Hallo Zusammen !
Bin hier eigentlich weniger unterwegs, bin mehr an Elektronenröhren interessiert, aber für deren hohe Anondespannungen will ich nun ein Schaltnetzteil entwickeln.
Jaja, "schaltnetzteil selbstbauen" gibt es viele Threads, im Unterschied zu vielen Anderen sind stehen die finanziellen Mittel aber gut und Begriffe wie Duty Cycle, Flusswandler/Sperrwandler, discontinuous/continuous mode, slope compensation /right half plane zero etc. sind mir ein Begriff. Auch habe ich gut in Literatur investiert (http://www.amazon.de/Switching-Power-Supply-Design-e/dp/0071482725/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1245800746&sr=8-1)
Nun aber zu meinen Problemen:
Es soll ein Sperrwandler mit Controller aus der UC384X Familie werden. Das Erste was ich nicht ganz verstehe ist, dass die meisten Sperrwandler mit dem UC3842 aufgebaut sind, welcher ein Tastverhältnis von bis zu 100% hat. Allerdings darf das Tastverhältnis bei einem Sperrwandler 50% nicht überschreiten, denn min. die Hälfte der Zeit sollte man einplanen um die Energie aus dem Luftspalt in die Sekundärseite zu bekommen. Weiterhin wurde extra dafür der UC3844 angeboten der intern mittels Flipflop auf 50% Duty Cycle festgesetzt ist. Warum verweden dann trotzdem fast alle Konzepte die ich gesehen habe den 3842 ? Funktionieren tut das ganze natürlich auch mit dem 3842 da man über die
current mode Regelung ein Sättigen des Kerns bei zu langem Einschalten sofort bemerken kann und abschalten kann. Trotzdem bleibt die Frage.
Als nächstes mal konkreter: Mein Sperrwandler soll im discontinuous mode laufen. Die hohen Spitzenströme machen mir nichts aus und die Regelung wird um einiges einfacher (Stichwort Slope Compensation). Allerdings muss ich dann dafür Sorgen dass im Übertrager nach jeder Sperrphase unbedingt alle Energie futsch ist, das geht nur wenn ich dem ganzen eine Dead-Time gebe. Anders wüsste ich dies nicht zu bewerkstelligen. Ich brauche also ein sicheres Konzept dass mir der Sperrwandler mit dem UC3844 (oder etwa doch 3842 ?)
immer im discontinuous mode bleibt !
falls es keinen trivialen Weg dafür gibt, bleibt mir nurnoch den gemittelten sekundärstrom zu messen und bei eine Überschreitung dann mittels mOptokoppler primär zurückzuregeln, aber das wäre eben kein "inhärentes" Konzept.
Vielleicht kann mir ja doch jemand helfen
Beste Grüße, Simon
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