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BID = 70362
Henne02 Stammposter
    Beiträge: 493 Wohnort: Aachen
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Hannobans Idee gefällt mir momentan sogar am besten.
ansonsten Bandgenerator versuchen zu basteln.
Kaskaden erzeugen als einziges eine vergleichbare dc-Spannung wie das Reiben. Mit der Anzahl der Stufen bricht die Leistung ein. So sind automatisch nicht mehr als wenige nA drin.
Wir kennen das Wicklungsverhältnis von "Blitztrafos" nicht und eine Rechteckansteuerung würde ac-HV-Pulse geben -> es haftet nichts, aber du wirst wenigstens gebraten...
Wie soll man Tipps geben können, ohne die Abmessungen der Metallplatte zu kennen. Diese wirkt als Topload, hat also eine Eigenkapazität von 3-12pF. Bei 10kV könnte DAS schon allein gut reinhauen...
Grüße, Hendrik
(Laserdrucker und Kopierer brauchen auch eine HV-Source, damit der Toner vor dem Einbrennen hält...) |
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BID = 70375
Benedikt Inventar
      Beiträge: 6241
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Von AC kann ich auch abraten, vor allem wenn die Frequenz im Bereich von einigen kHz liegt. Einmal kurz ein Metallteil auf der Platte und schon fließt ein ordentlicher Strom. Auch wenn es nur einige mA sind, aber das gibt tiefe Verbrennungen, die nicht angenehm sind....
Bei Kaskaden hat man immer Kondensatoren, die geladen sind, und das ist auch gefährlich...
Wenn es einfach und billig sein soll, würde ich bei einem Zeilentrafo ohne integrierten Kondensator bleiben. Mit Strombegrenzung usw, so dass nur die Spannungsspitzen wirklich hoch sind.
Und wenn alles gut isoliert ist (Metallplatte beidseitig mit Kunstoffplatten bekleben, so dass das Sandwich berührungssicher ist, dann KANN nichts passieren... |
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BID = 70376
hannoban Schreibmaschine
    
Beiträge: 1722 Wohnort: Hinter Düsseldorf die 4. Mülltonne links
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Da kommt mir aber jetzt doch noch eine weitere (etwas ernsthaftere, und vorallem Wirkungsgradmäßig bessere) Idee! Damit kenn´ ich mich eigentlich zu wenig aus, aber villeicht jemand anders besser:
Hatte schonmal was von einem Elektret gelesen, welches man sich selbst erzeugen kann. Da hätte man höchstens bei der Herstellung etwas mit gefährlicherer Hochspannung zu tun, nicht aber beim Gebrauch.
Soweit ich mich erinnere, kann man Epoxidharz in einem starken elektrischen Feld aushärten lassen, und erhält dadurch ein Elektret. Die Elektronen richten sich dann im noch flüssigen Zustand zur positiven Seite, und behalten dann ihre Position nach dem Aushärten. Das ganze soll dann mit einem Magneten vergleichbar sein, nur halt in elektrostatischer Weise. Hab leider auch keine Ahnung, ob die Polarisation tatsächlich lange genug hält.
Dürfte nicht ganz so einfach sein, und ob´s funzen kann sollte hier auch erst ein Profi beurteilen. War halt nur so der erste Gedanke.
MfG hanno...
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BID = 70382
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Das wäre zu schön um wahr zu sein. Im Vakuum klappt das vielleicht sogar, aber unter gewöhnlichen Bedingungen sorgen Schmutz und Luftfeuchtigkeit sowie die in der Luft vorhandenen Ionen dafür, daß die Oberflächenladung verschwindet.
Im Inneren des Materials bleibt das Feld bestehen nur nützt das nicht viel.
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Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !
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BID = 70390
hannoban Schreibmaschine
    
