zeit variabel sein, 0.1; 0.2; 0.5 und 1 Hz. Das Triggersignal kann ein TTL sein. Es geht darum, ein Stimulationsgerät zu triggern, welches an eine Zellkultur angeschlossen ist. Solche Geräte sind zwar auch kommerziell verfügbar, allerdings kosten die ein "Schweinegeld", besonders wenn man es für Wissenschaft & Forschung kauft. Es muss kein supersicheres Highend-Präzisionsteil sein, es geht wie gesagt nicht an irgendwelche Patienten sondern "nur" an Zellkulturen.

Ich kann zwar Schaltpläne lesen und hab vor vielen vielen Jahren mal einen Elektronikkurs während meines Bio-Studiums besucht, aber ich hoffe, dass sich einer hier erbarmt und mir "mal schnell" einen Schaltplan zaubert, was wahrscheinlich 100x schneller und fehlerfreier geht, als wenn ich erst wieder anfange, meine nicht mehr vorhandenen Kenntnisse aufzufrischen.
Vielen Dank im Voraus und sorry, falls es nicht die Plattform dafür sein sollte...!
ixi

BID = 154121

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13795
Wohnort: 37081 Göttingen

 

  

Hi,
wie ist das zu verstehen?
Triggersignale sind eigentlich Nadelimpulse!
Willst Du nun zeitversetzte Nadelimpulse, nur einen Impuls von der angegebenen Dauer oder fortlaufende Impulse mit gleichem puls/pausenverhältnis?
Gruß
Peter

BID = 154149

ixi

Gerade angekommen


Beiträge: 8

Grüss Dich

Was ich bräuchte, wäre eine fortlaufende Serie von besagten TTL-Pulsen, wobei ich manuell das Intervall 0.1, 0.2, 0.5, 1 Hz einstellen kann.


ixi

BID = 154152

Ltof

Inventar



Beiträge: 9386
Wohnort: Hommingberg

Ja, leider hast Du Ottifanys Fragen nicht ganz beantwortet.

Wie breit sollen die Pulse sein? Sind es Nadelpulse oder ist die Breite egal, weil das Stimulationsgerät auf die Flanken reagiert und das Ausgangssignal selbst formt?

Gruß,
Ltof

_________________
„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

BID = 154171

ixi

Gerade angekommen


Beiträge: 8

OK, sorry, hätte ja gleich an dem zu triggernden Gerät schauen können.... Ich stelle gerade fest, das Teil ist so strohdoof (oder nennen wir es "flexibel"), dass ich daran die Pulslänge des auszugebenden Signals nicht einstellen kann, sondern es durch den TTL gesteuert werden muss.
Also, um es zusammenzufassen, was die Schaltung können sollte ist:
TTL-Ausgabe
TTL-Signal-Breite 1-10 ms
Kontinuierliche Impuls-Serie mit Zeit-Intervall 0.1; 0.2; 0.5; 1.0 Hz.

Tut mir leid, dass Ihr mir das aus der Nase ziehen musstet Ist Montag...


Grüsse
ixi

BID = 154192

Her Masters Voice

Inventar


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Beiträge: 5312
Wohnort: irgendwo südlich von Berlin

nimm einen alten Quarzwecker, dann hast du schonmal den 1Hz Takt und den kannst du nach belieben durch FlipFlops runterteilen. Ist dann auch noch einigemassen genau.

_________________
Tschüüüüüüüs

Her Masters Voice
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Frank

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Der optimale Arbeitspunkt stellt sich bei minimaler Rauchentwicklung ein...
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BID = 154208

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13795
Wohnort: 37081 Göttingen

Hi,
hier eine einfache Schaltung mit dem NE555.
Wenn es nicht so auf Genauigkeit ankommt, müßte die Schaltung ausreichen.
Es besteht die Möglichkeit, entweder durch Tests eine Skala zu kalibrieren, oder durch Ausmessen des Potis bei den frequenzbestimmenden Positionen, Fetwiderstände über Umschalter zu benutzen.
Frequenzbestimmend ist der Kondensator "C", je größer der Wert, desto kleiner ist die Frequenz.
Gruß
Peter



BID = 154242

ixi

Gerade angekommen


Beiträge: 8

Super, vielen Dank Otiffany!!!

Sieht eigentlich einfach aus. ich werde gleich mal zu Conrad hetzen und ein wenig basteln.

Ich geb Dir morgen feedback.

