Tomatenbewässerung

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Tomatenbewässerung

    










BID = 1008761

Sunrisesailing

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Hallo,

als Rentner habe ich die Zeit mich endlich um das Wesentliche zu kümmern, nämlich um eine gesunde Ernährung und die Produktion meiner eigenen Lebensmittel, darum ziehe ich Tomaten, Paprika, etc. in meinem Wintergarten.
Zur Bewässerung der Pflanzen pumpt eine Pumpe (12 V / 3 A) nährstoffreiches Wasser (aus dem Teich mit Goldfischen) in einen 20 l Kunststoffkanister (Höhe ü. Boden 1,50 m). Zwischen den Pflanzen sind 30 Tonkegel eingesetzt, die über den osmotischen Druck jeweils den Tropfer öffnen, d.h. jede Pflanze nimmt soviel Wasser wie sie braucht. An heißen Tagen können das schon mal 50 l sein, zu anderen Zeiten wochenlang garnicht.

Dass der Kanister nach Bedarf gefüllt wird, habe ich durch einen Schwimmschalter aus dem Baumarkt gelöst. Leider hat der Schwimmschalter nach Monaten des reibungslosen Betriebes nicht die Pumpe abgeschaltet und stundenlang Wasser in den Wintergarten gepumpt. Stromversorgung ist ein 130 Watt Solarmodul mit Akku (12 V 90 Ah), ausreichend um in einer Nacht den ganzen Teich leer zu pumpen........
Daher brauche ich für nächsten Sommer eine verlässlichere Lösung für die Pumpensteuerung.

Mein Ansatz ist eine Picaxe 08M2 die über zwei Sensoren den Füllstand kontrolliert (z.B. alle 30 Sekunden). Wenn der untere Sensor die Pumpe einschaltet soll der MC "mitzählen" wie lange die Pumpe läuft bis der obere Sensor "voll" meldet und bei späteren Zeitüberschreitungen auf "Störung" gehen, dto. wenn z.B. die Pumpe nicht fördert weil die Filter verstopft sind.

Nun zu meiner Frage: In meiner über 50 Jahre üppig gefüllten "Bastelkiste" habe ich aus dem letzten Jahrhundert Transistoren z.B. BC 109, Leistungstypen wie 2 N 3055 usw.....

Daher suche ich einen aktuellen Transistor den ich für solche Schaltungen mit MC als Standart in meine Bastelkiste aufnehmen möchte (preiswert, gängig, Leistung möglichst ohne Kühlung, usw.).

Es stehen noch weitere Projekte an (z.B. Steuerung der Lüftungsklappen im WG)o. ä.

Welchen Transistor würdet ihr im Dutzend bestellen und in die "Bastelkiste" aufnehmen????




_________________
Gruß aus Havixbeck
Ludger

BID = 1008771

Kleinspannung

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Wohnort: Tal der Ahnungslosen

 

  

Dem µC ist der Transistor doch Wurscht,so lange der mit max. 20mA Basisstrom auskommt.
(mehr können die meisten I/O der µC nicht treiben)
Also ich würd das nehmen was da ist.
Zur Not halt noch ein Treibertransistor.
Aber warum nicht ein Relais,gibts ja auch "elektronisch".

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Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)








BID = 1008778

Primus von Quack

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Beiträge: 6905


Zitat :
Sunrisesailing hat am 22 Dez 2016 14:29 geschrieben :

.... pumpt eine Pumpe (12 V / 3 A) nährstoffreiches Wasser (aus dem Teich mit Goldfischen) in einen 20 l Kunststoffkanister ....



Offtopic :
....und wie kommen die Goldfische da wieder raus
oder werden sie von der Pumpe zu Dünger gehäckselt



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...geguckt wird mit den Augen, nicht mit den Fingern!

BID = 1008784

Sunrisesailing

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Die Goldfische sind seit 10 Jahren im Teich und reproduzieren sich jedes Jahr. Es gibt regelmäßige Verluste durch nachbars Katze, nicht durch die Pumpe. Es waren mal 3 Goldfische und ein schwarz gefleckter "Bunt-Gold-fisch". Die Tarnfarbe Schwarz hat sich evolutionär durchgesetzt, so dass jetzt etwa 30 tiefschwarze Fische im Teich leben, ca. 10 bunte und noch 1 goldener Methusalem, der ist mittlerweile fast so groß wie die Katze.

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Gruß aus Havixbeck
Ludger

BID = 1008786

der mit den kurzen Armen

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Beiträge: 17197

Zum Lastenschalten an µC würde ich mal Ausschau nach Low-Level-Mosfets halten! Noch etwas die beste Sicherung gegen Überlaufen eines Behälters ist noch immer ein Überlauf der das Wasser was zu viel ist zurück in den Teich befördert! Spätestens wenn da Wasser im Schlauch ist kannst du die Pumpe auch ausschalten lassen.