Beiträge: 1722 Wohnort: Hinter Düsseldorf die 4. Mülltonne links
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Zitat :
perl hat am 21 Mai 2004 14:07 geschrieben :
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Das wäre zu schön um wahr zu sein. Im Vakuum klappt das vielleicht sogar, aber unter gewöhnlichen Bedingungen sorgen Schmutz und Luftfeuchtigkeit sowie die in der Luft vorhandenen Ionen dafür, daß die Oberflächenladung verschwindet.
Im Inneren des Materials bleibt das Feld bestehen nur nützt das nicht viel.
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Schade, aber ich wollte das eigentlich irgendwann mal ausprobiert haben. Denkst du 0,5 mbar könnten reichen? An eine Pumpe die das grade noch schafft könnte ich drankommen.
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BID = 70941
catfarm Neu hier

Beiträge: 47
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Ich hab auf einer gelinkten Homepage(ziemlich am Anfang dieses Themas) auch was über Elektrek gelesen. Da steht dass wenn man zwei Elektroden eingießt und sie beim Aushärten unter hochspannung setzt sich diese dann von selbst wieder Aufladen. Könnte man das nicht nutze?
@ pearl: Wenn du meinst dass man das Elektret unter die Platte bringt könnte man das doch im Vakuum zwischen zwei Platten aushärten lassen... Ist das theoretisch richtig?
mfg catfarm
[ Diese Nachricht wurde geändert von: catfarm am 24 Mai 2004 21:30 ]
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BID = 70945
Benedikt Inventar
      Beiträge: 6241
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Man kann es nutzen, wenn man eines bekommt, das groß genug ist.
Die einzigen Elektret Platten die ich kenne werden in Mikrofonen verwendet, sind also viel zu klein und zu schwach.
Selbstbau ist absolut unmöglich, da man die Leckströme nie in den Griff bekommt. Selbst wenn nur einige pA oder noch weniger fließen, ist der Kondensator in einigen Tagen oder Wochen entladen...
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BID = 70949
catfarm Neu hier

Beiträge: 47
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@Benedikt: Sorry aber was meinst du mit Leckstrom  Auf deiner gelinkten Seite steht die Herstellung ganz einfach...
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BID = 71013
Benedikt Inventar
      Beiträge: 6241
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Ich meine das:
Zitat :
perl hat am 21 Mai 2004 14:07 geschrieben :
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Das wäre zu schön um wahr zu sein. Im Vakuum klappt das vielleicht sogar, aber unter gewöhnlichen Bedingungen sorgen Schmutz und Luftfeuchtigkeit sowie die in der Luft vorhandenen Ionen dafür, daß die Oberflächenladung verschwindet.
Im Inneren des Materials bleibt das Feld bestehen nur nützt das nicht viel.
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Zusätzlich bekommt man nie einen Widerstand von unenndlich hin. Irgendwann ist die Ladung weg.
Welchen link meinst du ?
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BID = 71068
hannoban Schreibmaschine
    
Beiträge: 1722 Wohnort: Hinter Düsseldorf die 4. Mülltonne links
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Er meint http://www.hcrs.at/TVLINE.HTM.
Das war natürlich auch die Seite, auf der ich das ganze irgendwann mal aufgeschnappt hab.
Allerdings wird ja auch beschrieben, daß es NICHT geklappt hat. Also sollten wir uns diesen Gedanken wohl wirklich abschminken.  Schade eigendlich. Aber ich frage mich immernoch, wiso es dann bei den Elektretmikrofonen funzt. Also geht es wohl prinzipiell eigentlich schon irgendwie, nur nicht im Selbstbau.
MfG hanno...
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BID = 71073
Benedikt Inventar
      Beiträge: 6241
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a) Industriell kann man vieles machen, was zuhause nicht geht (z.B. ich habe es noch nicht geschafft einen 1GHz CPU zu basteln...  )
b) Die Dimensionen sind ganz anders: Ein Elektretmirkofon ist wenige mm² groß, hier geht es um >100cm²
c) Die Feldstärke eines Elektretmikrofons ist extrem gering. Hier soll etwas festgehalten werden. Dazu sind extreme Feldstärken (im Vergleich zum Mikrofon) notwendig ... (wo wir schon bei extremem Feldstärken sind: ich hatte es mal geschaft ein Blatt Papier so stark aufzuladen, dass es beim Aufheben vom Fußboden zerissen ist. Eine LED hat in >1m Entfernung geleuchtet, und das mit Gleichspannung...)
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