Vielen Dank fürs Erste

I.O.U.

ixi

BID = 154795

ixi

Gerade angekommen


Beiträge: 8

@ Otiffany

OK, ich stelle fest, dass es doch nicht soooo ganz einfach ist

Ich habe mir anhand der Formeln in den Datenblättern die Werte für die Widerstände bzw den Kondensator zusammengerechnet. Allerdings ist mir nicht klar, wie ich die Frequenz unabhängig von der Länge der TTL-Pulse verändern kann. Wenn ich einen der Parameter ändere, ändern sich auch die anderen... Muss ich 2 555er hintereinanderschalten, einen als Frequenzgenerator und einen als Trigger-Output mit veränderbarer Pulslänge?

Verwirrt
ixi

BID = 154841

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13795
Wohnort: 37081 Göttingen

Hi,
spielt die Länge des Impulses eine Rolle?
Du kannst den Widerstands zwischen den Pin`s 6/7 auch durch eine Brücke ersetzen.
Leider habe ich keine Ahnung, wie hoch der Puls an Deinem zu triggernden Gerät sein muß und ob der Impuls negativ oder positiv sein muß.
Gruß
Peter

BID = 154849

ixi

Gerade angekommen


Beiträge: 8

Hi,

ja, die Länge des Pulses sollte zw. 1 und 10 ms sein. Das Intervall ist gemessen von Pulsanstieg zu Pulsanstieg (wobei das bei den langen Intervallen von 0.1 - 1 Hz keine Rolle spielt, denk ich. Die Pulsausgangshöhe sollte TTL sein, also 5V, denk ich. Die Richtung muss positiv sein.

Merci
ixi

BID = 154892

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13795
Wohnort: 37081 Göttingen

Hi,
nun weiß ich leider nicht, warum es nicht so einfach ist, ob der Impuls zu niedrig ist oder zu lang.
Letzteres kann ich mir nicht vorstellen.
Vielleicht hilft ein Messen der Ausgangsspannung hier weiter.
Ansonsten gibt es noch eine andere Schaltung.
Gruß
Peter



BID = 154894

Otiffany

Urgestein



Beiträge: 13795
Wohnort: 37081 Göttingen

Ach ja,
die Transistoren sind mit TUP und TUN bezeichnet.
In den 70er Jahren (diese Schaltung ist aus jener Zeit)
wurden die Transistoren so bezeichnet:
TUN= Universaltransistor NPN
TUP= Universaltransistor PNP
Die Auswahl der Transistoren ist also nicht kritisch.
Gruß
Peter

BID = 154897

Ltof

Inventar



Beiträge: 9386
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
ixi hat am 25 Jan 2005 14:06 geschrieben :

...Muss ich 2 555er hintereinanderschalten, einen als Frequenzgenerator und einen als Trigger-Output mit veränderbarer Pulslänge?...


Ich denke, dass das die beste Herangehensweise für Dich ist. Du musst ja nicht zwei völlig verschiedene Ansätze kombinieren.

Den ersten vielleicht mit umschaltbaren Festwiderständen für die Frequenzen und den zweiten als Monoflop geschaltet mit einem Potenziometer und selbstgekritzelter Skala für die Pulslänge.

Gruß,
Ltof

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(Hanlon’s Razor)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: ltof am 25 Jan 2005 17:11 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: ltof am 25 Jan 2005 17:12 ]

BID = 154920

ixi

Gerade angekommen


Beiträge: 8


Zitat :
Otiffany hat am 25 Jan 2005 16:57 geschrieben :


nun weiß ich leider nicht, warum es nicht so einfach ist, ob der Impuls zu niedrig ist oder zu lang.
Letzteres kann ich mir nicht vorstellen.



Wenn der Puls zu lange ist, "brät" das Stimulationsgerät meine Zellkultur. Das muss man sich so vorstellen: Da ist eine kleine Flasche mit Nährmedium und Zellen, in der hängen 2 Elektroden. Das Stimulationsgerät funkt im o.g. Abstand einen 60V Stimulus rein. Das geht natürlich nur, wenn der Stimulus kurz gehalten wird (im ms-Bereich), sonst gibts ne Menge Elektrolyse, von den Zellen gar nicht gesprochen.... Das Stimulationsgerät muss allerdings getriggert werden, wobei die Länge des Triggerpulses gleich der Stimulationslänge für die Zellen ist.
Der "neue" Ansatz ist interessant, ich schau mir das mal genauer an.


Zitat :
ltof hat am 25 Jan 2005 17:10 geschrieben :

Den ersten vielleicht mit umschaltbaren Festwiderständen für die Frequenzen und den zweiten als Monoflop geschaltet mit einem Potenziometer und selbstgekritzelter Skala für die Pulslänge.



Danke, ich denke, darauf wird es letztendlich hinauslaufen. Ich werde mir aber die von Otifanny vorgeschlagene Lösung nochmal anschauen.


Danke Euch erst mal bis hierhin, ich muss erst mal darüber nachdenken (leider nur mit halber Kraft, denn das ist nur ein Nebenprojekt)
Grüsse
ixi


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