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Tankanzeige mit Drucksensor |
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BID = 165046
mirage Gerade angekommen Beiträge: 5
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Hallo,
ich habe mir für mein Quad einen digitalen Tacho gegönnt. Neben Drehzahlmesser und Temperaturanzeige ist auch eine Tankanzeige (LCD-Balken) vorhanden.
Da kein originaler Geber im Tank ist möchte ich einen Drucksensor(CPCL04DFC von www.sensortechnics.com) verwenden. Der Sensor besteht aus einer Brückenschaltung von 4 Widerständen (Eingangswiderstand 5k, Ausgangswiderstand 3k) und liefert je nach Druck eine Ausgangsspannung von 0-25mV. Betribsspannung 3-16V (die ja galvanisch getrennt sein muß)
Bild eingefügt
Die Tankanzeige mißt den Strom gegen Masse: 20mA= leer,30mA= Eingang auf Masse=voll. Die Spannung am Eingang der Tankanzeige beträgt gegen Masse 5V.
Kann mir hier jemand eine dimensionierte Schaltung aufzeichnen mit der ich den Sensor anschließen kann?
Theoretisch ahne ich schon wie es geht aber mir fehlt seit einigen Jahren die Praxis.
Ich brauche also 20 mA bei 0 mV und 30 mA bei 25mV.
An die Genauigkeit stelle ich keine Ansprüche und suche daher etwas sehr einfaches und robustes.
Vielen Dank schon mal
Steffen
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BID = 165272
Her Masters Voice Inventar
     
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Beiträge: 5312 Wohnort: irgendwo südlich von Berlin
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Welcher Druck soll denn da gemessen werden? Das Prinzip ist mit noch nicht ganz klar geworden. Wie komm ich vom Füllstand des Tanks auf nen Druck bzw. wo soll der Sensor etwas messen das der Tankfüllung entspricht? |
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BID = 165334
mirage Gerade angekommen Beiträge: 5
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Ich messe die "Wassersäule" am tiefsten Punkt des Behälters - 15 cm Wassersäule entsprechen ca. 20 cm Benzin (bei einer Dichte von ca. 0,75 g/cm3). Der Sensor ist für diesen Bereich ausgelegt und mit dem Hersteller zusammen am Telefon ausgesucht.
Das gleiche Prinzip wird auch bei Waschmaschinen usw. verwendet.
Hier habe ich mir selber schon mal meine Gedanken gemacht:
http://people.freenet.de/linhai//tank/entwurf1.gif
Wenn das so funktionieren sollte: was nehme ich für einen OPV (möglichst Single Supply), was für einen Transistor und welche Werte für R1 bis R4 bei einem Ausgansstrom von min 20mA und max voll durchgesteuertem Transistor(30mA wird vom Tacho gegen Masse begrenzt).
Danke
Steffen
[ Diese Nachricht wurde geändert von: mirage am 21 Feb 2005 12:56 ]
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BID = 165335
2SJ200 Schreibmaschine
     Beiträge: 1942 Wohnort: Österreich
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nur mal zur sicherheit, hab ich des richtig verstanden, du willst eine spannung von 0-25mV auf 20-30mA umsetzen?
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BID = 165338
mirage Gerade angekommen Beiträge: 5
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Ja
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BID = 165354
mirage Gerade angekommen Beiträge: 5
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Ja,
bei vollem Tank = 25mV sollen 30mA fließen, also der Eingang des Anzeigegerätes auf Masse liegen, bei leerem Tank = 0mV sollen (müssen) am Ausgang noch 20mA fließen.
Den Abgleich der Anzeige denke über R1 bis R4 machen zu können.
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BID = 165361
Her Masters Voice Inventar
     
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Beiträge: 5312 Wohnort: irgendwo südlich von Berlin
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warum Bipolar und nicht FET? Wenn ich nen Strom ändern will ist eigentlich immer erstmal ein FET meine erste Wahl. Als OPAmp sollte schon ein einfacher 741 mit 2 Widerständen ausreichen, dann läuft der auch prima mit einer Spannung.
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BID = 165522
mirage Gerade angekommen Beiträge: 5
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Danke zunächst,
ich höre auf Dich und nehme einen FET. Mit den Dingern hatte ich bisher überhaupt noch nichts zu tun (genau wie mit OPV's). Da werde ich erstmal weiter Bauteilkunde betreiben. Hast Du vieleicht auch einen Tip für einen geeigneten gängigen Typ?
Wenn es an meiner mühsam ausgedachten Schaltung keine weiteren Mängel gibt, mache ich mich dann langsam an's bestellen. Der Sensor müßte auch schon morgen hier sein.
Grüße
Steffen
[ Diese Nachricht wurde geändert von: mirage am 21 Feb 2005 19:48 ]
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BID = 169980
pmtsensors Gelegenheitsposter
 
Beiträge: 56 Wohnort: Wiedergeltingen
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Hi,
mal was grundsätzliches:
die Drucksensoren der CPC-Reihe sind aus 2 Gründen nicht für Flüssigkeitsmessungen geeignet!!!!
1. Die Sensormembrane (Silizium) ist nicht vom Messmedium getrennt, geht nach kurzer Zeit hinüber -> Ende von Sensor!
2. Noch viel wichtiger: Die stromdurchflossene Siliziumbrücke hat direkten Kontakt mit einem explosiven Medium (in diesem Fall Benzin), unter ungünstigen Bedingungen kann Dir der ganze Mist um die Ohren fliegen.
Du bräuchtest für Deine Messung einen mediengetrennten Sensor, z. B. mit Edelstahlmembrane, die sind aber für diesen kleinen Messbereich sehr teuer und die Signalaufbereitung ziemlich kompliziert (induktive Füllstandssensoren)
Ich entwickle seit über 20 Jahren Drucksensorapplikationen und weiss wovon ich rede.
Lass auf jeden Fall die Finger von dieser Lösung, sie ist zu gefährlich!!!
Für weitere Infos darfst Du mich gerne kontaktieren.
Gruß
pmtsensors
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