Offtopic :
Wenn Nachbars Katze mal verschwunden sein sollte, wars eventuell der Goldfisch mit der Rache für seine Kollegen

Edit: https://www.mikrocontroller.net/articles/MOSFET-%C3%9Cbersicht da sind einige Quellen

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Tippfehler sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Arbeiten an Verteilern gehören in fachkundige Hände!
Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: der mit den kurzen Armen am 22 Dez 2016 19:01 ]

BID = 1008812

Rial

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Beiträge: 5401
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Zitat :
Es gibt regelmäßige Verluste durch nachbars Katze, nicht durch die Pumpe





Zitat :
Daher suche ich einen aktuellen Transistor den ich für solche Schaltungen mit MC als Standart in meine Bastelkiste aufnehmen möchte (preiswert, gängig, Leistung möglichst ohne Kühlung, usw.)


Versuche es doch mal mit einem BC der 5er Reihe

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Früh aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung !

Alle Tips ohne Gewähr und auf eigene Gefahr !!!
Vorschriften sind zu beachten !!!

BID = 1008816

Onra

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Beiträge: 2388

Stell als letzte Rückfallebene den Kanister in einen größeren Behälter mit (Boden-) Ablauf zurück in den Teich.

Onra

BID = 1008820

perl

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Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Leider hat der Schwimmschalter nach Monaten des reibungslosen Betriebes nicht die Pumpe abgeschaltet
Warum ist das passiert?
Wenn du keine Erfahrung im EMV-gerechten Design hast, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß ein Aufbau mit einem µC noch störungsanfälliger wird.

BID = 1008850

Sunrisesailing

Neu hier



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Danke für die Hinweise, auf den kontrollierten Überlauf hätte ich auch selber kommen können, zumal in der Nähe ein Abfluss zur Kanalisation ist. Transistoren die die Pumpe schalten können, gibt es ja zur Genüge. Kritisch ist noch die Pegelerkennung im Kanister, meine Versuche mit Reedschaltern überzeugen mich noch nicht, Schalter und Mechanik unter Wasser sind auch ein grundsätzliches Problem, optische oder Ultraschallerkennung des Pegels zu aufwendig, welche Möglichkeiten gibt es noch?

Das Problem war wohl der klobige Schwimmschalter aus dem Baumarkt.....
aber so ist das bei Basteleien die nicht durchprojektiert sind wie man das im Berufsleben gewohnt ist.

Die ersten Varianten waren direkter Anschluss an die Grundwasserpumpe/Gartenwasserversorgung mit wechselnden Druckverhältnissen, eisenhaltiges Wasser, verstopfte und abgeplatze Schläuche trotz Druckminderungsventil, mechanisches Ventil aus dem Toilettenspülkasten, etc.......

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Gruß aus Havixbeck
Ludger

BID = 1008851

winnman

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Wenn das ein Kunststoff Kanister ist, dann könnte ein kapazitiver Näherungsschalter an der Außenwand funktionieren.

BID = 1008869

Maou-Sama

Schriftsteller



Beiträge: 787

Nur mal zum nachdenken...
http://www.kunnig-elektro.de/repara......html
http://www.mazurczak.de/shop/File/N.....9.pdf


Offtopic :

Zitat :
Die Tarnfarbe Schwarz hat sich evolutionär durchgesetzt,
Oder ein Fischreiher hat irgendwann Laich von Moderlieschen an seinen Beinen gehabt und bei seinem Beutezug im Gartenteich diese Gattung Karpfenartiger eingeschleppt...

BID = 1008878

Ltof

Inventar



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War der Schwimmerschalter für die Pumpe ausreichend belastbar? Notfalls ein Relais und einen zweiten Schwimmerschalter weiter oben spendieren.

µC und den ganzen Schnickschnack würde ich hier nicht einsetzen, obwohl ich weiß, wie es geht.

_________________
„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

BID = 1009609

Makersting

Schriftsteller



Beiträge: 612
Wohnort: Ostfriesland

Nicht elegant aber betriebssicherer (so meine ich zumindest):

Um einen Schwimmschalter zu vermeiden, könnte man doch die Pumpe zwei mal am Tag ausreichend lange laufen lassen, so dass der Vorratsbehälter sicher voll ist. Dazu noch die oben genannte Idee mit dem Überlauf, der das überschüssige Wasser zurück in den Teich zurückführt.

Man bräuchte dann eine digitale Zeitschaltuhr, am besten mit Relais-Ausgang.

_________________
Gruß
Martin

BID = 1010229

Sunrisesailing

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Danke noch mal für die Tips, ist schon erstaunlich wie viele Varianten und Lösungen es für so ein triviales Problem gibt.

Meine derzeitige Lösung sind 2 Sensoren aus einer Aluschine und 2 Silberstiften die ihre Schaltspannung im Wasser selbst erzeugen.

In der elektrolytischen Spannungsreihe ist AG mit +0,8 V und AL mit -1,7 V angegeben, natürlich abhängig vom Elektrolyten. Normales Trinkwasser hat genügend Salze/Säuren um eine Spannung von > 2 Volt zu liefern, der schaltet den Eingang der Picaxe sauber durch und es fließt ein Strom von 2,4 µA. Nennenswerte Zersetzung des Al erwarte ich bei dem kleinen Strom nicht, zumal die Alumenge ein vielfaches der Silberelektrode ausmacht.

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Gruß aus Havixbeck
Ludger

BID = 1010233

Primus von Quack

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nehmt ihn nicht so ernst




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...das gibt dann bestimmt Alutomaten

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...geguckt wird mit den Augen, nicht mit den Fingern!


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